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ist der Natur der Sache nach beschraͤnkt; der reichere, eklere
Wolluͤstling sucht sich doch andere Befriedigung, und so
wird also auch? der Zweck der Sicherung der weiblichen Tugend
gegen Verführung nicht erfuͤllt. Eben so wenig wird
8) ein anderer Hauptvortheil, den man sich dabei verspricht,
die Hemmung der Lustseuche, gewonnen. Man glaubt,
wenn ein Institut der Art unter strenger Aufsicht verpflichteter
Vorsteher beider Geschlechter, ohne deren Vorwissen Niemand
zugelassen wird, stehe, wenn eine oft wiederholte
Untersuchung des Gesundheits-Zustandes der feilen Personen
mit Beihülfe besonderer Aerzte, und Sorgfalt in der Entfeenung
der damit Behafteten stattfinde, der Ausbreitung
jenes fürchterlichen Uebels begegnen und überdieß noch andere
Vortheile erreichen zu können, nämlich zeitige Absonderung
der Schwangeren, zweckmäßige Hülfe und Pflege
bei ihrer Niederkunft und endlich Vorsorge für die Kinder.
Indeß zeigt die Erfahrung, daß trotz des Ableitens dem
Umsichgreifen des Uebels nicht Einhalt gethan, und selbft
bei der genauesten Aufsicht über solche Institute der Moͤglichkeit
der Ansteckung nicht vorgebeugt wird; schon aus
dem einfachen Grunde, daß es ein so widriges Geschäft ist,
bei einem solchen Hause Aufseher oder Aufseherin zu seyn,
daß fast nicht daran zu denken ist, einen recht uneigennützig
treuen Menschen dazu zu bekommen; ist aber dieses nicht,
so ist das Uebel viel ärger. Endlich ist 7) selbst noch der
positive Schaden dabei, daß der Staat, vor den Augen
mancher Bürger, durch Errichtung eines solchen Instituts
das Laster gleichsam zu billigen scheint. Also nicht Anstalten
dieser Art sind die Einrichtungen, durch welche der
Staat jenen Vergehen entgegen zu wirken hat, sondern vielmehr
Sorge für verbesserte Erziehung, frühe Ge-