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Dover von einem Unterseeboot
beschossen.
1!. WIB. London, 16. 2. (Amtlich.) Ein
feinbliches Tauchboot eröffnete heute morgens
um 12.10 Uhr das Feuer auf Dover and verschoh
ungefähr 30 Granaten in 3 bis 4
Minuten. Ein Kind wurde getötet. drei Männer,
eine Frau und drei Kinder wurden verwundet.
„Einige Häuser wurden nicht ernstlich
beschädin
Waos Fo. englische Aomiralitä!t
berichtel.
London, 15. Die Admiralilät teilt
mit: Ein schneller Srr wurde von ciner
Flottille von großen feindlichen Jerstörern
heute früh auf unere Patronillenktreitträste in
der Straße von Dover unternommen. Ein
Fischdampfer (Trawler) und sieben andere Fischerfahrzeuxe
(Drifter), die auf ein UBorSt
Jagd machten, wurden versenl:. Die feindiichen
Zerstörer kehrten sehnell nr 6 Norden z#urück,
bevor unsere Kräfte den Kampf mit ih.
nen raufuehmen konnten.
(Das war noch immer so:
L Bull etwas unsanft r*
Jedesmal, wenn
chverüttell wurde,
des Papfles, ein Gold- und Mosaikmedaillon,
aus kostbaren Steinen, das ein Marienbild darstellt;
sodann brachte Migr. Parelli dem Königspaar
in einer Ansprach: die Glückwünsche
des diplomatischen Korps zum Ausdruck. Hilr#
schimpfte er gewaltig über sch Ruleestörer, die s
nicht abwarten wollten, bis er sich den* Schlef
aus den Augen gerieben hatte. An dieser sfnstematischen
Gewohnheit haben weder die em
pörten Neden im en Uischen Unterhaus, noch
die „iungen Männer“ in der britischen Admiralität
und im W- etwas zu ändern
vermocht. D. ed
Wgemeines vom Krieg.
Geheime Verhandlungen
in der Schwei 35
Bern. 16. 2. Die „Sentinelle“
ernsthafter Qucile ersalbren, daß im Belleouc-Palace
in Vern zwischen zwei Gruppen
von Kriep führ enden, die das Blatt augenblicklich
nichl nennen will, geheime Verhan
dlungen stattfinden.
Voliäische Annoschan.
Die preußische Wahlresoim.
Beilin. 17. 2. Wie das „Verliner Taheblalt“
btt. ha# der AM#z-lant: Fg von Paner
in den Veisrech,nn t den Varteiführern
der Linken die Kusich rung * olt. alles
daransetze: zu mr ollen, ur n 2 * eiche
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Firrebt dusa chetdchen haben. des-Ucums,
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erireter im
(Grohben Hauptquartier.
Am Don nerstag wutde dem Verbandssekretär
Dr. Fleiicher und Reichetaasabg. Koßmann
als Verireter des Verdandes der latk. Arbestervereine
Sin Berlin) Gelngen# zu einer
eingehenden Aussprache p##t der Obersten
Seere? rltung im Groben H#nuntanarti2# gebo
will ous
: Tollkirschenwurzel.
der Transport ein:s D#ienmannes am
—
auf übergaben die übrigen erschienenen Geandten
dem Königspaar Glückwunschschreiben
und Geschenke ihrer Herrscher. Nach diesem
Empfang, dem auch der Slaateminister des
Kal. Hauses und des Acußern von Dandk beiwohnte,
wurden die Kgl. Palastdamen, die
Derite Hoschargen, der Generalintendant der
Theater, die Generaladjutanten des Kö-.
der Chef des Geheimkabinctts Graf von
Spreti, Generalleutnant Frhr. von Keßling
mit den Oberoifi zieren der Leibgarde der Harkschiere,
sowie die Flügeladj##tanten des Könt 95
vom Königspaar zur Entgegennahme ihrer
Glückwünsche empfangen. Sodann brachten die
sämtlichen Staatsminister ihre Glückwunsche dar,
webei Staatemmister von Dandl die Anspra:
che an das Königspaar hielt und namens z#ller
Stagateminister sowie des gesamten roßen
Hofdienftes eine Stiftun. Fsurkunde zu einem
Stein#runnen für den Schloßgarten in Leutstetten
überreichte.
