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69. Verordnung
wegen Anwendung der gesetzlichen Verordnung vom 29. November
1853 auf die Vergehen gegen die Kaiserlich Oestreichischen
Zollgesetze.
Wir Heiurich der Zwanzigste von Gottes Gnaden, älterer
Ginie souverainer Fürst Reuß, Graf und Herr von Plauen, Herr zu
Greiz, Krannichfeld, Gera, Schleiz und Lobenstein 2c. 2c. 2c
verordnen auf Grund des Vorbehaltes in dem Artlkel III. der Geseblichen Verordnung
vom 29. November 1853, die Bestrasung der Zollvergehen gegen sremde Staaten,
in welchen durch Handelsverträge die Gegenseitlgkeit verbirgt ist, berrefsend,
biermit, daß die Worschristen, welche in den Artikeln I. und II. der gedachten Gesetlichen
Vero dnung in Bezug auf dle Verfolgung und Beslrafang der Uebertreun
hen von Eln-, Aus- und Duechgongs- Abgoben- Gesehen anderer Stacten erlassen
worden sind, nach Maßgobe der Verabredungen in den 99. 12. und solgenden des
Zoll- Cartels mit Oestrelch (Gesetlammlung von 1853 Selle 286 ff.) vom 1. Januar
1854 ab für die Dauer des Zoll, Carkels auf dle Uebertretungen der Kailerlich
Oestreichischen Ein., Aus- und Durchgangsabgaben- Geseze Anwendung finden
sollen.
Urkundlich unter Unserer elgenhändigen Unterschrift und belgedruckten Fürstlichen
JInsiegel.
Gegeben Grelg, den 29. November 1853.
(I. S.) Heinrich XX.
Orto.