266 Diastolik
f.; —: Dehnung, z. B. einer v. Natur kurzen —
wie Spystole Kürzung einer v. Natur langen —
Silbe; ferner: Bei der Zusammenziehung (Systole)
verkleinert sich das Herz in allen seinen Durchmessern;
bei der Verlängerung der Muskelfasern tritt die Ausdehnung
des Herzens (D.) ein. Burdach Anthr. 37; Aus der
Systole u. D., zu der die Retina gebildet ist. G. 3,
263 (s. Diakrisis) 2c.; ferner in der gr. Grammat.
ein Trennungszeichen 2c. olik, f.; —en: Lehre
v. den Einschnitten u. Verbindungen der musikalischen
Perioden. — Oiästr-emma (gr.), u., —#:
-ta [8 24, 3, n., tis), ophe, f.; —n: Verrenkung,
Verzerrung 2c., bes.: Verziehung der gelähmten
Gesichtsmuskeln nach der gesunden Seite
hin. — Diäst-öl (gr.), n., —e)8; —#e; -plon,
lum, n., —; als 24, 2, u.]: weitsäulige Halle.
— Diasärm ((gr.), m., —(e)s; —##; -—os, -us, m.,
uv.; 0 ls 24, 2): das Durchziehn, Durchhecheln,
Hohn 2c.; die rednerische Figur der Verkleinrung
(Ggstz Hpperbel). — Diät, f.; —en: 1) (gr.) gw.
in Ez.: mit Rücksicht auf die Gesundheit vorgeschriebne
Lebensordnung, nam. in Bezug auf Essen
u. Trinken (vgl. Nesotrophie): Streng D. halten;
nach der D. leben 2c.; auch elliptisch — wodurch das
Hw. den Schein eines Adv. annimmt: Sereng diät
leben 2c.; Brunnen-D., wie sie bei Brunnenkuren
vorgeschrieben wird: Milch-D., wrnach man nur
— od. fast nur — Milch u. Mehlspeisen genießt rc.;
D.-Fehler 2c. — 2) (lat., s. dies): a) (vralt.)
Reichs= 2mc. Tag: Die D. zu Regensburg ꝛc. — h)
(Mz.) Tagegelder, Gebühren, die tageweise —
nam. als Ersatz der Auslagen u. Versäumnis —
gezahlt werden: Die D-en (od. Disten) der Abgeordneten
2c.; D-en-Entziehung. Nal# 2 1, 159; Losig-=keil.
ebd. 2c. -är, m., —6; —+eu; -ärius, m., uv.;
-se, -rlen [§ 24, 2); (Tist): 1) ein nicht mit
sestem Gchalt Angestellter, der gegen Diäten
(l. d. 20) arbeitet (vgl. Diurnist, Journalist): Der
bisherige Kanzl ei diätarius. Uals. 20, 239 2c.; Die
Burean diätarien. 21, 21 c. — 2) in der kathol.
Kirche ein den Frühgottesdienst versebender Geistliche.
elik, f.; 0: Gesundheitslehre (Cubiötik.
liheer, m., -s6; uv.: Lehrer, Freund der Diätetif.
elisch, a.: auf Diätetik bezüglich, ihr gemäß 2c.
— Diatessaron (gr.), n., —#; —#: s. Diapason.
— Oiatheke (gr.), f.; —n: der Bund, bes. (religiös):
Die alte, die neue D. (vgl. Testament). —
Dialhermän (gr.), a.: Wärmestrahlen hindurchlassend,
„durchwärmig“ (vgl. atherman). Pouilli
2, 378; Uatur 15, 214. Tilät, f.; O: die Eigenschaft,
Wärme durchzulassen. ebd. sir, f.; 0: die
Eigenschaft, gewisse Wärmestrahlen vorzugsweise
zu absorbieren, andre hingegen vorzugsweise durchzulassen
(s. Thermanismus). ponilet 2, 381. —
Dialh-ese (gr.), f.; —m: esis, f. [824, 3, uv. :
Disposition (s. d.), Anordnung: Beschaffenheit;
Krankheitsanlage 2c. — Oiäli (Djati), m., —;
—: ein Baum in Indien, Tectöna grändis. durch
sein Holz bes. wichtig für den Schiffban: D.
Bäume. . D.-Wälrer. U##ur 14, 26 8a, s. Teal 2c.
— Diälist, m., -en, —##; -en: Diätar (s. d. 1; 2).
