Full text : Die Wappen und Siegen der deutschen Staedte/Flecken und Doerfer. Erstes Heft. (1)

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Wappen  und  Siegelbilder  von  Doͤrfern  des
Regierungsbezirks  Frankfurt  a.  d.  Oder.

Von  den  Dörfern  des  Regierungsbezirks  Fran
bekannt  geworden,  es  gilr  von  diesen  das  auf  Seire  4

Alt-Rehfelè.  Einige  aus  dem  Boden  sprießende  Gemeidehalme
  zwischen  einer  aufrecht  gestellten  Sense  und
einem  Rechen.

Brügge.  Über  wasser  eine  gemauerte  dreibogige
Brücke  mit  einem  Gelénder.

Droskau.  Ein  Siegel  mit  der  Umschrift:  „DORF  GERICHT

DROSKAU“  (26  mm)  aus  dem  Anf.  dieses  Jahrh.  hat  einen  achtstrahligen
  Stern.

Friedersdorf.  Ein  achteckiges  Siegelchen  aus  dem  Anfang

dieses  Jahrh.  mit  der  Umschrift:  „  FREDERSpORPF“  (I7:  ISsmm)
zeigt  einen  sechestrahligen  Stern.

ersdorf.  Ein:  „CERSDORP’  GER  SIGL  ·  (25  mm)  aus

diesem  Jahrh.  zeigt  einen  achtstrahligen  Stern.  Es  wird  dem
Dorfe  Gersdorf  im  Rreise  Sorau  angehöbren.

kfurt  a.  d.  Oder  sind  nur  wenige  wappen  resp.  Siegelbilder
0  von  den  Dorfsiegeln  des  Regierungsbezirks  Potsdam  gesagre.

Groß-Teuplig.  Aus  Schneider's  Thronik  der  Stadt  Forst
((.  d.)  S.  168.  „Die  Topfer  zu  Groß  Teuplig,  die  ihr  Gewerbe
gehoben  zu  sehen  wünschten,  ersuchten  den  Herzog  Christian  I.
(v.  Sachsen-Merseburg)  ihrem  Orte  Stadtrecht  zu  verleihen,  und
es  erfolgte  1671  der  Bescheid,  daß  das  Oorf  zur  Stadt  erklärt
werden  solle,  wenn  es  sich  vergrôßere.  Da  diese  Vergrôßerung
aber  nicht  eingetreten,  ist  es  geblieben,  was  es  war,  und  nur  der
Markt  am  Kirchweibrage  und  das  Gewerke-Siegel  der  Topfer
daselbst  von  1691,  auf  welchem  der  Ort  die  Stadt  Deuplin
beißt,  bezeugen  noch  die  ehemaligen  Aussichten."“

Jakobsdborf.  St.  Jakobus  in  ganzer  Figur  mit  dem
Pilgerstabe.

Mlinge.  Justitia  mit  Schwerr  und  wage;  so  das:
„GEMEINDE  siGI  zu  KLINGA  I782“  (oval,  23:21  mn).