Eintragung in die Abelsmatrikel.
In die Adelsmatrikel wurden eingetragen für
ibre Person als Nitter des Kgl. Militär-Mar-Joseph-Ordens
bei der Ritterklasse am 12.
Februar 1918 der Oberleutnant der Reserve
eines Res.-Feld-Art.-Regts. Otlmar Rüiter von
Reich und der Maor und Bataillonsführer in
einem Res. Inf- Ren. Albdert Ritter v. Bedh.
muncheuer Neuigleiten
München. 17. Februar.
Brand. Am 16. Februar nachm. ist das
große Sägewert von Karl Heller an der
Schäftlarn Straße zum größten Teile niedergebrannt.
Der Brandschaden dürste ctwa Mark
100 000 betragen. Die Entstehungsurfache des
Brandes ist unbekannt.
Eisenbahnunfälle. Bei einem Rangeermanörer
des Güterzuges 2331 in der Station
Olching wurde vorgestern nacht vom Schnellzug
d3 der Aurhil'sbremser, Soldat Mar
aus Auesburg übersalren und sofert getötet.
Am Seometaß aben?" nach 8 Uhr srieß der
um 8.05 Uhr jällige Nahpersonenzug von
Dachau unmeiit der Donnersbergerbrücke auf
einen sileckengeblielenen Leerwagengüter siuck
auf. Die letzten lieben Wagen wurden aufeinander
gewe#rsen und stark beschädigt. Beide
(Gleise der Dpelbahn waren gesperrt. Vom
Mahpersonenn:) hat n#ur die Lekomotive vorne
Zchaden genommen. Zwei Nall: nde erlitten gewna#ügige
Verl gungen. Ter Verkehr wurde
durch Umparkiere n öbei de E Donnersbergerbrücke
Gufrechterhalten. Doppelbahnbetrieb ist heute
wieder durch3 Ffübtn. Untersuchung ist eingeleitet.
Grenzlande.
I(UFstein, 16. 2. Vargiftung durch
Dieser Tage erregt:
Unteren
Da der Mann über und
Die
Stadtplatz Aufsehen. 1
über mit Schmutz bedeckt wir und von dem Siten.
Sie üersichren (Heuer#! Ludenderff der
se und der gewissenhaften
tu r- amisierten Arbeiter
zum Auedruck.
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le des bedrouten Viter- undes 'raitroll fortzusetzen.
Flugblatter äbereein
meuen Streil.
** Rerlin, iy. rinat.) Oer Deutsche
Metollarbeiterrere## berof- entlichn im
„ Vorwärte“ nachnehenden Aufrat: „In den
letzten Tagen wurden wede ". Flugylfatter
in den Beireben der Mot lliend#: #ie Verlins
vertleill, in donen vom uein ri- Rede iis.
Auch werden iu ker bekannten Weise die Gewerkschafteleitunn-
angepbrl. Wir ersuchen
unsere Mutglieder, diesen Klugblärtern feine
Beachtung zu schenken und sich auch von jeder
Verteilung dicsr Flugblalter sernzhalten.
Diese Flunblatier komm'#n von unbelannter
und unverantwerticher Stelle uno sind geeignet,
uns Hroln T ,1d-n 3-z«n«1(n«
Sols nnd hersonalnnchrichter.
ünchen. 17. Februar.
Die Feier der goldenen Hochzeit
des Königoepaares hat gestern mit der
Erôffnung der Empfänge begonmen. Von - 10
Uhr ab erscht enen ner pänuliche Nuntius Migr.
