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Nummer 3
–Fä% = ––#... .
will, hat seine Fomilien und Kartossellarten
witzubringen und bekonmunt auf je 1 Kartoffelkarte
1 Zentuer Lagerkartoffeln zum Preise vo#n
7.75 Mk. angewiesen.
Wo bleibt die Marmelade? Zu der
Sprechsaal-Notiz in Nr. 299 vom 30. Dezember
wird uns von zuständiger Stelle mitgeteilt:
„Es sei erwidert, daß der Kommunal-Verband
Rosenbeim-Stadt ich bereits im Oltober zur
Abnahme größerer Mengen Marmelode verpflichtet
hat und daß ihm bestimmte monatliche
Mengen von der Verteilungszentrale zugewiek
sen wurden. Infolge der schwierigen Verkehrsverhältnisse
und Mangel an entsprechenden Gebinden
lonnte trotz wiederholler Mahnung bio
vor kurzem von der uns zu beliesernden Fabrik
die Sendung nicht auf den Weg gebracht werden,
auch ist es ja erklärlich, daß nicht alle Kom-Guimal--Verbinde
auf einmal bedient werden
iönnen. Zur Beruhigung sei jedoch mitgeteilt,
dah heute 1 Waggon Marmelade eingetroffen
ist. die in lürzester Zel zur Verleilung kommt.“
Kaln#bliiker Fi#ucubursd No-[seucheim.
(Hausfrauenabteitjung.) Für die
Mitglieder die wegen Jeilmangel den Schuh.
lurs vor Weihnackten nicht iu: tnach en lonalen,
wird belannt gemachi, de in 7. Januar ein 2.
dreitägiger Kurs .. von 1 5 Uhr
im Vereinslokale stair indet. Anmeldungen und
nähere Anslunft e Frau Weinberger. Münchener#straße
3
Schuhfürsorge im Kriege. Kein Kapitel
macht der vielgeplaglen Hausfrau augenblicklich
soviel Kopfzerbrechen wie die Beschaffung
des Schuhreuges besonders für die ingendiichen
Familienglieder. Zur rechten Siunde hat des-!
alb der Katholische Frauenbund Deutschlandeine
„Anleilung zur Anfertigrug von Hausund
Straßenschulen“ (Kriegeschuhe), sowie en:
sprechende Schniltmunerbogen für Pantoffeln
(Nr. 13, Schnallenschuhe Nr. 2), Spangenschuhe
(Nr. J) und Schnürschuhe (Nr. 4) herausgegeben,
welche das pralti sche Ergebnis mehrerer an
der Zentral#telle des KFD# abgehaltener Schuhkurse
darstellen. Cu##i#e einigermaßen geschickte
Hauofrau kann unter Verwendung von allerhand
Allmaterial auf Grund der in den Schriften gevgebenen
Erklärungen dauerhafte Kriegsschtehe
für sich und illre Familie selbii anfertigen. Die
Sckriften sind durch den Buchhandel oder direkt
von der Zemtralstelle des KFD#. Köln, Noonstraße
36 zu bezlehen. (Die „Anleitung“ 20
Pfg., die Schnitimusterbogen je 25 Pmieg., dazu
das entsprechende Porlo). Wie groß gegenwärtig
das Bedürfnio anf dem Gebiete der Schuhfürsorge
ist, geigie der flarke Erfolg der oben erwähnten
Lusbildungskurse pür Wanderlehrerinnen.
Die Kurse mußten 3 mal wiederholi werden.
Die ausgebildeten 70 Kursistinnen haben
inzwisczen ihr Können in zahtreichen Lehrgängen
an Tausende von Frauen m Segen der Allgemeinheit
weitergegeben. hier wurde belanntlich
ein Kurs abgeb 14
Füur die Flüchtlinge aus dem Pusturtal
sind weitere 3 Mi. unter der Anschrift
äesilene Krieger“ eingegangen, so daß gid
der bisher abgelieferte Barbetrag auf 39 H.
erhöht.
