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Uummer 72 .-Länder
ihre Vermittlung zum Schluh eines Wafsenstillstandes
anzuliicte# zur Abhaltung einer
Friedenskonferenz, oder um derartige Maßregeln
zu treffen, die für das Zustandekommen
des Friedens dienlich sein können. In bezug
auf diese, durch J. M. in meine Hände gegebene
Adresse habe ich die Ehre. Ihnen mitzuteilen,
daß die Regierung die darin ausgedrückten Gefühle
vollständig teilt und den feurigen Wunsch
hegt, soweit es in ihrer Möglichkeit (der Köligin)
liegt, im Interesse der einträchtigen Zuammenarbeit
der Völler wirksam zu sein.“ (3.)
1* ·
Dee Krieg gegen England
Der Unterse kkrieg.
Lodon, 25. März. Das Reutersche Bureau
meldet aus Focamp vom 23. März: Wie hier
verlautet, ist die Barke „Jacques Coeur“ auf
der Fahrt nach Neusundland am 14. März 85
Seemeilen von Lizzard von einem deutschen
Unterseeboot, das 5 englische Schiffe versenkt
hatte, angerufen und ersucht worden, die Mannschaft
eines durch einen Torpedo versenkten englischen
Dampfers an Bord zu nehmen. Der
französische Kapitän nahm die Mannschaft auf,
erhielt Erlaubnis, weiter zu fahren und gab die
englische Mannschaft später an einen englischen
Dampfer ab. (3.)
Kopenhagen, 25. März. „Politiken“
meldet aus Bergen: Das deutsche Unterseeboot
„U 29“ hielt den nordischen Dampfer „Botnia“
nördlich der Kanalinsel Casquets Rods an und
forderte iht auf, die 28 Mann starle Besatzung
des englischen Dampfers Adenwen aus Cardiff,
dessen Torpedierung bereits gemeldet wurde,
aufzunehmen. Dies geschah und die Besatzung
wurde dann in Brixham gelandet.
Geheimnisvolle Erplosionen.
Amsterdam, 25. März. In den Städten
der Küfte von Suffolk wurden Dienstag früh
der „Daily Mail“ zufolge gebeimnisvolle Erplosionen
vernommen. Von Southwold bis
Orford wurden die Bewohner durch den Donner
von Ervlosionen geweckt. Die Fensterscheiben.
klirrten und die Erschünnerungen murden in den
Gebäuden deutlich verfpürt. Einige glaubten,
daß Minen elplodiert seien, andere. daß ein
Dampser torpediert wurde. Bald darauf hörte
man Kanonenschütse, die Ursacke der Explosion
wurde aber nicht ausgellärt. (.).
Einstellung des Vasjagierver lehrs
in England
London, 25. März. Nach einer Anordnung
des Kriegon:inifteriums ist der Paffagierverkehr
auf den englischen Eisenbahnen mit Rücksich auf
bevorfrehend: Truppemranspore zeir- weilig aufgehoben.
Auch der gemöhnliche Ausflugsverkehr
für OÖ stern wurde eingestellt, weil dann
grosse Anforderungen an die Eisenbahnen herautrelen.
(I.)
Amerila und England.
Amsterdam, 25. März. „Daily Chronicle“
meldet aus Newyort: Wilsons Antwort
an England wird in sehr scharfem Tone gehalten
werden und erklären, daß es keinen einzigen
Präzedenzfall für die englische Regierung gebe.
Kritische englische timmen.
März. In einem Leitartikel
Greys sge schreiot ver „Manchetter
„Wenn (Srey jagt, dies m uüͤĩse das
London.
über
Guardian“:
–— –
—.
letztemal gewesen sein, daß ein Krieg auf solche
Weise entstand, so kann das wenig oder viel
besagen. Zu diesem Wunsche sagen wir alle
Amen. Wenn man ihn aber in einem Friedensvertrage
zum Ausdruck bringen will, so sieht
man erst, wie wenig wirksam dies sein wird.
Für den Durch schnitlsengl inder lann es bedeuten,
daß, soweit dies durch einen Friedensoertrag
m5ögli### it, die Herrschaft des Gesetzes aufgerichtet
Verden soll. Jũr den Deutschen aber
kann es b. denlen, daß 2 Deutschland so gedemütigt
werde u#reß, daß es niemals mehr imstan:
de itt, einen Krieg iu führen, d. h., daß es zerstückelt,
oder daucend besetzt werden soll. Wenn
man den Deutschen klar macht, daß wir die Existenz
ihres Lundes vernichten wollen, so werden
sie auch das Aeußer'te tun. Gerade darum sollten
es unsere Staatsmänner vermeiden, eine
solche Sprace zu führen. Davon gerade kann
es abhängen, ob der Krieg ein Jahr oder eine
lürzere jeit dauert, oder zwei und drei Jahre.“
(3.)