Pocelli, sowmie di Gesandten von Preufen,
Wäürttember 3, Sasfen und Baven und Oeterreich-Ungern
mit ilren Gemahlinnen und dem
Gesandtschafte personal in der Residenz, wo sie
durch den Lberszeremonienmeister Grafen Moy
zu den Mejefläten g lzitet wierden. Oer päp##tliche
Nuntius, als Dayen des diplomanschen
Korps, übermttelte zunächit die Glückwüncche
und den Segen des Papstes und überreichte
der Friedenabotscheit aus
Ckwillian
Tochler.
derbeitswachmann fön: lich getragen werden
muß:e, weil er sich icht auf Keu Beinen zu ihalleu
vermocht#. gleant *l man. er hätte sich amäßlich
Nafl. nd einen Friedensrausch
angetrunten. In Wirklichkeit lag uber
eine Veraistung der?n den Genuß von gedörrten
Tolllirschemw#m#. Lar, die der Monn unmissenllich
el- „an. aleisatz“ verwendele. Bald darmuich
eiam er Wutansälle, so daß man die (Peb
zeizief. de ihn ins st lädtiich: Kranienhaus schaifie
Dort lonnte er nach ofpriige Jer ärztlicher Belandlung
bea nch'ten Tage wieder entlasien
werden.
ven der Grenze, 16. 2. Staublawinec.
Iu St. Ulrich am Pillerĩee zogen die beiden
Nauern von Jagoler #n5 Schartinial aus
dem Tal * herab. Plötlich überraschte sie
eine furchtdere Staublawine. Ein Begleiter ent
lam noch. Abends wurden beide Bauern tet
ausgegraben. der eine lag drei Meter, der andere
sieben Meter unter dem Schnee. Georg
Mrlllinger ist. Giilsenoater von 16 Kindern,
davon 12 am Leden, das 17. in Erwartung.
Obvaller hinterläßt 3 erwachsene
Bmwerisches Oberland.
Vad Aibling, 16. 2. Besitzwechsel. Das
Höhel Anwesen nächst dem Marmorwerk wurde
durch Kauf Eigentum von Frau Frieda Greiner
hier
palling. 16. 2. Die raufenden Bundesbrüder.
Beim Bekanntwerden des Friedensschlusses
mit der Ukraine und der Been.
digung des Kriegezustandes mit Rußland ge
rieten die hies. russ. Kriegsgesangenen in große
Freude, was den Aerger der franz. Gefanzenen
erregt:, worauf schlienlich die Friedensfeier mit
einer regelrechten Prüzelei zwischen den „Ver-Lündeten“
endete.
Allesbach, 16. 2. Riesige Biehpreise.
Beim letzten Zuchtoiehmarkt dahier wurden von
179 zugetriebenen Zuchtstieren 59 prämiert und
Wit einem Handschreiben zugleich ein Geschenk mit hohen Geldpreilen broachti Ha wurden per-
kauft, darunter der wertvollste Stier des bekannten
Viehzüchters Josef Hengler, Bauer in
Hinteröd, Gemeinde Reichersdorf. Dieser pach.
stier ist 13 Monat; alt und Lostete 2500 |Mark.
Herr Hencler verraufte uech zwei s. Ibst aezuchtete
Zuchtstiere um über 3300 Nrre scdaß dieser belanmte
Biehzüchter von Neicher dorf rund 6000
Mark vereimahmte. Insgesamt dürfte die
Summe von 130 000 Mark sfür die 82 verkauften
Juchtitiere von den Viehzüchtern im Miesbacher
Landl vereinnahmt worden sein.
Lokalnachrichten.
Rosenheim, 18. Febr.
