hin wirkt das alles nicht gerade neu belebend auf die
Stimmung.
Endlich, nach langem Palaver, ist der Entschluß ge—
faßt, an Bord eines kleinen Schleppdampfers zu gehen
und unsere NYacht zu suchen.
Also los! Über der Zuidersee liegt der Nebel so dick,
daß man kaum zwanzig Meter weit sehen kann, und
dazu fegt ein eisig kalter Wind vom offenen Meer
herein. So steht man auf dem Deck des kleinen schlingern—
den Schleppers und starrt ins Grau. Stundenlang!
Trostlos ist das. —
Endlich sinden wir die Dachk. Aber viel Freude
kann man an ihr nichk genießen: ihre Schraube ist gebrochen.
Zunächst muß sie abgeschleppk werden, dann
wird sie längsseiks des Schleppers verkäuk — und jetzt
ist man wieder glücklich so weit, um nach Wieringen
zu steuern.
Ja!l Wenn man wüßke, wo Wieringen liegk. Im
Rebel, in zunehmender Dunkelheit und bei starkem
Sturm und Seegang suchen unsere fabelhaften Navi—
gakoren stundenlang nach der Insel — und können sie
nicht finden. Weg ist sie, wie aufgeschluckt von See
und Rebel. Endlich, um zehn Uhr abends ekwa, geben
die Herrschaften das Guchen auf und beschließen, über
Nacht vor Anker zu gehen. Aber auch das erweist sich
nicht als die rechke Weisheit, denn der Seegang ist so
heftig, daß die beiden Schiffe immer wieder gegeneinanderschlagen.
Schon sind eine Anzahl von Nieten
dabei gesprungen — und wenn's so weiter geht, haben
wir alle mikeinander die beste Aussicht, zu ersaufen. Also
wieder herauf mit dem Anker!
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