Torspreise. Auf Grund von Verhandlungen
des Kriegswucheramtes mit den beteiligten
Torswerken und den Münchner Kohlengraßhandlungen
haben sich diese bereit erllärt,
mit NRäcksicht auf die teilweise erzielle Verbt lliaung
der Einkaufspreise trotz der ab 1. Januar
1918 eintretenden Erhöhung der Fuhrlöhne den
ortsüblichen Preis ven 3.65 Mk. für 1 Zentner
Preftorf im Kleinhandel auf 3.50 Mk. herabzusehen.
Die Förderung der Schafzucht in
Bayern läßt man sich an maßgebender Stello
So saßen sie noch beisammen, als schon im
Westen der Feuerball hinter den Bergen hinab.
jank, die Dämmerschatten über Stadt und Tal
sich ausbreiteten, während an den prallen Felswänden
der „Brenta“ der lez# Glutschein der
sinkenden Sonne verglomm. Die Glocke im Dom
läutete den Tag zur Nuhe. Friede sprach ihre
eherne Junge — Friede! Und vom Süden
herauf, unsichtbar noch, zogen unheimliche Weitenwolken
— ahnungsles den Meisten, ahnungelos
für Balmer, über dessen Haupt bereits das
Veherben, el zusammenzog, da das Schicksal
Spinne d egen Fäden wob, um ihn in ihr
fimmerndes etz zu locken.
IV.
Im Zimmer des Hotels „Treuto“, dem Ab-[#igecnartier
des — 4 Ling
Livia erregt auf und ab. Ihr Vater sab in einem
Klubsessel, rauchte eine Zigarelte und machte ein
vergnügtes Gesi
„Jetzt möchte 4 aber doch wissen, Vater, wa
das alles zu bedeuten hat. zugh bringst du Mich
m das m Sneisesaal sehen zu
lalten dam, als im ia XV
sant zu drücktest du meinen Arm und
zr jst di hinaus. Wozu all das? Habe i #en
E#adL heüte die neue Silete angelegt, die du
smir aus Rom hast kom lassen nur um
der „ wie du it und ein Gesicht
t, als vom du Mirlionen zu verschenken
bahektes
Hab ich auch; das war setzt das richige Wart.
Rosenhelmer
rechl angelegen sein. So sond Ende Dezember
auf Anregung des Ministeriums des Inner'
unter dem Vorsitz des Ministerialrates Dr.
iA Uinger eine wichtige Vorbefprechung über
Maßnahmen zur Förderung der Schafuucht in
Bayern statt. Das Ergebnis der Beratung ist
dabin zusammenzufassen, daß Mitte Januar
eine Versammbung sämtlicher banerischen Schafgüchter
und Interesienten nach München einberusen
wicd, um die Gründung eines Landesverbandes
bayerischer Schofzüchter und daran
anschließend die Schaffung von Kreisverbänden
üuer ganz Bayern in die Wege zu leiten.
As dem Gerichtssas“.
##ebensmittelkarten Diebstähle u.
Schiebungen.
Der Packer (Joies Bauer) einer Münchener
Buchdruckerei, die nutt der Herstellung von Le
tensmitlellarten für verschiedene bayerische Kom
munalverlände betraut ist, ließ sich durch den
Tapetierer Ouo Arnolo aus Halle a. d. —., der
unter dem „jalschen Namen Orland bei einer
Münd der Firma in Stellung war, verleiten,
Lebensmittellarten aus den angeferligten Vor-S
räten zu entwenden und sie dem Arnold gegen
Bejahlung einiger Mark zu geben. Arnold fuhr
inil diesen Marlen all- vierzehn Tage nal Neu-UAlm.
kaufte dori verichiedene Lebensmittel, meist
» Me- .,VutlxrundElcrundfubtdmsnwpdcr
.(rMunch-ntnruckspchanllcocr
malte er teils zu gewõöhnlicken Preisen an die
ihm unterstellten Arbeiler, zum Teil zu Ueberreisan
an andere Abnehmer, auch der Baden der
von April bis November 6. bis 8 mal # Lebens-Mi
tiellarten brziehungeweise Marlen 301
is 200 Slü sicz angeeinnet hatte. erhieli
Uiters einen lleinen Teil der von Arnold eingetauften
Waren. Um Ko###en zu sparen, benützte
Arnold zweimal Milärurlaube erscheine
die er von Soldaten gelauft und dann gesalicht
lLiatle. Auch Nehfaden u. a. kanste Arnold ein
und schichte sie unter falscher Bezeichnung nach
Müncien. Arnold wurde vom Landgericht wegen
eines fortgesetzten Vergehens der Hehlerei und
der Urkundenfälschung zu 9 Monaten Gefängnis,
der bis jent noch nicht bestrafte Packer 31 4 Monaten
e Gefängts verurteilt.