Auszeichnungen im Felde. Der Oberlolomotir
führer Robert Troidl vön hier, in einem
Masch.-Amt im Westen, wurde mit dem
bayer. Mllitärrerdien#ekrenz 3. Kl. mit Schwertern
und Krone ausaez#ichnet. — Der Maschinensabrikanten-sohn
Franz Konrad ir. von hier,
weicher seit über einem Jahre lei einem Matrosenregiment
diet und dem Stobtrupo zug:-=kri
I#t ist, hat für besondere Leistung kei elner
Kampspatronille das Eiserne Kreuz 2. Kl.
erhalten und ist gleichzeitig zum Obermatrofen
und Offizierespiranten befaordert worden. —
Mit dem Eisenen Krenz 2. Kl. wurde ausgegeichnet
der Felohilfsarzt Jakob Haas. Der Militärverdienn#orden
wurde ihm früher schu verliehen.
Er ist der Sohn der Steinmetzmeisterswitme
Therese Haas. Ihr ällester Sohn ist
schon bt August 1914 in französischer Gesangen
Förverung. Der Unterokffizier Kenrad
Killer bei einer Schei nwerferableilung,
Sohn der Gasthe ufbesitzerewitu##e Killer von hier,
wurde wegen seines tapseren und umsichtigen
Verhalten= vor dem Feinde zum Vizewachtmeister
besördert. Das E serne Kreuz 2. Klasse e hat
sich derselbe schon srũher erworben.
Justizdienst. Vom K. Staateministerium
der Juftiz wuroe der Gerichtsassiftent bei dem
Landgerichte Tiaunein. Militäranwärter Heinrich
Rotkh. zum Expediter der Staatsanwaltschaft
bei dem Wesich e Fürth in etatsmäßiger
Weise besördert.
Finanzdiecust. Der Rentamtmann Karl
Lucas von ebersberg. wurde seinem Ansuchen
entsprechend auf die Siell: des Rontamtmanns
und Kassenabteilun isvorstandes bei dem Stadt.
#emamne München 1 in ctatemäkider Weise ver.
elt
Oberbayer. Schuldienst. Neu ernannt
wurde zur Helfslehrerin die Volksschulamtsbewerberin
Hedwig Schweinberzer von Traunstein
in Groöhartpemm ug, BA. Miesbach. Versetzt:
die Schulverweserin Anng Heimöucher in
Grofhertpenn- n, BA. Mieskach, di: Hilfelehrerin
Viktoria Müller in Kirchasch, Bez.-A.
Erding, nach Gricsstätt, B. Wasserdurg: auf
Ansuchen entlassen: die Hilfelehrerin Nosa Riedl
von Griesstätt. BA. Wasserourg; die Schulverweserin
Maria Jocher von Föchmmz, BA. Miesach
Po litischer Feiertag am Mittwoch.
Der König hat angerrduit, daß der Tag seines
goldenen Hochziitsfestes, der 20. Februar,
als politischer Feiertag gefeiert werde.
Ehrung. Eine besondere Ehrung wurde
Herrn Privetier Simon Haas dah'er anläsflch
seines 30. Geburtefestes zuteil. Der Ausschuß
des Kampfacnossen, und Beteranenvereins
überbrachte gestern nachmittags dem Jubilar
in seiner Wohnung eine vom Herrn Mulermeister
Zierer kunstroll verfsertigte Ehrentasel.
Der Odberrfä #zeroereen Rosenheim einmute
Hrn. H#as als Senior des Nereins zum Ehrenmit#liede
und überreichte ihm eine künstlerisch,
cgefül rte Ehrenurtunde nebst einem schönen
Blumentt rauf. Die Feldzugesoldaten ließen
durch ihren 1. Vorstand die herzlichste Gratula-
tion ülerbr- ingen. Auch andere Freunde und
Gönner fanden sich ein, den Jubilar zu diesem
seltenen Feste zu begläckwünschen. Herr
Haas, der durch dies: A: Ifmerlsamteiten rdin
überrascht war, dankie den Ersch'enenen und ein
fams liäres Beisamme: nsein beschoß diese seltene
Feier.
Professor August Bauer F. Aus
Würzkurg wird uns mitgcteilt, daß der mehrere
Jahre in Rosenheim tätige Professor August
Bauer im Main ertrunken ist. Bald nach seiner
Versetzung in die Pfalz. die vor einlpaar!Jahren
erfolgte, zeigten sich bei ihm Spuren von rübsinn.