In den BRoonieu.
Die Engländer in Ostafrisa.
London, 25. März. Die „Times " veröfsentlicht
den Brief eines en #alisch en Offlziers in
Ostafrila. datiert vonn 28. Februar, in dem
die mißglückten brilischen Versule, ein von den
Deutschen abgeschnittenes Uriliid.es Lager zu entseßen,
geschildert werden. Der Scheiber dieses
Briefes lkam in Ostafrika am 29. Dezember an
und hat an drei lebaften Paironillen-Scharmützeln
und einer regelrechten Scklacht leilgenommen.
Er schreiet: Wir lämpfen in der
Nähe der Küste und an unserer Grenze. Ich
weiß nicht, meshalb man d.s malariareichste und
bös arligtte Klima und Land von ganz Afrika
aussuchte, um dor: zu kämpfen. Die Malaria
ist weit verbreitel. Eine schreckliche Menge von
Zrau: Leiten herrscht unter unierer Trupre. Das
Land ist niedrig und sumpfig und Meilen und
Meilen ist der Mangrovefumpf voller bösar
tiger giftiger Fliegen und anderer Znsekten.
Wo das Land etwas höber * steht dichter
Busch, in dem man keine zwanzig Schritt weit
sehen kann. Der Schreiber gibt dann eine längere
Schilderung der Kämpfe. die jedock insolge
Mangels von Ortsangaben unverständlich
hleibt. Er ich ließzi: Wir brauchen so viele
Marimgewehre mil ansgebildeler weihßer Bedienungs-
mannich ast, ais man hier aufsstellen kann.
Die Deutschen strotzen förmlich von Maschinengewel
ren und gebrauchen sie wi: Künstler. Die
Maschinengewehte. verursachen 80 Prozent unserer
Verluste. Wenn die Regierung sich einrildet,
wir könnten unter diesen Bedingungen
einfach sorwursteln, so wird sie finden, daß wir
arg mitgenommen werden. Wir siehen einem
mächtigen und easchossenen Feind gegenüber,
der nicht zu verachten *!•’
d.. auert. —
Der amtliche österr. Bericht.
WTE. Wien, 25. März. Amtlich. In den
Karpathen schlugen unsere Truppen an der
Front wentlich des Uzsoker Passes schwere rufsiscke
Angrifse ab. Die Kämpfe dauern an. Der
gestige Tag ist in einigen Abschnitten ruhiger
verlaufen. 15700 Mann des Gegners wurden
neuerdings gefangen genommen. Bei Wyskomw
scheiterie ein Angriff des Feindes auf die am
23. März von uns genommenen Stellungen. An
den übrigen Fronten ereignete sich nichls wesentliches.
Am südlichen Kriegsschauplatg fanden
in der letzten Zeit an der Donau und Save
vereinzelte Geschützämpfe stalt. Die allgemeine
Siluation ist unverändert.
gegen den Reind trotz aller Angriffe,
Vor dem letzten Ausfall
aus Przemysl.
Kopenhagen, 25. März. Nach einer Petersburger
Meldung erließ der Platzkommandant
von Przemysl General von Kusmanek am 18.
März, dem Tage vor dem Aufall, folgenden
Besehl an die Garnison: „Soldaten! Seit einem
halben Jahre leisten wir und die übrigen
Kinder aller Nationalilälen unseres geliebten
Vaterlandes, ohne zu ermüden, Widerstand
gegen den Feind. Mit Gottes Hilt e und durch
Cure Tapferkeit ist es mir geglückt, die Festung
trotz
Kälte und Entbehrungen zu verteidigen. Ihr
habt Uereits im höchsten Grade die Dankbarleit
des Pochsten Besehlshabers unserer Armee
und die Dankbarkeit und Anerkennung des Vaterlandes
wic auch die Hochachtung des Feindes
verdient. Tausend Herzen klopfen für Euch und
Millionen warten mit angehaltenem Atem auf
Reuigleiten von Euch. Ich schreibe jetzt meinen
letzten Befehl: Die Ehre unserer Armee und
unseres Vaterlandes erfordert dies. ch werde
Euch jetzt anführen, um durch die Ringe des
Feindes durchmbrecken, und dann wollen wir
so lange marschieren, bis wir unz mit unserer
Armee, die sich im Kampfe und in unserer
Nähe besindet, vrreint haben. Wir befinden uns
vor einer großen Schlacht, denn der Feind wird
alles aufbieten, um die Zügel nicht aus der
Hand zu lassen, die er solange gehalten hat. Deshalb
muß ein jeder von Euch Verteidigern von
Przemysl nur von dem einen Gedanken durchdrungen
sein: Vorwärts! Immer vorwärts!
