Full text : Die Wappen und Siegen der deutschen Staedte/Flecken und Doerfer. Erstes Heft. (1)

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Letschin.  Ein  Hahn  auf  einem  Baumstamm  stehend,
um  den  sich  eine  Schlange  windet.  (Letschin-Heildorf  von
Lesze--heilen;  Jobst,  Frankfurter  Chronik.)

Mehrenthin.  Der  Ort  führt  das  Wappen  der  Herren
von  Waldow:  in  Rot  ein  schraͤgrechts  gestelltes  Pfeileisen;
  auf  dem  Helme  eine  Krone  mit  einem  daraus
wachsenden  roten  Hut  mit  aufgeschlagener  weißer
—  ig  ssen  Spitze  mit  einem  schwarzen  Federbusch
besteckt  ist.

Ober-Gennin.  Drei  aus  dem  Boden  wachsende  Getreidehalme.


Petersdorf.  Ein:  „*  GERICHS  *  SIEGEL  ZV  PETERS-DORF

  (m  Selde:)  7688“  (127  mm)  zeigt  zwei  gekreuzte  Schluͤssel
und  in  dem  obern  der  dadurch  gebildeten  Winkel  eine  Rose.

Schermeisel.  Ein  Siegel  v.  J.  1305  zeigt  ein  Wappen:
im  von  Silber  und  Blau  gespalrenen  Schilde  zwei  gekreuzte
  Heugabeln;  auf  dem  Helme  ein  stehender  Mann,
der  in  jeder  Hand  eine  solche  Gabel  hélr.  Nach  der
Bezeichnung:  „Siegel  des  Magistrare“  dürfte  der  Ort
früher  Sradrrechte  gehabt  haben.

Seiffersdorf.  Ein  dem  vorigen  Jahrh.  angeherendes:
„SEIFERSDORF  GERICHTS  SEGEL.“  (30  mm)  zeigt  einen
springenden  Hund.

Slamen.  Auf  Rasen  nebeneinander  drei  Laubbéume.

Trebschen  (Criedrichehuld)  jege  Dorf,  ward  zu  Anfang  des
18.  Jahrh.  von  einem  Grafen  Reuß  für  vertriebene  schlesische  und
polnische  Hrotestanten  gegründet  und  mit  Stadtrechten  begabt.
Ein  Farbsiegel  aus  dem  Anfang  dieses  Jahrhunderts  zeigt  in  Schwarz
den  (goldenen,  rot  gekronten)  reußischen  Loͤwen  und  die  Umschrift:
„GRKFL-REUSS  STADT’SIiEGEL  ZU  RESSCHEN  “  (cc.  3zomm).

Ende  des  ersten  Seftes.

Ein  alphaberisches  Verzeichnis  aller  preußischen  Orte  wird  am  Schlusse  des  ersten  Bandes
ein  allgemeines  Register  am  Schlusse  des  Werkes  erscheinen.

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