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Radix Sarsaparillae. — Sarsaparille.
Die unter dem Namen Honduras-Sarsaparille eingeführten,
von den knorrigen Wurzelstöcken befreiten, getrockneten Wurzeln
einer mittelamerikanischen Smilax-Art.
Die Wurzel ist sehr lang, walzenförmig, meist unverzweigt,
3 bis 5 inm dick, graubräunlich bis rötlichgelb, prall, mit
nur flachen Langsfurchen und wenigen Wurzelfasern versehen,
biegsam, beim Jerbrechen stäubend. Auf dem Querschnitte
bemerkt man eine weiße oder zuweilen rötliche, ungefähr 1 mi
dicke Rinde und einen gelblichen oder graugelblichen, ein
weißes Mark umschließenden Sentralzylinder. Sarsaparille
sehmeckt etwas schleimig, hinterher schwach kratzend. Der
wässerige Auszug schäumt beim Schütteln stark.
Mikroskopische Untersuchung. Unter der nur stellenweise
vorhandenen Epidermis liegt eine Hypodermis, die von
2 bis 4 Schichten Jellen gebildet wird, deren Wände besonders
nach außen zu verdickt und getüpfelt sind. Die Zellen der
eigentlichen Rinde sind dünnwandig. Der Zentralzvlinder,
der von der Rinde durch eine braune, aus faserartig gestreckten,
auf dem Quersehnitte nahezu quadratischen, rund herum fast
gleichmäßig verdickten, verholzten Zellen bestehende Endodermis
getrennt wird, ist vielstrahlig, mit auf dem Querschnitt
dvalen Siebbündeln, weiten Gefäßen und Skklerenchymfasern
versehen. Das Parenchum enthält Stärke in einfachen und
zsammengesetzten, meistens von 2 bis 4 Teilkornern gebildeten
Kornern. Die Einzelkörner haben bis 18 ¼ Durchmesser.
Einzelne Sellen enthalten Bündel von Caleinmoralatnadeln.
Verquollene oder verkleisterte Stärke darf in der Sarsaparille
nicht enthalten sein.