Alles, was sich Euch in den Weg stellt, Soldaten,
muß zerschmettert werden. Wir haben
unseten lehten Proviant verteilt, die re des
Landes und unsere eigene Ehre verbretet es
uns, daß wir nach diesem harten, ehrenhaften,
siegreichen Kampse als leichte Beute für den
Feind fallen. Wir müissen uns einen Weg bahnen
und wir werden dies auch tun.“ (3.)
Die große Karpathenschlacht.
Wien, 25. März. Das „Deutsche Volksblatt“
meldet aus dem Kriegspressequartier:
Die große Karpathenschlacht gewinnt immer
mehr an Auxdehnung. Die Russen ersetzen ihre
riesigen Verluste durch immer neue Nachschübe,
aber die kussischen Gefangenen sagen aus, daß
diese Mannschaften meist nur zwei, höchstens
aber sechs Wochen ausgebildet wurden. Die
Kraftprobe der Russen gilt der Verhinderung
eines öfterreichischen Vorgehens in den Ausgängen
der Karpathentäler, wodurch der Weg nach
Mittelgalizien frei würde. Das Ende des Ningens
ist noch nicht abzusehen, aber es zeigt
sich schon jetzt, daß der Fall von Ptzemysl
den Gang der Ereignisse nicht beeinflußt. (.3.)
Wien, 25. März. Hier eingetroffene Berichte
von der Schlacht in den westlichen Karpathen
lauten zuversichtlich. Es handelt sich
für die Russen darum, in den westlichen Pässen
durchzubrechen. Bisher ist jeder ihrer zahlreichen
Angriffe an unseren Bergbefestigungen zusammengebrochen.
Aber noch ist die russische
Ofsensive nicht völlig gebrochen. Es wird vielmehr
noch tagelanger schwerster Kämpfe und
Auedauer bedürfen, ehe die endgültige Entscheidung
gefallen sein wird. (3
Julen.
Italiens Politik.
London, 25. März. Das Reutersche Büro
i von der italienischen Botschaft ermächtigt,
Der neue Bönkdirektor.
—.————————————N
———————.dl
„Wohl, meine teure Maria,“ sagte er, „das
sind Dunge, über die wir spaler reden lonnen.
Sei versichert, daß ich mich deinen Plonen nicht
widersetzen werde, wenn ihre Ausfuhrung sich
als monlich erweist. Avber ich vitte dich oringend,
jent keine Zeit mehr zu verlieren und
deinen ganzen Einfluß auf Isabella geltend
zu machen. Wenn sie fortfann, den jungen
Mann so kühl zu behandeln, wie es bei seinen
letzten Besuchen geichehen ist. dleht es um meine
Aussichten schlecht genug.“
Sie fühit sich verletzt, weil er ein paarmal
ohne CEmschuldigung von unserer Temulia ferngeblieben
ist, und weil er sein Benehmen gegen
sie seit etwa einer Woche überhaupt mertlich
geändert hat. Es scheint, daß irgendeine andere
ihre Netze nach im ausgeworfen hat, und da
er ein so aufsallend schoner Mann ist, darf man
sich kaum darüber wundern. Aber es hat keine
Gesahr. Er in in Isobella verlicbt, sendem er
sie tangen soh, oder oiatt schon sen dem
Moment, da er sie Zuerst erblick:½:. Ber einem
Menschen jeines Schlages verna- lern solche Empfindungen
nicht im Handumdrehen. Selost
wenn sie sich ein wenig abzukuylen scheinen,
bedarf es nur eines „Hauches, um sie wieder auflodern
zu machen.“
„Das jind Dinge, bei denen ich mich ganz
auf deinen weiblichen Scharfsinn verlasse.
Jedenfalld ist es m#ur eine Beruhigung, zu wissen,
daß wir auch in dieser wichtigen Angelegenheit
22
eines Suetnts lind.“
— —
Er hatte sich Lorgebengt, um ihre Hand zu
lässen, und #sie ließ es geschehen. Zugleich aber
sa agien jie in einem teineswegs zärilun tlingenden
Tone: „Bielleicht #nd wir es weniger,
als du anmmmu. Aber das ist jegt gleichgultig.
