Nr. 20. 179
Beschreibung
der Reichsbanknoten zu 100 Mark
vom 7. Februar 1908;
10. September 1909;
21. April 1910.
Die in der Hauptsache in bläulichem Kupferdruck ausgeführten, 20,7 cm breiten und
10,2 cm hohen Noten sind aus geschöpftem Papier hergestellt. Sie zeigen in einem
Nebenteil — von der Vorderseite aus gesehen links — als Wasserzeichen das Brustbild
Kaiser Wilhelms I in eigener Art und darunter ein von lichten Punkten umgebenes, dunkel
umrandetes Oval mit der hellen Zahl 100. Auf der linken Hälfte der Rückseite befindet
sich ein Streifen aus purpurroten und grünen Pflanzenfasern. Die Nummer erscheint auf
jeder Note fünfmal, und zwar zweimal auf der Vorderseite, dreimal auf der Rückseite.
Vorderseite.
Die Mitte des Hauptteils enthält in kräftig hervortretendem Druck in deutscher Schrift
mit verzierten Initialen den Text:
Ein Hundert Mark
zahlt die Reichsbankhauptkasse in Berlin ohne Legitimationsprüfung dem Einlieferer dieser
Banknote.
Berlin, den 7. Februar 1908.
Reichsbankdirektorium
HDavenstein v. Glasenapp Frommer Schmiedicke Korn
Maron v. Lumm v. Grimm Kauffmann
oder
Berlin, den 10. September 1909.
Reichsbankdirektorium
Havenstein v. Glasenapp Schmiedicke Korn Maron
v. Lumm v. Grimm HKauffmann Schneider
oder
Berlin, den 21. April 1910.
Reichsbankdirektorium
Havenstein v. Glasenapp Schmiedicke
Korn Maron v. Lumm v. Grimm
Kauffmann Schneider Ludrzies