(ehie (eiie nacrihen.
WITB. Großes Hauptquartier, den
3. 1. Amtlich. (Drahtbericht.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
An verschiedenen Stellen der Front Ariilleriekampf.
Nahe der Küste wurden bei gelungener
Unternehmung Gefangene gemacht.
Französische Vorstöße in der Champagne.
nördlich von Prosnes und nördlich von Le Mesnis
scheiterten in unserem Feuer.
An der mazedonischen u. italienischen Front
ist die Lage unverändert.
Der erste Generalquaxtiermeister:
Ludendorff.
Der amtliche ssterreichische Vericht.
WIEB. Wien,
wird verlautbart:
Oestlicher Kriegsschanplat
Waffenstillstand.
Italienischer Kriegsscha#p#l##n
Keine besonderen kues=*Der
Chef des Generalstabs.
.
Komm. setz dich her zu mir
garette und höre zu:
Seit mehreren Jahren schon bin ich einer sehr
interessanten Sach- auf der Spur. Du weistt,
daß alles, was in den Bereie daer Kriegsbereitschaft
und der Kriegsrüstungen schlägt, seit langer
Zeit unfere vollfte Aufmerksamkeit in Ansprus
nimmt und daß unsere Niederlasfung bei Salurn
mit diesen Angelecgenheiten in engstem Zusammenhonge-
steht. Ich erfuhr durch einen unserer
Brüder, einen Bantier in Wien, daß ein Physiker
und Chemiker an der dortigen Universität ein
dußerst geistreicher und ohantasievoller Gelehrter,
sich seit Jahren mit einer Erkindung befaßt,
die in Bezug auf Kriegsmaterial, Strategie und
Taltik eine ungeahnte Rolle spielen soll. Dieser
Professor hatte sich in einem vertraulichen Gespräche
zu bestimmten Andeutungen hinreifen
lassen, die mir unser Genosse sofort meldete. Es
98 kein Grund vor, an dem Ernst und an der
Wichtigkeit der Sache zu zweifeln, denn der Betreffende
gilt als Frundeholicher Charakter und
geuießt. in Fackkreisen den Narf eines unermüdlin
Forschers. Die Erfindung schien einem jener
*sn Gedankenblitze * entspringen, wie sie
alle tausend Jahre rium, aus den unendlichen
Geistesbewegungen der- Lell n ein mensch
liches Gehirn einschlage be sofort vermir
Puheit zu t Unlert ganze
so, nimm eine Ji
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ann — barg ein un
nis. von dem, trotz asler
Ge
ihen. 1
schieden,
1. (Drahtbericht.) Amtiich 15
Anzeiger
Neue ——
WiB. Berlin, (Amtlich.) Durch unsere
U-Boole# n . in engüischen Kanal und
im Atlantischen Ozean neuerdings 4 Dampser,
Segler und 2 Fischerfahrzeuge versenkt.
Der Chef des Admiralitabes der Marine.
Beralungen beim Kaiser.
Beriin, 3. 1. Ueber die gestrigen Bera.)
lungen beim Kaiser sagt die „Täglicke
Runrschau“: Der Kaiser hat erst die Gesamtvor
* Hindenburgs und Kühlmanns gehört u.]
iiehlich gemeinsame Vorträge, die sich zu einein
leinen Kronrat gestaltet haben mögen. Zu
einem Kromate im üblichen Sime gehört die
Versammlung des gesamten Staatsministe
riums. Aber je kleiner der Kreis der Ratgeber
des Kaisers, desto größer der Augenblck, in
welchem er sich versammelte. Der Augenblick vor
der Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen
mit Rußtand war so grohß, wie lei
ner, seitdem wir den Beschluß gefaßt haben, in
den Krieg zu ziehen.
