Full text : Gesetz- und Verordnungs-Blatt für das Königreich Bayern. 1915. (42)

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Ur.  Ih.  Munition.

Eingangsbestimmungen.
In  Ziffer  Zc)  wird  das  Wort  „Schwarzpulverladung“  ersetzt  durch:
Zündladung
In  Ziffer  7c)  wird  hinter  dem  Worte  „Trinitrotoluol“  nachgetragen:
,  Cheddit

A.  Verpackung.  Zu  7.  Anmerkung  zu  Abs.  (3)  am  Fuße  der  Seite.
Der  Eingang  wird  gefaßt:

Während  der  Dauer  des  Krieges  gilt  für  Handwurf-Munition  in
Wagenladungen  (nur  Diskus-Handgranaten  werden  in  Mengen  bis  200  kg
als  Stückgut  befördert)  folgendes:

Der  mit  „Diskus-Handgranaten“  beginnende  Absatz  wird  gefaßt:
Diskus-Handgranaten  dürfen  mit  den  zugehörigen  Sprengkapseln  in  eine

Überkiste  zusammengepackt  werden.  Die  Sprengkapseln  —  höchstens  52  —

müssen  in  einem  besonderen  Holzklötzchen  so  verpackt  sein,  daß  sie  in  genügendem

Abstand  voneinander  sicher  festgehalten  werden.  Das  Klötzchen  mit  Sprengkapseln

ist  in  ein  Fach  der  Überkiste,  in  die  die  Diskus-Handgranaten  (nicht  mehr

als  50)  verpackt  werden,  fest  einzusetzen.

B.  Aufgabe.
Im  Abs.  (2)  wird  am  Ende  ein  Sternchen  ')  und  am  Fuße  der  Seite  folgende
Anmerkung  hinzugefügt:

*)  Wegen  Zulassung  von  Diskus-Handgranaten  mit  beigepackten  Zündern  zur  Stückgutbeförderung  während
der  Dauer  des  Krieges  s.  Anm.  zu  A.  Zu  7.  Abs.  (2).

Die  Anderungen  treten  sofort  in  Kraft.
München,  den  16.  August  1915.
J.  V.

Staatsrat  v.  Seiler.