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Lüderlichkeit wieder aufkam, die durch den bessern Geist der
christlich -deutschen Burschenschaft verbannt gewesen war. Die
deutsch-patriotische Gesinnung wurde gewaltsam unterdrückt, an
ihre Stelle traten Sympathieen für den französischen Liberalismus,
nicht zum Heil der Regierung. Dazu erhielt, um die christliche
Gesinnung, die in den Herzen der Jugend so schön wieder erblüht
war, gründlich auszutilgen, leider Hegel das Privilegium,
alle preußischen Universitäten und Schulen mit seiner antichristlichen
Selbstvergötterungslehre zu durchdringen. Nachdem man zwanzig
Jahre so fort gewirthschaftet hatte, zeigten sich die Folgen auf
eine für die Regierung selbst erschreckende Weise.
Schon als der hochselige König Friedrich Wilhelm IV die
Huldigung in Königsberg empfing, erfolgten freche Demonstrationen
der Studenten und Professoren gegen den Monarchen,
der da erklärt hatte, er und sein Haus wollten dem Herrn dienen,
und gegen Minister Eichhorn, der sich gegen Dinters Schullehrerbibel
erklärt hatte, ein Buch, welches das christliche Bekenntniß
im vagsten Rationalismus auflöste. Der damalige Rector der
Universität erröthete nicht, Dinter neben Kant zu stellen und die
Bücher dieser beiden statt des alten und neuen Testamentes als
die Grundsäulen des neuen Glaubens oder Zeitbewußtseyns darzustellen,
wofür ihm öffentliche Ovationen gebracht wurden, nicht
ohne pereat für Eichhorn. Und das alles unter den Augen
desselben Eichhorn und des guten Königs.
Dann folgten die neuen Wuthausbrüche der antichristlichen
Partei und ihrer Presse gegen die noch gläubige Minderheit unter
den Theologen, die Lichtversammlungen, die Proteste, der Rongescandal,
endlich das Jahr 1848. Die damalige constituirende
Versammlung war das Florilegium, wie es auf den Wiesen der
Schulen und Universitäten gewachsen und durch Majoritätswahlen
ausgesucht, zum Erschrecken bewies, wie reichlich der unter dem
Ministerium Altenstein gesäete Samen aufgegangen war.