Full text: Ich suche die Wahrheit!

den. Ich bin gewiß ebenso bereit und gewillt wie jeder 
andere, diesen Dingen Ehrfurcht zu zollen und ihre An- 
wendung zu empfehlen, wenn es die Umstände nur 
irgend gestatten; ich fürchte aber, daß diese Dinge 
viel erörtert, aber wenig verstanden werden. Die Folge 
davon ist, daß manche diese Ausdrücke mißbrauchen und 
verwechseln. Im vorliegenden Fall bin ich erfreut, zu be- 
obachten, daß wir diese Dinge nicht ohne Not abgeschafft 
haben, oder mit anderen Worten, daß wir sie in 
Übereinstimmung mit dem Naturrecht gebracht 
haben, das die Selbsterhaltung vorschreibt und 
gebietet.“ 
Und endlich ergriff auch der Minister des Außeren, 
Herr Canning, das Work zu der folgenden Erklärung, 
die, wenn sie sich ein deutscher Skaaksmann zur Rechkfer- 
kigung der Verletzung der belgischen Neukralikät erlaubt 
hätte, als die frechste Ausgeburk eines maßlosen Zonis- 
mus bezeichnek worden wäre. Er sagke: „Wer kann be- 
haupken, daß wir in einem Augenblick unmiktelbarer Ge- 
fahr und dringender Nokwendigkeik auf diese Unkerneh= 
mung häkten verzichken sollen, die Klugheik und Politik 
von uns erheischken, um Bedrängnisse abzuwehren, die 
unsere Sicherheit und unsere Existenz bedrohken, nur da- 
mik wir, wenn wir unkergegangen wären, den 
Trost gehabk hätken, den Beifall der Aunkorität 
des Herrn Pufendorf zu verdienen?!“ — Wie 
milde, wie bescheiden, wie schüchtern klingk neben diesen 
den ganzen ungezügelten Stkolz des die Meere beherrschen- 
den Albion ohne jede falsche Scham offenbarenden Wor- 
ken Cannings des Reichskanzlers Bekhmann Hollweg so 
viel geschmähler Ausspruch: „Nok kennk kein Gebok!“ 
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