In der „Deutschen Tageszeitung“ heißt es:
Hindenburg und Ludendorff lommen nicht aus
dem Großen Hauptquartier, menn es sich um
Fragen alltäglicher Bedeutung handelt. In
Brest-Litowsk ist bie zu einem gewisten Grade
Arbeit der Soldalen getan. Auf ihren sachmi#mnischen
Rat aber wird man nicht verzichten könmien;
und dieser Rat wird gewichtig sein und
gewichtig sein müssen. Unsere Lage an den
Fronten ist beisviellos günstig. Der deutiche
Sieg ist sicher. Aber die engiische Diplomalie
iit am Werte, den Sieg an der Fromt in eine
Miederlage zu verwandeln.
Die Entente und Brest-Litowol.
#Haag, 3. 1. Die „Times“ meldet aus
Wasbingvon: Zwischen London, Paris und
Wastiington findet ein Gedankenaus.
tausch über die Form der Antwor##
auf die deutsch-österreichischen Friedensbedingungen
statn „die durch die Bolschewiki den Alli#er
ten übermittelt wurden. Es ist noch nicht entob
Wilson, Lloyd George und Clemenceau
antworten werden; im bejahenden Falle
wird die Antwort mit den Erklärungen Wisons
übereinstimmen und wahrscheinlich eine wiederholte
Darlegung der Kriegsziele in der Form
eines Aufrufes an die feindlichen
Bölker über den Kopf ihrer Herrscher hinweg
enthalten.
Baldiger Friede.
** Bern, 3. 1. Laut „Berner Tageblatt“
Latte Pichons Kriegsrede ein weiteres AnsKeigen
der Wechselkurse der Zentralmächte
in der Schweiz zur Folge, während
die Kurse der Allülerten sanken. Heute sleht
die Mark auf 86.50, die Krone auf 53, der Ru-Aauf
90., der Francs auf 76. In Genf betärlte
Pichons gerde die Meinung auf balviges
Frieden.
Zu den Verhandlungen in
Brest--Litowesk.
* Berlin, 3. 1. Staatssekretär v. Kühlmann
ist in dieser Nacht zwischen 12, und 1 Uhr
lice Allgemeinheiten festgestellt uerden konnten.
Da wandte ich mich an meinen englischen Kollegen,
den Endigsten und mächtigsten Mam unseres
Faches. Ich tat es nur mit Widerstreben,
denn in diesem Manne siecken alle Teufel der
Klugheit, der Geriebenheit und Rüclsichtslosigkeit
und in seinen Händen vereinigen sich alle Fãden
der europäischen Intriguen. Ich mußte befürchten,
daft er mich keinfach beiseite schiebt und die
in den Sack steckt. Es blieb mir aber kein
anderer #wes. Als ich ihn in seinem Bureau
in London in der Angelegenheit sprach, wollte er
von dem Märchen, wie er h ana nichts
wiissen versprach mir aber schlie Schritte
der Mfllerung zu —J N iode lange
ohne Nachricht. Vor einigen Monaten berief
er mich piödlich nach Paris. Seine Untersuchung
war abgeschlossen, er besaß die Germt 5
die Erfindung von ganz außerordentlichem Werte
sei und teilie mir einen bis ins lleinste Detail aus-Hearbeiteten
Plan miit, demzufolge nun vorge-Kangen
wer muß. Die en dieses
Planes kann und dark ich dir noch micht verraten.
Ich mußte aber von alledem mit din sprechen,
du bilt berufen, zum Gelingen unseres Unternchmens
in hervorragendstem Mahe beizutragen.“
—*“
4
(Fortsetzung folgt.)
— —
Derantworilih: Far den
Freitag, 4. Januar 7918
mil seiner Begleitung, vom Bahnhof Friedrichstraße
wieder nach Brest-Litowel abgereist. Mit
dem gleichen Sonderzuge haben sich die türkischen
und bulgarischen Delegierten nach dem Orte der
eriedensverhandlungen begeben.