In einem solchen Anfall scheint Professor
Bauer in Würzburg, wo er sich in Eörzllicher Behandlung
besand, den Tod im Mainfluß gesucht
und gefunden zu haben. Das Bedauern um das
Hinscheiden des tüchtigen Pädagogen und liebenswürdigen
Menschen ift hier grohß und allgemein.
Lebens mittelversorgung. Ab Mon
tag ist gegen Bezugsmarle 2 Malzlaffee und
Kaffee-Ersatz erhältlich. Bis einschließlich Mittwoch
können mit Bestellmarke 3 Suppeneinlagen
bellellt werden. Dienstag und Mittwoch
wird im Keller der Thallerbrauerei Weißlohlsauerkraut
abgegeben. In den Feinlostgeschästen
Huber. Rauscher und Kronberger
ist geraucherter Aal erhältlich. Vorbehalt.
lich rechlzeitigen Eintressens unterwegs besindlicher
Sendungen lommt am Donnerslag nachmittag
und Freitag Li imburge erläse zur Atgabe.
Eiec= und Fetlabgabe wie in der woch.,
Städt. Verkaufsstelle im Sa.
lade#n. Die Abgabe von Spezereiwaren an die
Anstalten und Gastwirte fn n morgen, 2
tag, von 2 bis 3 Uhr, statt.
Kriegstenerungsbeihs fen. *' ch
dem 11. Februar eingewiesenen Kriegsteuerungsbeihilfen
der Witwen und Waisen des
Bahnpersonals können nunmehr lei De# Stationslasse
Resenheim auf Grund der Zahharten
abgehoben werden.
Franz Bugos Erperimentalvor—
trag. Daß den Nosenheimern nach langer Jeit
wieder einmal Gelegenheit geboten war, einem
Zauber= und Erpersimentalvortrag beizuwohnen,
wurde allgemein begrüstt. Der Vorführende.
Herr Franz Hugo kann sich 31 seinem Erfein:
beolückwünschen, dern ein ausversanftes Haus
war ihm beschieden . Anfangend bei scheinbar
leichteren Tricks wie Li cht und Tuch auf Meisen.
dem sensationellen Sdui, Woobei durch einemn
solchen ein Becher Grieß sich in llares Wasseumwandelte,
dem Tackwunder und dem geheim
niorollen Würfel. gin Herr Higo auf sein ###
eigenstes Gebiet, darv Gedankewesen, ürer. Wa-,
der Künftler un# in diesen Exper menten ronsübrte,
ift in unerreichbarer Vollendung. Hug
fühlt die Gedanken und läßt sich pen den Gedan
len anderer leiten. Im drikten Teil konnlen wir
Einblick tun in die dunslen Gedankengänge de:
Spiritismus mit aleinen geheimnisrorlen Wir
lungen. Großen Veifall brachte die letzte .
mer „die elektrist- erenden Kergen und Slü
Wie sie wackelten, dicse beiden'“ sungen Medium,
als ste die Kerzen festhalten oder sich auf sdi-Stülle
sehen. wollten, diewell Ou 0 den Str- omn
einschaltete. Es war einfach köhlich. alles w#a
kelte, selbst die Lachmuskeln der Zushaner. j.
Deffentliche Versammlung des so
dialdemofratischen AUereins Rosenhe
im. Der frz. Verein hieit gestern nachmittag
3 Uhr im Sterngarlen eine offenisiche Versammlung
ab. in der der Landtandabg#o#u
Timm aus München über die nenen Jieie der
S-Fialdemokratie jetzt und nach dem Kreegr
sprach. Der Redner rerbreitet: sich in lämeren
Waftorungen über die polit'schen Vewerungen
der einzeilnen Parteien; daber vorurt. i#lte cr schari
die Treibereien der Allden ischen und der Voter.
