Full text: Deutsches Kolonialblatt. XX. Jahrgang, 1909. (20)

Von der Gesamt- — 
ausfuhr entfallen 
auf rt detn8 Deuts chland 
England 
791 
b 
— —— — e — — — 
Länder der Bestimmung der Waren: 
usateen und die 
üdsee-Inseln 
Asien *i 
  
Amerika Übrige Länder 
Menge Wert Menge Wert Menge Wert Menge Wert Menge Wert Menge Wert Menge Wert 
  
  
  
  
  
kte 4 kg I -- kg F%FN - ke % kg Mt. #2#sg 4 
b. Ausfuhr: 
— 130 14320 S5214 1 300 20341 — — 
— 18 81 — — — — — — 
— 79 Ums-—- 9 883 
— 500 220 , — — 
2 970 — — 20 2525 — — 
— 2 1522 185 — — — 
— 2 9900 91715 — 2 9700 3611 — — — 
12 203 92 263 — — 12263 162851 — 481 — — 
9293 90 152 49293 — 1267 — 181 
— 0 619 955058½ 79151 372700 — 1 406 — 780 
— — 917151 — — 2970) 36111 — 
29070 — 1725564 95581 — 82 121 10881 — 18 456 — 750 
— — 1933801 — — .1225 72) 883200 336914 
— — 21 0218 33OiÖM 153511 
  
  
  
in Tanga neu beteiligt. Die Hauptaufgabe der 
„Holz-Gesellschaft“ besteht in der Ausnutzung der 
reichen Wälder Ostusambaras. Die von der Ge- 
sellschaft übernommene, von der Station Tengeni 
der Usambarabahn abzweigende Bahn zum Sigital 
wird zur Zeit ausgebaut. Außer der Lieferung 
von Holz für den Verbrauch innerhalb der Kolo- 
nien soll besonders der Export nach Deutschland 
gefördert werden. Wenn auch die Einführung 
neuer Hölzer stets mit Schwierigkeiten verbunden 
ist, so darf man doch die Hoffnung hegen, daß 
das Mwuleholz als brauchbarer Ersatz für Teak- 
holz sich mit der Zeit einen guten Markt erobern 
wird. Das „Usambara-Magazin“, als Platzgeschäft 
in Tanga, hat seine Tätigkeit am 1. Januar 1909 
begonnen. 
Die Deutsch-Ostafrikanische Bank hat sich weiter 
gut entwidelt und für das Jahr 1908 eine Divi- 
dende von 8¾ v. H. verteilt. Die auf unsere 
Beteiligung entfallende Summe wird dem Jahre 
1909 zugute kommen. Im Betriebsjahr wurden 
weitere 25 v. H. auf das Kapital einbezahlt. 
Die Hauptposten bei dem Zugang auf Beteili- 
gungskonto sind 200 000 / für oben angeführte 
Neubeteiligungen und 350 000 M Einzahlung 
auf die Bank-Anteile. 
Pflanzungen. 
Auch im Jahre 1908 waren die Arbeiter- 
verhältnisse zufriedenstellend. Üüber Arbeitermangel 
war nicht zu klagen, wenn freilich auch die An- 
  
  
  
  
  
werbekosten im Innern große Beträge verschlangen. 
Eine Arbeiter-Anwerbegesellschaft hat sich inzwischen 
gebildet, die bestrebt sein wird, bei eintretendem 
Arbeitermangel den Pflanzungen Arbeitskräfte zu- 
zuführen. Im allgemeinen war das Jahr 1908 
für alle Pflanzungen in Ostafrika recht ungünstig. 
Der starke Preisfall von Sisalhanf bis auf 540.7 
per Tonne läßt nur noch beschränkten Gewinn, 
und nur bei ganz rationellem Betrieb und spar- 
samer Wirtschaft lassen sich bei einem derartigen 
Preise auch für die Zukunft Erfolge erhoffen.“) 
Wir glauben bei dieser Gelegenheit vor Neugrün- 
dungen mit zu optimistischen Unterlagen warnen 
zu sollen, da der Mißerfolg solcher Gründungen 
gar zu leicht einen lähmenden Einfluß auf das 
Interesse für die Kolonien ausüben kann. 
Pflanzung Union. 
Das Ernteergebnis 1908/09 ist leider bedeu- 
tend hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Es 
wurden nur 1916 Sack à 80 Pfund Kaffee in 
Hülsen geerntet. Der Erlös betrug 60 148 .7. 
Es konnten daher im Geschäftsjahr die Unkosten 
nicht gedeckt werden. An kranken und zurückge- 
bliebenen Kaffeebäumen mußte wieder eine Anzahl 
abgesetzt werden, so daß sich der Bestand Ende 
des Jahres auf etwa 423 000 Kaffeebäume belief. 
Wir hielten es für angebracht, infolge der schlechten 
  
*) Erfreulicherweise zogen die Preise in den letzten 
Tagen etwas an und wurden 600 . X p. Tonne bezahlt.
	        
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