281
Amtsblatt
der Königlichen Regierung zu Stettin.
Stück 38.
Ausgegeben den 21. September
1918.
—
Inhalt: Inhalt der Gesetblätter S. 281. — Beschreibung des neuen Darlehnskassenscheines zu 20 Mark, S. 281. —
Enteignung von Grundeigentum, S. 282. —
Verzeichnis derjenigen Firmen, denen auf Grund der Verordnung
über den Handel mit Sämereien im Regierungsbezirk Stettin die Erlaubnis zum Handel mit Sämereien
erteilt ist, S. 283. — Einrichtung einer Grenzüberwachungsstelle in Stettin, S. 287. —. Beginn der
fischerei, S. 287. — Parochialregelungs-Urkunde, S. 287. — Vorladung, S. 288. —
Akleiffentliche
Bekanntmachung
in Auseinandersetzungen, S. 289. — Tilgung von ausgelosten Kreis-Anleihescheinen des Kreises
Usedom-Wollin, S. 290. — Försterstelle im Forstbezirk Messenthin — Stadtkreis Stettin, S. 290. — Verwendung
von Binnenschiffen zu Lagerzwecken,
dierenden Generals des II.
Armeekorps, S. 290
S. 290. — 2 Bekanntmachungen des stellvertretenden Komman-.
— Anmeldung von Erbansprüchen, S. 292. — Bekanntmachung,
betreffend Bestandserhebung, Beschlagnahme und Höchstpreise von Weiden usw. Sonderbeilage. —
Personalnachrichten, S. 292
Das Feldheer braucht dringend Hafer, Heu und Strehl
Landwirte, helst dem Hrere!
Reichs-Gesetzblatt.
(Nr. 6458.) Bekanntmachung, betreffend Anderung
der Postordnung vom 28. Juli 1917.
Vom 2. September 1918.
Ausgegeben zu Berlin, den 10. September 1918.
Gesetz-Sammlung.
(Nr. 11680.) Verordnung über die Wahlen zu den
Tierärztekammern. Vom 9. August
1918.
(Nr. 11681.) Allerhöchster Erlaß, betreffend Bau und
Betrieb der in dem Gesetze vom 2. Juli
1918 (Gesetzsamml. S. 123) vorgesehenen
neuen Eisenbahnlinien usw.
Vom 20. August 1918.
Ausgegeben zu Berlin, den 11. September 1918.
Verordnungen und Bekanntmachungen
höchster und höherer Behörden.
428) Beschreibung
des neuen Darlehnskassenscheines zu 20 Mark
vom 20. Februar 1918.
Das Papier der neuen Darlehnskassenscheine
zu 20.— M. in Buchdruck enthält, ebenso wie bei
den bisherigen Scheinen gleichen Wertes, als durchscheinendes
Wasserzeichen wiederkehrend die Zahl 20
in einer Umrahmung von verschlungenen Linien.
Ein Streifen aus purpurroten, in das Papier eingebetteten
Fasern zieht sich in senkrechter Richtung
mitten über die Rückseite. Der Schein ist wie der
bisherige 9 X 14 cm groß. Rings um das Druckbild
herum bleibt auf beiden Seiten ein ½ cm
breiter Rand frei.
Die Vorderseite trägt auf einem braungelben
Schutzdruck einen hellvioletten Tonplattendruck und
darüber die rotbraune Zeichnung und die dunkelbraune
Schrift. Das Gesamtbild wird durch einen
reich verzierten Rahmen eingefaßt, der in allen vier
Ecken die Zahl „20“ und in der Mitte der oberen
Leiste das Wort „Darlehnskassenschein“ enthält.
Unter letzterem steht auf einem mit Zierwerk gefülltem
Grunde die Hauptzeile „Zwanzig Mark“ in
deutscher Schrift. Die beiden links und rechts sich
unterwärts anschließenden rechteckigen Seitenfelder
sind zweiteilig und enthalten oben je die große Zahl
„20“, darunter links einen Pallaskopf, rechts einen
Merkurkopf, beide nach innen schauend. Das Hauptmittelfeld
zeigt Ort und Ausgabetag, die Behörde
und die Unterschriften in dem Wortlaut:
Berlin, den 20. Februar 1918.
Reichsschuldenverwaltung.
v. Bischoffskausen Muller NMoelle
Vieregge
Dick huth Springer v. Drenkmann Mäche
Lottner
Unter den Namen ist, wieder von besonderen
Zierleisten eingefaßt, zweimal der kreisförmige