landspartei, deren Ziel es sei, zersplitterung
in die Reihen der Arbeiterf chaft 31 tragen. Aed
ner streifte dann die Frage der preun sa n Wal#
rechtereform, dabei b#tonend, daß diese jetzt einr
deutsche Frage geworden sei. Ferner irat Redner
für Abschaffung der Gehzim#dipiomatie und da-Mitkestimmungerechts
der Vollsveriret: na, ũber
Krieg und Frieden ein. Redner sprach sich Lann
noch über einen Verständiaun gefrieden aus, le
rülrte die wirischastiichen #icle nach dem Kriege.
wie Verserguna der Kriegeinraiden. Schuß
zollpolitik. Wol nungöfinsorge, Arbeitslosenun
lerstütung, Aufnahme der Handeloberehungen
mit dem Auslande, Verteilung der Rohltoffe
Bei der Deckung der Staateschulden sei es Aus
gabe der Sozialdemokratie, dahn 31 wirlen.
daß auch die Kreise, die am Krieg ungel#ure
Summen verdient hälten, zur Tragung der
Schulden herangezogen werden durch Einfüb
rung der Vermögenesteuer, Monopolisierung der
Riesenbetriele wie Bergbau, Rüfstungeindustrie
und Versicherungswesen. Neduer trat zum
Schlusse für einen Verständigungofri eden ohne
Amexrionen und Entschädigunden en und fand
lebhaften Beifall.
Zur Festvorstellung nächsten Mittwoch,.
Mehr als in gesegneten Fricdenszeiten
erlemit im 4. Kriegswinter das deutsche Volk die
Notwendigkeit und die hohe Kulturensgabe des
Theaters; hat doch unser glorreicher Kaiser selbit
t einer seiner berühmten Reden jedem Monar
chen zur Pflicht gemacht, sich die Pflege des Theaters
besonders angeoeihen zu laßfen. Gleich der
Kirche und Schule sei auch bas Theater ein
Bildungs faktor des Valkes, der leine Ideale
heben und fördern muß. (Hiebei ist natürlch
nicht an das Geschäfts= oder seichte Possemheater
gedacht!) NRach harter Tagevarbett durch die
Worte des Dichters aus dem Munde des Künst#
lers eimmal für einige Stunden alle Sorge und
(Kümmernis vergessen, in einer höheren Wn
leben oder durch urwüchsigen gesunden Hun
alle Grillen verschzuchen ist dem Kulturmenschen
Bedürfnis geworden. Freilich werden nicht alle
Künftler dieser idealen Forderung gerecht. Mara-Feldern-Förster
aber gehört zu den idealsten
Priesterinnen der Kunst am deutschen Theaterhimmel.
Die Wucht ihrer dramatischen Gestal.
tung wirkt erschütternd; aber auch unverfälschler
Humor aus dem Füllhorn ihres reichen Geniemacht
selbst die Griesgrämigsten lachen. — Der
Vorverkauf für das Gastspiel dieser Künstlerin
anläßlich der Festvonstellung nächsten Mittwoch
hat Herr Kaufmam Mulzer übernommen.
Altpapiersammlung. Morgen, Dienstag,
den 19. ommen von früh 8 Ullr# dic kungen
Sammler der höheren Klassen der Knabenschule
in die Hänser, um das bereitgelegte Al.
papier abzuholen. Da die Sammiung ven Huus
zu Haus geht ist es nicht möglich. ieselbe an
einent Tage abzuschließen. Das Ortssammelkamitee
ersucht daher alle die jeui zen Familien.
die Altpapier abgeben wollen, und bei denen soie
Sammler am ersten Tage nicht mehr vorspre
chen konnten, das Papier # zu den folgenden
Sammeltagen, die w#ch in dieser, eventuell in
nächster Woche statlfinden, kanin aufzuhebs).
Sollte ader irgend jemand bei der Sammlung
Übersehen worden sein, so wird gebeten, das klllpapier
beim Roten Kreuz, Sedauftr. 9.1 zir