Full text : Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen vom Jahre 1845. (11)

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distinction  entre  les  navires  de  leurs
Etats  respectifs  en  raison  de  leur  nationalité,
  en  ce  qui  concerne  lachat  de
produits  ou  d’autres  objets  de  commerce
  importés  dans  ces  navires,  II  ne
sera  dobnné  à  cet  égard  ni  directemem
ni  indirectement,  ni  par  Fune  ou  Tautre
des  deux  Hautes  Parties  contractantes,
ni  par  quelque  compagnie,  Corporation
Ou  agent,  agissant  en  leurs  noms  ou  sous
leur  autorité,  aucune  priorité  ou  préférence
  aux  importations  par  navires  indigeènes.


Art.  8.

Les  navires  de  Tune  des  deux  Hautes
Parties  contractantes  entrant  dans  un  des
ports  de  l'autre  et  qui  ny  voudraient  décharger
  qu  une  partie  de  leur  cargaison,
pourront,  de  méme  qdue  les  navires  nationauk,
  en  se  conformant  toutefois  aux
lois  et  reglements  du  pays,  Conserver
à  leur  bord  la  partie  de  la  cargaison,  qui
Serait  destinde  pour  un  autre  port,  soit
du  méme  pays,  Scit  Tun  autre,  et  la  réexporter,
  sans  étre  astreints  à  payer  pour
cette  partie  de  la  cargaison  aucuns  droits
de  douane,  sauf  ceux  de  surveillance.

Art.  9.

Les  navires  appartenant  à  Tun  des
Etats  du  Zollverein,  ou  ceux  de  la  Sardaigne,
  qui  entrent  en  reläche  force
dans  un  des  ports  des  Hautes  Parties
Contractantes,  ny  payeront,  soit  pour  le
navire,  Soeit  pour  Son  chargement,  que
les  droits  auxquels  les  nationaux  Sont
assujétis  dans  le  méme  cas,  et  y  joniront

1845.

Schiffen  ihrer  beiderseitigen  Staaten  nach  ihrer
Nationalität,  in  Betreff  des  Ankaufs  der  auf
diesen  Schiffen  eingeführten  Erzeugnisse  oder
anderen  Gegenstände  des  Handels  zuzulassen,
so  soll  in  dieser  Rücksicht  weder  direkt  noch  indirekt,
  weder  durch  den  einen  oder  anderen  der
beiden  hohen  vertragenden  Theile,  noch  durch
irgend  eine  Gesellschaft,  irgend  eine  Korporation
  oder  irgend  einen  Agenten,  in  ihrem  Namen
  oder  unter  ihrer  Autorität,  den  Einfahren
der  einheimischen  Schiffe  irgend  ein  Vorrecht
oder  Vorzug  bewilligt  werden.

Art.  8.

Die  Schiffe  des  einen  der  beiden  hohen  vertragenden
  Theile,  welche  in  einen  der  Häfen
des  anderen  einlaufen,  und  welche  daselbst  nur
einen  Theil  ihrer  Ladung  löschen  wollen,  können,
  ebenso  wie  die  Nationalschiffe,  vorausgesetzt,
  daß  sie  sich  nach  den  Gesetzen  und  Reglements
  des  Landes  richten,  den  nach  einem  anderen
  Hafen  desselben  oder  eines  anderen  Landes
  bestimmten  Theil  der  Ladung  an  Bord  behalten
  und  ihn  wieder  ausführen,  ohne  genöthigt
  zu  sein,  für  diesen  Theil  der  Ladung  irgend
  eine  Zollabgabe,  außer  wegen  der  Bewachung,
  zu  entrichten.

Art.  9.

Die  Schiffe  eines  der  Staaten  des  Zollvereins
  oder  Sardiniens,  welche  in  einen  der  Häfen
  der  hohen  vertragenden  Theile  im  Nothfalle
einlaufen,  sollen  daselbst  weder  für  das  Schiff,
noch  für  seine  Ladung  andere  Abgaben  bezahlen,
als  diejenigen,  welchen  die  Nationalschiffe  in
gleichem  Falle  unterworfen  sind,  und  sollen  daselbst
  gleiche  Begünstigungen  und  Freiheiten  ge-36