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Verglichen mit einer solchen Ausbreitung war es nur
vorübergehendes kleines Unglück, daß der König von Persien,
Sapor II. dreimal eine blutige Verfolgung gegen die
Christen verhängte, und aus Furcht wegen ihrer Correspondenz
mit den Glaubensgenossen im Rdmischen Reich ihre,
Hierarchie und Kirchen zu zerstören suchte.
6. 23.
Ausbreitung der Christlichen Religion im Occident. Fünftes
Jahrhundert.
Die große Katastrophe, welche das Occidentalische Kaiserthum
im fünften Jahrhundert litt, wurde, wie im ganzen
Zustande der Kirche so besonders auch in Ansehung ihrer
erweiterten oder verengten Gränzen eine der wichtigsten
Epochen. Nationen, welche entweder noch gar nichts oder
wenigstens doch nur so viel vom Christenthum angenommen.
hatten, als sich mit dem roheren gesellschaftlichen Zustande
derselben vereinigen ließ, theilten siegreich die Provinzen des
Occidentalisch -Römischen Reichs unter sich, und gaben der
alten Christlichen Landesreligion, auch wenn sie dieselbe endlich
annahmen, einen solchen Zusatz von ihren Sitten und
Meinungen, welchen kaum wieder die Bemähungen mehrerer
Jahrhunderte hinwegscheiden konnten.
Alanen, vereinigt mit Vandalen und Suedven,
giengen über den Rhein durch Gallien hindurch nach Spanien,
ein Theil derselben setzte sich hier, der groͤßte Theil
der Vandalen eroberte Afrika, wo ihr neugestiftetes Reich
nach Eroberung von Karthago fänf und neunzig Jahre lang
blühte.
: „Gothen, deren ein Theil schon längst in, der heutigen
Moldau und Wallachei Sitze erhalten„ wurden von den
nachdrängenden Hunnen immer weiter getrieben, machten
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