* Berlin, 3. 1. Wie die „(bermania“ hört,
wird der Hauptausichuß sich mindestens mit starbwer
Mebrheit hinter die Reichsregierung stellen,
die ihrem Friedensprogramm die Richlinien
verfolge, wilche die Reichstagsmajoritäl
verlündet hal. Freiherr von Gainy fagt im roten
„Tag“, nach den offiziösen Veroffentlichungen
Uatten die Verhandlungen in Bren Lilowök
ein die deutschen Interessen im allgemesnen befriedigendes
Ergebnis gehabt. Bei naherer Prüfung
ließen sich jedoch manche und zwur nicht unneienlische
Bedenken nicht unterdrücken.
erin. Z. 1. Nach der „Vos. Itg.“
und #e Lokalanzeiger dürne der ionaldemo=Iratiscke
Ant#ag, möljlichst sofort d Reichstag
zusammenzurufen, leine Mehrheit finden. Vielmehr
merdde mit einer ermeiterten Tagung des
Hauptautidusses zu rechnen sein. Der eben'o
wie der Hauplaussckuß des Reichstages heute
a##ununfirine Neileten-Nusschun Jurfie
in dieiem SEinne formeil berchließen.
n
Kleine Tagcschronik.
Aus englischen Regierungskreien leilen verschiedene
Bläiter mit, die Aklteretn wureen
demnäft eine neue amtt iche Ertlärung ürer die
Kriegsziele veröffenllichen.
Der englische Lebensmittellomrolienr be
schlagnalmi vom Neujahr ab alle Oele und
D
Fette im Vereinigien Köni greick. Der Veriau?
von Mehl, fur welches, ebenso wie für Tee, die
Preise geitiegen sind, wurde eingeschrantt.
—.
Eine Mine rse in der Togwel .ei ii Mischen
Deal und Namsgate ans Land gpült.
Sie explodierte, als man sie aus dem Wasser
loite. Sieben Persenen w urden dabei geiölet
und 25 vermundet; auch einige Häuser wurden
zersiörk.
Auksemiew, einer der Orgamsatoren der
Junkererhebung, der sich in Petersburn verkorgen
hielt, wurde in seiner Mivatwohning
verhaftet.
nqlus Petersburg wird beme eldel, daß der Ma
ge Eremjee zeitweilig u#n Oberommandie
10P en ün Militärbezirk vetc „urg ernanni
worden ist.
Die japaniiche Regierung beschloft, de diplomatischen
Beziehungen zur neuen rus#ischen Re
gierung im roilen Umsae 353 aufzunn;
uien. XX
Der ilaien'sche Minitter e Innern zn streuge
Vorschrifie u für die Interni erung aller noch
in Italien befindlichen Denischen. Oesterreicher
und Ungarn erlassen. «
Um 11000½ Mark bestohlen. Ein
böses Abemener, das ihn 110 0C0) Mark koitete,
iil lier einem Berliner Kaufmann wiber
fabren. Nach Abschluß eines guren Geschaites
wollte er 41 Mark bei einer Bank binlerlegen
a diese aber bereits geschlosen war,
suchle er ein Nachtlolal in der Mehrenstraße a#em.
Hier geriet er mit anderen Gästen in Streit.
wobet es zu Tätlichkeiten kam. im Verlause der
Rauferei wurde ihm die Brieftasche, in der silhb
110 Taufendmarkscheine u. 200 Fün'markscheine
befanden, entwendet. Er sent nun eine Belolrung
von 10 0000 Mark fur die Wiederbeschaflung
der Summe aus. Einem Mädchen, dar
ebenfalls in den Strein vermickelt wurde. staht
man seinen Pompadour und Peiz sowic auch
die Schubc, sadaß es barfuß nach Hause geheint
mutte.
Seisaiet drr lut —
Maltstite Poftahein
Gn##scheindüchlein mit je 10 Gutschinen,
siad zum Preise von Mk. 1.50 bei der
Aunfrien Derwaltung kes „Mosernh. Anheiker“
erhälllic.
IIIIIEAIIEIILIIILIIII
Wetterbericht für Freitag, den 4. Januar:
Wechselnde Bewölkung, stellenweise, insbesondere
Südbayern, Schneefälle.
Tel Saus Mittl.
für die Inserate Ernst Err Rotattonsdruck u.
Verlag M. Niedermayr, sämtliche in Nosenheim.