Du erwahntest vorhin noch anderer Unan:
zettlich. eiten, die dir widerfahren seien.
Laß also horen!“
Er suich üch durch das dichte, wellige Hoar,
und einc sor genvolle Falte erschien au# seiner
sonst so giatmen Surn. „Ich wurde dich gern
damu verschonen, wenn ich nicht von deiner
Kluqgheit einen Rat erhyoi#te, den ich selbst mir
im Tüugenblick trog alles Nachdentens noch nicht
eau geben weiß. Du kennst unsere Vermogensverhalinise
zu gut, als daß ich dir's erst
sagen m ** wieoiel der Ausgang von Conchitav
Proz## fur uns bedeutet. Der Gedanke,
jen Volumeite beileite zu schaffen und die
Erben des langst abgerundenen Teilhabers zur
Ansiren Jung des Prozesses zu veranlassen, war
ohne Zweisel eine so geniale Idee, wie sie nur
deinem klugen Kopf entspringen konnte.“
Donna Maria unterorach ihn mit einer
sast unmutig abwehrenden Gesie. „Vor kaum
einer Vierteinunde noch falliest du ein ganz
anderes Urteil uber den Wert meiner Ratschlage.
Das eine berührt mich so wenig
wie das andere. Aber weshalb jollen wir uns
mit unnüßen Redensarten aufhalten, jetzt, da
niemand zugegen ist, dem wir eine Komodie
vorspielen mußten? Was also ist mit dem
r nicht noch ein Wunder neschied,
das Verhängnis abzuwenden, so wird
Conchua ihn gewinnen.“
„Wie, (prichst du im Ernst? War nicht
alles im besten Zuge, und stand nicht die
Cntscheibung zugunsten der Klager nach deiner
eigenen!: Bersiherung unmittelbar bevor? Was
hat #uch jent ereignet, ef unglückliche Wendung
herdeizu- Uuhren?“
„Ltwas so Se tsames und Ueberraschendes,
daß man nicht gerade ein Schwachkopf zu sein
braucht, um darüber aus der Fassung zu
geraten. Wenn Rut; Orlegas lelbst aus seinem
Grabe autgestonden und bei mir erschienen
ware mit dem Erbieten, seine Rechtschaffenheit
vor Gericht zu beweisen, so hätte mein Erstaunen
taun prößer sein können, als beim
Anblick dieses Pedro Alvares#, den ich für tot
und begraben hielt.“
„Kürzer, Manucl — ich bitte dich!“ sagte
Maria. „Wer ist Pedro Alvarez? Was hat
er mit dem - zu schaffen?
„ ein paar Jahrzehnte chindurch
Ruiz nm- Sekretär, eine Art von Faktotum
vor dem es keine privaten und geschäftlichen
Gehelmnisse gab. Nachdem wir uns mit der
unglücklichen Heirat meiner Schwester ausgesohnt
hatten, bin ich dem Menschen bei den
Zusammentünften mit meinem Schwager regelmäßig
begegnet, und es muß wohl eine Art
von instinktiver Vorahnung gewesen sein,
die ihn mir schon damals über die Maßen
widerwärtig m . Du weißt ja, liebe Machn
daß diese Zusammenkünfte sast immer den Zweck
banen, dlesen farbigen Parvenü zur Hergabe
eines Darlehns zu bestimmen, und das Blut
steigt mir noch 2t zu Kopf, wenn ich an u
Dewürigungen. dente, denen ich mich damals
aussetzen mu
leser esene Mischling, ben denkbr
dle Herabl assung anzuerkennen, m erzeigle,
ersparte es mir nicht, das r in Gegenwart
seines Untergebenen, eben dleses Aloare,
Samstag, 22. März 1916
festzustellen, daß keine Bestätigung für die in
den letzten Tagen von der Presse gebrachten Gerüchte
über eine Einstellung des Verkehrs mit
Deutschland oder über Bewegungen des Heeres
und der Flotte oder über eine Aenderung in der
itakienischen Politik vorliegt. Es wird erklärt,
daß Italiens Standpunkt heute derselbe sei wie
früher. (Z.) — Die englische Presse hat in den
letzten Tagen den wildesten Gerüchten über
Italien Raum gegeben. Das scheint auch der
italienischen Regierung zu viel geworden zu sein,
und darum hat sie durch ihre Botschaft in London
die Dienste des Bureaus Reuter in Anspruch
genommen, um der erregten Phantasie
die nüchterne Wahrheit gegenüberzustellen. Es
ist das in der Geschichte des Reuterbureaus ein
ebenso ehrenvoller wie seltener Vorgang.
