Brüssel — Namur — Neufchãäteau — Longwy erreicht. Insbesondere durchbrach
unsere rechts benachbarte 4. Armee die waldreichen belgischen Ar—
dennen und stieß mlt ihren durch Jäger, Maschinengewehr-Abteilungen
und reltende Artfllerte kampfbräftlgen Ravalleriekörpern tief in das unaufgeklärte
Waldgeblet südlich Neufchäteau hinein. Bedrohlich in der
Flanke der weiteren VDormarschrichtung der 5. Armee gelegen, bot dleses
auch unserer 3. R. D. ein schwlerlges Betätigungefeld für Aufklärung,
Oerschleierung und Sicherung. Dlie Dioision wurde über Jamoigne — Izel
auf Florenville angesetzt und vom V. A. 3R. durch dessen gegen Tintigny
entsandte Vorhut gestützt. In TLinie Voeufchäteau — Diedenhofen flanden
dle 4. und 5. Armee in gleicher Jöhe. Don dem Vorschreiten der 4. Armee
hingen die Bewegungen der 5. Armee um Diedenhofen herum ab. Zier
lebte der Geist waffenbrüderlichen Dorwärtebelfens in allen Zerzen. Das
ahnungevolle Gefühl von einem im Gange befindlichen allgemeinen feindlichen
Vormarsch schien bestätigt durch die Preignisse bei Mülhausen, bei
der S. Armee und durch die Meldungen unserer unermüdlichen RK#vallerie
der Luft. Aber nach dlesen Meldungen bewegten sich lange Marschkolonnen
über Douziers und Grandpré durch die nördlichen Argonnen in nordöstlicher
Richtung und beiderseits der Maas nach Morden, also alles gegen
dle 4. Armee! Am OCthain-Abschnitt vor meiner Armeefront war am
20. August noch keine Anderung im Verhalten des Feindes gemeldet.