Dichogamie
— Diälha, Ojälka (russ.), m., —s; —s: Der D.
od. Aufseher der Kinder. Kohl Pet. 2, 125 (Dilka. 125),
vgl.: Igruschki dätskija (Kinderspielzeng). 342. —
Dial-öm (gr.), a.: (Mineral.) nach einer Richtung
hin leicht theilbar. -oma, n., —; — I/§24,
3, n., -tis]: eine Gattung aus der Zunft der
Diatomacsen od. Diatomsen (s. Baeillaria).
Oken 3, 152; 195 2c. — Diafönisch, a.: durch die
Töne der gewöhnlichen (Dur= od. Moll-) Tonleiter
sich fortbewegend (Ggstz chremarisch 2c.). —
Dialrẽs-e (gr.), f.; —: is, f. I§ 24, 3. uv.):
(Chir.) Durchbohrung, Perforation. — Dialr--ibe
(gr.), k.; —: Disputatien, Diskurs, Streit-Schrift,
-Rede, eifriger Angriff in Wort und
Schrift 2c.: Lange Parlaments= u. Kammer--Dn.
Falimtraher GsW. 1, 74 2c. -imma, n., —; -ta.
1824, 3. u., -tis]: das Wundsein durch Reiben rc.
(Frakt, Wolf. Intertrige). — Diatppös-e (gr.), k.;
—n ; Eis, k. [8 24, 3. uv.]): Veranschaulichung
durch Vorbilder. — Diäaülos (gr.), m., uv.;
uv. : 1) Wettlauf, wobei die Bahn 2mal durchmessen
wurde, Doppelstadium. Guhl 1, 239. —
2) Zudem ward jene lgrade Flötel entweder ein- od.
zwiefach, als Monaulos (s. d.] u. als D. verwandt.
Weiss Kost. 1, 903. — Diävol-élfto (it.), m., —;
tti; -ino, m., -s6; ini: Teufelchen; überzuckerte
Würzkörner (als Aphrorisiaca). o, m., —6; —s,
-i: Teufel (s. Demonio; Diable 2c.): Fra (s. d.) D. 2c.
— Diazö-ma (gr.), n., —#; men (8 24, 3. n.,
-tis]: Umgürtung, Gurt; auch (Bauk.) gürtelförmiger
Zwischenraum, Gang zw. den Sizreiben
im Amphitheater 2c. Ker, m., —; ur.: (Anat.)
ein Brustwirbel.
Dib (ar.), m., —; —#: arabischer Wolfshund
(Kelb el Chala). Brehm Hab. 60, vgl.: Zwei lebende
FDiuhb. 115. — Oiba (türk.), m., —#; —:
reicher, gold= u. silbergeslickter Stoff. Hammer 10,
344, s. Dimi. — Dibaph-on (gr.), n., —#; za:
zweimal gefärbter Purpur. Böniger Sab. 359. —
Dibidibi, n., —#; 0: Die unter dem Namen Diviriei
od. D. bekannten Schoten der Cesalpinia coriäria.
witd. (finapp Techn. 2, 536), als Gärbstoff 2c. —
Dibrachns (gr.), m., uv.; uv.: ein aus 2 Kürzen
bestehnder Versfuß (Porrbichius). — Oibs (ar.),
m., uv.; 0: eingedickte Fruchtsäste, nam. Trauben=Sirup.
Kurrer Pal. 91: Es giebt versch. Arten v. D.:
aus Weintrauben, Nosinen, Feigen u. Datteln ic. ..
Alle diese versch. Arten v. D. isst man mit Brot ed.
kocht sie auch mit Reis. D. ist das bebr. I#* Is. d.
Gesenius]. Ptiermann Or. 1, 19; 152; 310; Mit
Dips u. Wasser. Garienl. 15, 5 20à 2c. vgl. Böknies;
Passulatum.
Dice: s. Dite. — Dicent-ärius (mlat.), m.
I& 21, 2): Schwätzer. -s, pl.: unnitze Worte,
Geschwätz, Redensarten: Werdet doch nicht setzt erst
viel D. wachen ? Garlenl. 14, 52 1à ie., auch: Dicintsen.
— Oiccephäl-isch (gr.), a.: zweiföpfig
(s. Picers). -ium, u., —: len [824, 2, u.): zweiköpfige
Mißgeburt. — Dickri-um (Diheri-on),
n., —; zen (§ 24, 2, n. : zwejarmiger Leuchier in
der gr. Kirche. — Dicho-gamié (gr.), f. —ehn: