Division Ditfurth und der brandenburgischen Leibgrenadiere und Drinz-Heinrich-Fusiliere
schufen die sichere Grundlage, auf der die höheren
Führer ihre Entschlüsse für die erfolgreiche Fortführung der Rämpfe
fassen konnten. So wirbkte besonders auch der Rommandierende General
v. Steuben des XVIII. R. R. durch eiserne Entschlossenbeit für den glücklichen
Abschluß der heißen KRämpfe meiner Armee westlich der Argonmen.
Die Derleihung des Ordene Pour le mérite am II. Obtober war sein
wohlverdlenter Lohn. Auch meinem Bruder Oskar als Brigadekommandeur
seiner tapferen brandenburgischen Regimenter fiel ein Verdienst an der Derbinderung
des feindlichen Durchbruchs zu. Wie durch ein Wunder entgingen
er und seine Truppe einer schrecklichen (EExplosionsbatastrophe im
Tunnel von Somme Dy, die leider viele Opfer gekostet hat.
Die ebenso ruhlge wie feste Sügelführung meines Thefs vom Armee-Sauptquartier
aus gewährleistete das sichere und glatte Funktionieren des
komplizierten Befehls= und Meldeapparats. Die Zusammenarbeit= mit
dem unterstellten Oberkommando der 3. Armee, das in der willenestarben
Dersönlichkeit des OCbersten v. Loßberg einen glänzenden Stabechef
erhalten hatte, vollzog sich reibungelos. Unter dlesen Umständen durfte
ich, getrost dem JSuge meines Serzens folgend, meine spezielle Aufgabe
mehr in der persönlichen Sinwirkung auf die Truppe, in der Fühlungnahme
und mündlichen Aussprache mit den niederen Rommandobehörden
sehen. So war ich während der aufregenden Tage viel unterwegs. Wie ich
das Gefühl hatte, durch meine Anwesenheit und meinen Zuspruch nach
untenhin belebend zu wirben, so stärbte ich mich selbst innerlich im
unmittelbaren Verkehr mit der unvergleichlichen Truppe. Ja, die Truppe
war wirklich unvergleichlich!l Wae inebesondere die deutsche Infanterie
in der Thampagne-Serbstschlacht 1915 als Gesamtleistung vollbracht hat,
läßt sich nicht treffender und ergreifender sagen, als mit den Worten des
nachfolgenden Gedichts, das ein sunger Generalstabsoffizier der O. Z. L.,
Sauptmann v. Wallenberg, damals gedichtet hat:
Die deursche Infanrerie!
Auf sandigem Berg am Waldeerand
Steht ein hölzerner Unterstand
Salb im Schatten der Kiefern versteckt,
Zoch mit Erde und Gras bedeckt.
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