Full text : Spittler’s sämmtliche Werke. Fünfzehnter Band. (15)

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Accise  auf  diejenigen,  die  nicht  erwerben,  sondern  blos  ver—
zehren,  d.  i.  auf  den  Reichen,  den  Capitalisten,  den  Vornehmen,
  der  blos  Aufwand  macht.  Also  —  schließt  man  —
so  weit  entspringt  hieraus  doch  keine  Ungerechtigkeit  oder
Nachtheil;  und  denn  behauptet  man,  daß  noch  klar  folgende
  Vortheile  ausidieser  Art  zu  tarirententspringen.:  Man
wirkt  nämlich  durch  das  Steuersystem  selbst  dem'verderb-=lichen
  Luxus  gewaltig  en  kgegen;?  man  verbessert  also
die  Sitten.  Man  kann  ferner  hier  oft  durch  die  Art
und  Weise,’  wie  die  Steuer  angelegt  wird,  einer  einheimischen
  Fabrikation  emporhelfen,  Vorurtheile  für
ausländische  Waaren,  gegen  welche  keine  Demonstrationen
helfen,  kniederschlagen;  man  zwingt  unvermerkt  den
Frmden,  den  Reisenden,  an:  den  Lasten  des  Staats
mitzuzahlenz"  und  es  ist  namentlich  bei  unseren  Verfässungen)
  wo-  oft  gewisse  Stände,  insbesondere  die  Rittebschaft.,
  so  harknäckig  auf  ihren  althergebrachten  Eremtions=Privilegien
  bestehen,  das  einzige  Mittel,  diese  mitzahlen  zu
lässen...  Endlich  besteht  ein  weiterer  Vortheil  darin,  daß
diese  Steuer  in  kleinen  Summen,  uur  sehr  theilweise,
eingeht,  daß  sie  also  weniger  drückt.  "

Allein  so  sicher  jener  erste  Einwurf  beseitigt  und  so  groß
diese.  Vortheile  zu  seyn  scheinen,  so  ist  doch  a)  jener  Hauptsatz"
  den  man  zur  Vertheidigung  anführt,  falsch;  denn
ob  der  Produzent  dem  Consumenten  so  darauf  schlagen  könne,
hängt  davon  ab,  wie  das  Verhältniß  der  Nachfrage  und
der  feilen  Waaren=  Quantität  steht.  Sobald  der  Waare
mehr  feil  ist,  als  der  Käufer  sich  finden,  fällt  jene;  der
Produzent  ist  genöthigt  zu  berkaufen  um  welchen  Preis  er
kann,  er  ist  der  Möglichkeit,  die  bezahlte  Accise  auf  den
Preis  der  Waare  zu  schlagen,  beraubt.  Außerdem  ist  b)  die