Englische Einmischung
in'die Politik Italiens.
Ro 5. März. Das Mittel der „Times“,
die deu' Fer. von Przemysl benutzt, um Italien
eindringlich und mit Drohungen zur Intervention
zu bringen, erregt hier lebhafte Beunruhigung,
namentlich die Bemerkung der „Times“,
daß Italien schon die Neutralität verletze,
wenn es territoriale Entschädigungen für
seine Neutralität annehme. Alles das wird als
ungehöriger Eingriff in Italiens freie Entschließung
und in die sckwobenden Verhandlungen
mit Oesterreich angesehen. (Z.)
Der Kampf um die Dardauellen.
Die Aktion gegen die Dardanellen.
Konstantinopel, 25. März. Vor den
Dardanellen hält weitere Ruhe an. Bei der
Flotte dagegen herrscht lebhafte Bewegung zwischen
Tenedos und Lemnos, die den Eindruck
bestätigt, daß man sich auf neue Angriffe größeren
Stils vorbereitet. Es kann als sicher
gelten, daß außer den schon gemeldeten Verlusten
auch die beiden Linienschisse „Albion“, und
„Suffren“ bei der letzten Beschießung Beschädigungen
erhalten haben. (Z.)
Köln, 25. März. Der „Köln. Ztg.“ zusolge
liegen von der Insel Tenedos Meldungen
über beträchtliche Truppenlandungen vor, welche
die Verbündeten an den Dardanellen aus neu
angelommenen Kriegsschiffen bewirken wollen.
„Daily Expreß“ meldete gestern aus Athen,
die Verbündeten hätten am Golf von Saros
Truppen auf der Halbinsel Gallipoli auegeschisst.
Nach Ankunft weilerer Schisse der Verbündeten
werde ein allgemeiner Angriff auf
die Dardanellen erfolgen. (3Z.)
Griechenlands Protest.
Mailand, 25. März. Die hiesigen Blätter
melden aus Athen, daß der Ministerrat beschlossen
hat, gegen die englisch-französische Besetzung
der zu Griechenland gehöbrenden Archipelinseln
zu protestieren und die Inseln mit griechischen
Truppenabteilungen zu belegen. (JZ.)
Konstantinopel im Verteidigungszustand.
Bukarest, 25. März. Nach einer Meldung
der „Südslavischen Korrespondenz“ ist Konstantinopel
in Verteidigungszustand gesetzt. General
von Liman-Sanders hat alle die Stedt beherrschenden
Höhen mit grohartigen technischen Anlagen
und starken Arlilleriestellungen gesichert.
in Empfan zu neymen, zugleich mit allerser
guten atschlägen über die Zweckmäßigkeit einer
der verschwenderischen Lebensführung —
Nonschläg die übrigens meh an deine als an
meine Abresse gerichtet w
e Lippen der Stnrern eriterten. Ihre
le
scworzen ugenn #cht noch dunkler geerden;
ein i-, fast gkquiciinck Zug
verunstaltete iht höne Gesicht. „Weshalb
erinnerst du mich daran * stieß sie zwischen den
zusammengeprebten Zähnen hervor. „Wenn
dieses Mödchen mit meinen Händen töten
könnte, ich würde ihr damit nur zu einem
winzigen werw heimge zahlt haben, was
iore Sipylchast mir an Schmach und Kränkung
anget
tut mir leid, liebe Maria, wenn ich
unangenehme Empfindungen in dir wachgerufen
habe. Ich erwähnte diese alten Vorkommnisse
nur, um dich darüber aufzuklären,
wer Sennor Pedro Alvarez ist. Er war, wie
nt8 meines Schwagers rechte Hand, und
weiß bestlmmt, daß er auch bei den
besthunet daß zwischen Ortegas
und seinem früheren n Teilhaber eine wesentliche
Rolle gespielt hot. Hätte ich nicht als
von licher ongenommnen, daß der Mann
sei, ürde ich mich aufs die
i# 1½ 1. hworucch eingelalen hoben. “
„Wie kamst du zu einer solchen Annahme,
wenn dch wie es scheint, der Mann noch am
Leben
MWortsetung solgt
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