Full text : Gesetz- und Verordnungs-Blatt für das Königreich Bayern. 1911. (38)

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Beispiel.
4
Strafe:  20

Bescheidsgebühr:  7

Vorlade=  und  Zustellgebühren:
  0,20

Postporto:  0

Sonstige  Kosten:  —

 

zusammen:  24,40

Dieser  Betrag  wäre
an  den  (#ondeein-?cmer

  #  10/Jtadr

abzuliefern.

 

Beilage  7.
(Zu  §  48.)

Strafbescheid.

Di  5.  Judi  1912.

Der  Eutsbesilser  Kart
in  Limboaci  hat  nach  Anzeige  des  Poliseidieners
Hund,  den  er  biskher  in  der  Einöde  Raufeld  mit  3  M  versteuert  hatte,  am
6.  Juni  1912  in  sein  Amtesen  uach  Dillstadt  iiberge  füüirt,  jedoch  bis  leute  unter-Negser



Denner  Seinen

lassen,  ilnn  ssur  höheren  flundeabgabe  (0  MA)  aneumelden.
Er  hat  dadurch  der  oberpolizeilichen  Vorschrift  zur  Sicherung  und  Über—
wachung  der  Hundeabgabe  vom  13.  Juni  1911  82  46k.  II,  8  à  zuwidergehandelt  und  sich

einer  rechtswidrigen
schuldig  gemacht.

Der  heschuldigte  isc  12  vorigen  Jalire  sclon  einmal  wwegen  rectsrvidriger  Entziekung
  der  Hundeabgabe  bestraft  worden;  er  besindet  ssich  daker  im  Ruickfalle.
Auf  Grund  des  Hundeabgabengesetzes  vom  14.  August  1910  Art.  13,  14

und  der  bezeichneten  oberpolizeilichen  Vorschrift  §  8  wird  deshalb  gegen  ##  eine
Geldstrafe  von  20  .4

Verkürzung  der  Hundeabgabe

 

festgesetzt.  Auch  fallen  ih##  die  Kosten  des  Strafverfahrens  zur  Last.

Gegen  diesen  Strafbescheid  kann  die  gerichtliche  Eutscheidung  beantragt  werden.
Der  Antrag  wäre  binnen  einer  Woche  nach  der  Eröffnung  oder  nach  der  Zustellung
oder  bei  dem

bei  dem  unterfertigten  Cemeinderat  Buüirgerm  eister

in  Limbachi)  zu  stellen.

Der  Gemeinderat  Dillstadt.

(Siegel,
Unterschrift  des  Bürgermeisters:)

1)  5½  Eudle  der  Zustellung  dur#  dessen  Fermlung.