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Schwärmerei und Uwissenheit nicht gänzlich aufgerieben zu
werden.
Die Teutsche Reformirte Kirche war von jeher nie
diejenige gewesen, welche Harptrevolution machte, sie verschwindet
auch in diesem Jahrhundert fast ganz aus der Geschichte,
aber ihr Verschwinden ist die erwünschteste Erscheinung,
es ist der sicherste Beweis aller aufhdrenden Parthiethätigkeit.
Die bisher wie Halbbrüder getrennten Protestan,
ten sind hier unvermerkt fast wieder in eine Familie zusammengetreten,
nachdem man die Erfahrung gemachr hat, daß
nichts den Frieden mehr hindert als wenn man feierlich Friede
mit einander schließen will. Der känftige Geschichtschreiber
der Kirche des achtzehnten Jahrhunderts wird also Zollikofers
ausgebreitet wohlthätige Wirkungen auf unser Zeitalter
in der Historie der Lutherischen Kirche erzählen, und die
Verdienste der Zürcher Theologen um die Brauchbar,
machung und Circulation mancher biblischen Hauptideen werden
ihn auf eine angenehme Weise vergessen machen, daß
von Genf und Basel keine Stimme mehr gehöret wird.
Gesch ichte der Katholischen Kirche von den Zeiten der
Trienter Syn. bis auf die Constitutionsstreitigkeit.
1563 — 1713.
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Geschichte der Päbste.
Gegen die ersten Strahlen der Aufklärung, welche von
Wittenberg und, Genf ausgiengen, hatte sich Rom nach einem
beträchtlichen Verlust noch ziemlich glücklich verwahrt,
aber jener allmälige Einfluß, welcher bei längerer Fortdauer
der Protestanrischen Partien unmöglich fehlen konnte, war viel,
gefährlicher und mußte sowohl in der Dogmatik als in der
Hierarchie wenigstens Unruhen erregen, welche glücklich oder