Philol.24—29 3)
Aus Cod. philol.30 Bl.91—94 geht hervor, dass Chr. Fr. Matthäi
in Moscau 1782 diese Hft. von einem gewissen Öalliergi erhielt, an
Heyne schickte und dieser 1783 sie an die Bibliothek gab.
Philol.29 13. und 16.Jahrh. 183 Bl. zu 25:17 em.
Von der alten Hand des 13. Jahrlı. beschrieben sind die Blätter von
bombyeimartigem Papier: 12—126. 137.139 — 164. 168— 173. 177—182.
DieUÜberschriften und Ahnliches sind roth geschrieben.
Bl.1—10 Papier. 16. Jahrh. (Thomas Magister) aeol rot
y£vovs tod Ilvdaoov; vgl. Westermann Biographi p.98—101. Bl.2
IIıwdaoov yEros de Erwr, ebenda S.94/5. BIl.2b 3 Verse "ZlEvra92oc.
Arua rodos”. Dann 10 Distichen “’Errda To» xodtov’. Dann Anthol.
Epigr. VIL 34 und (Bl.1b unten) VIL 33. B1l.3—11 Pindar’s
Olymp. I mit reichen Scholien.
Bl.12—126 von der alten Hand: Olympia II — Pythia XII 38 y00»
mit sehr, umfangreichen Scholien.
Bl.127—133 Papier 16. Jahrh.: Pyth. XII 39 — Nem. III Ende.
Die 3 Nemeen sind ohne Scholien.
Lesarten zum Pindartext sind hieraus gegeben in Bibl. philol. 1779 I
p.95—39. 145 —70. Benutzt und beschrieben ist die Handschrift von
Heyne Pindar I p. LI; Boeckh I p.XVIL. Ip.V; Mommsen p. XV
n0.15. 31. 53. 69.
Bl.137 ist von einer Hand des 13. Jahrh. beschrieben: 1) orixor
tor Karrıxı(l£Eovg) Ilıxoov tapos rac, 14 Trimeter gedr. (als rov
didaoxarov Tor latom» NixoAaov ToV KarlızıEovs.. EIS TOV TAgFor
TOV 0EBaoToU uaxagitov Ardoorixov) von Bandini Catal. II p.193; vgl.
über den Mann noch Prodromi Epigrammata Basil.1536 pag. 4 u.
Bandmi II p. 468. (?) 2) “too Mırtvinvalov a) es Tor Ayıov
Iletoov’, 8 Trim. "To desnörn usr 70a» ol nödes xarwm’. b) “eis rag
Ev Exainoia Gamousrag dapvag’, 4 Trim. “Texungeov nglv oöca’:
c) 16 Trim. "Id uev uEe xaono deSiot Tg Aureiov’. d) Tov aurov
16Trim. " Ereuwas Nulv 2£ dygod Tov 000 Olxa”. Der Dichter ist
Christophorus Patrieius Mitylenaeus; in dessen “Versi’, die
A. Rocchi, Roma 1837, herausgab, findet sich no.b) gedr. p.29 n0.32,
no.c und d) p.46 als n0.87 u.88; doch ist in Rocchi’s Handschrift die
Hälfte der Verse zerstört; hier sind sie vollständig. 3) "tov IIoodoöuov
ErıotoAn Ta AoyodEry xuolm Dteparo to Meintı. EI To
pnwLouevov’; dieser Brief scheint noch unbekannt zu sein.
B1.138—182 Nikander’s Theriaka und Alexipharmaka. Voran
gehen (B1.138) auf eingesetztem Blatte mit Schrift des 15.Jahrh.
die Epigramme des Nikander Anthol. Palat. 11, 169. 170 u. 7, 526;
dann die Notiz des Suidas über Nikander sammt den Versen.
Dann folgen die 2 Gedichte Nikander’s, jedoch stark verstellt.
Bl.139— 154b: Theriaka 1—641; Bl.154b Alexipharm. 283 — 292 und
299— 282; B1.157b: Ther. 642— 741; dann Bl.159b: Alex.393 — 400;
Bl.160a: Alex.257. 258 und Ther. 742— 932. Bl. 165— 167 sind eingesetzt
und von junger Hand beschrieben mit Ther.933—958 und Alex.
1—8. Bl.168 (wieder von alter Hand): Alex.9—256. Bl.174
bis 176 eingesetzt und von junger Hand geschrieben: Alex. 257—400.
Bl. 177 (alte Hand): Alex.401—630 und Alex. 1—8. Der, welcher ergänzte,
hat offenbar die Verstellungen nicht bemerkt. Die Ränder