Full text : Die Entstehung der constitutionellen Verfassung des Königreichs Sachsen.

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Landschafft  und  Städte  gebracht  würde,  und  des  odir  der  Wir  zu
eren  gliche  und  Rechte  mechtig  weren,  sollen  und  wollen  wir  das
vorgebieten,  und  den  odir  die  verbitten  bie  Rechte  und  alden  Herkommen,
  und  wir  eynen  ieglichen,  den  odir  die  eyn  solliches  belangen,
antreffen,  odir  undir  Augen  stossen  würden,  blieben  lassen,  und  das
die  von  uns  und  den  Bischoven,  Prelaten,  Graven,  Herren,  Landschafft
  und  Städten,  darzu  gesatzt,  uud  von  iglichen  Lande  und
Städten  ietzund  dazu  gegeben,  innwendig  vier  Wochen  nach  solchen
Anbrengen  des  zu  Ende  schicken  und  brengen;  Und  geschee  des  nicht,
und  das  also  verschlagen  würde,  und  die  von  der  Landschafft  die
odir  den  in  sollicher  Zeit  der  vier  Wochen  nicht  zu  rechte  bringen
möchten;  So  sullen  und  wollen  Wir  dem  oder  den,  wie  obgerürt
ist,  welches  stats  odir  Wesens  der  were,  dem  solche  unrechte  Gewalt
geschehen  were  odir  widerfüre,  von  wem  er  die  empfangen  hette
odir  empfinge,  behulsen  und  biestendig  fin  nach  allen  unser  Vermögen,
  unßer  bie  gliche  und  Rechte  in  obgeschriebener  Masse  bliebe
unverweltiget,  und  mochten  sie  dann  den  oder  deme  ihren  und  sines
Rechten  nicht  behulfen  noch  biestendig  sin,  in  vier  Wochen  obinberüert,
wann  Wyr  gemeine  Landschafft  beider  Lande  und  Oerter,  dann  mit
denselben  von  dem  Landen  odir  in  den  Landen,  da  der  Cläger
wohnhaftig  sitzet,  dazu  gegeben,  geheischet  und  verbotet  werden,  sollen
wir  obgenanten  Landschafften  beyder  Lande  an  verziehen  den  oder
dem  helfen  getruwelichen  schützen  und  Biestand  thun  ires  Rechten,
immassen  wie  obingeschrieben  stet;  Und  wann  die  also  von  beiden
Landschaften  gegebin  und  gesatzt,  das  ein  Jahr  von  Datum  dieses
Briefs  vorgestanden  und  verweset  heben,  sollen  und  wollen  wir  ander
von  uns  Bischoven,  Prelaten,  Graven,  Herren,  Landschafften  und
Städten  darzu  gebin  an  verzihen  und  Gefährde,  und  dieselben  also
ietzund  von  uns  gegebin,  edir  die  hernachmahls  gegebin  würden,  ob  die
ichts  darum  anlangen  würde,  handhaben  und  schützen,  inmassen  als  obin
geschrieben  stet,  one  argelist  und  geverde.  Wer  es  auch,  ob  eyner  odir
mer,  welches  Wefins  odir  stats  die  odir  der  weren,  in  diesen  Brief  nahmhaftig
  geschrieben,  und  die  Preßie  zu  sinen  Sigel  anzuhengen  angestochen
were,  und  nicht  versigilt,  das  sol  disen  unser  Verdracht  und  Verdrachts
Briefe  unschedelichen  sin,  sondern  glichwol  in  foller  und  steter  Macht
blieben  ungeverlich.  In  dieser  unser  Vereinung  und  Verdracht
schliessen  und  nehmen  Wir  uß  Unser  gnedigen  Herren  obgenandt  und
yr  Erbin,  ihres  billichen  Gehorsams,  Pflicht,  Herrlichkeit  und  yres
löblichen  alten  Herkommen,  darwieder  wir  uns  nicht  verschrieben  noch
zusampne  setzen.  Und  wir  Thumprobste  Dechande  und  Capitule  der
obgeschriebenen  Kirchen  und  Gestifte  Misen,  Merseburg  und  Numburg
bekennen,  das  sollich  Verdracht  und  Eynunge,  die  unser  gnedige