Februar 1921.
Mtt Heeresgruppe rang weiter noch in härte—
stem Abwehrkampf, als ich von der endgultigen
Ernennung des Prinzen Max von Baden erfuhr. Es
war eine neue Regierung geschaffen, in die die Sozialdemokraken
mehrere Mitglieder gestellt hatken. Diese
Neuerung bedeuleke also vor den Augen der Welk eine
Umstellung der inneren Politik des Reiches, einen Sostemwechsel
zur Demokrakisterung und Parlamenkaristerung
der Regierungsform. Ob das, was so zum Teil unker
dem Oruck der kief ernsten auswärkigen Lage geschaffen
war, sich wirklich als kragfähig für ein Zueinanderkommen
erweisen würde, mußke abgewarkek werden.
Am 4. Okkober stand meine Heeresgruppe wieder in
schwerstem Abwehrkampfe gegen den an der ganzen
Westfronk vorgebrochenen Generalsturm der seindlichen
Heere. Auf dem Rücken und den Hängen des Chemin
des Dames zwischen Aillekle und Aisne, in der Champagne,
beiderseits der von Somme-Py nach Norden
führenden Straße, zwischen den Argonnen und der Maas,
östlich der Aisne und beiderseils der Skraße Montfaucon—
Banthéville wurde erbiklerk gekämpfk. Richk weniger
als siebenunddreißig Angriffsdivisionen hatten wir bisher
seik dem 26. Sepkember drüben festgestellt. Dazu
kamen Arkillerie-, Tank= und Fliegermassen, die unerschöpflich
schienen. Unsere alken Leuke schlugen sich vielfach
immer noch prachkvoll und mit ungebrochener Zähigkeit.
Und doch gab es daneben bei uns jetzk oft Verluste
an Menschen und Material, wie wir sie früher nicht
gekannk hatlen. Mehr und mehr versagten einzelne
Divisionen, keils aus Erschöpfung, keils aber auch —
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