Deutsche Literaturgeschichte
Von Alfred Biese
Erster Band: Von den Anfängen bis Herder. Siebente (mit der
sechsten gleichlautende) Auflage (27. bis 30. Tausend). Zweiter Band:
Von Goethe bis Mörike. Sechste Auflage (23. bis 26. Tausend).
Dritter Band: Von Hebbel bis zur Gegenwart. Sechste Auflage
(23. bis 26. Tausend). Jeder Band, mit vielen Bildnissen, in Leinwand
gebunden M 5.50, in Liebhaberband M 7.—
„ . Das Schöne tst, daß das Werk durchgängig den Charakter voller Ruhe und
Reise trägt, daß man nirgends merkt, daß es einer angestrengten Tätigkeit abgerungen
werden mußte. Ich fand in dem letzten Bande besonders kräftig die beiden
Charakterzüge hervortreten, die nach metner Meinung das Buch vornehmlich auszeichnen:
vor allem versteht der Verfasser zu erzählen, er läßt die Sache mit voller
Unmittelbarkeit durch ihre eigene Kraft wirken, stellt sich nicht mit subjektiver Reslerion
zwischen den Leser und den Gegenstand. So ist es zum Beispiel ein wahrer
Genuß, seine Darstellung Storms zu lesen. Ferner aber schätze ich besonders die Verbindung
einer großen Weite des Gesichtskreises mit einer charaktervollen Gesinnung.
So zweifle ich nicht an einem schönen und dauernden Erfolge des Werkes; jetzt, wo
es als Ganzes vorliegt, wird es erst recht zur Wirkung kommen . .“ Uniov. Prof.
Dr. Rudolf Eucken, Jena.
Deutsches Literatur-Lexikon
Biographisches und bibliographisches Handbuch
mit Motivübersichten und Quellennachweisen
Von Herm. Anders Krüger
In Leinwand gebunden M 7.50 (soeben erschienenl)
„Das ist ein Hilfswerk, das alle Literaturarbeiter und Literaturfreunde zu oft
schmerzlich vermißt haben, um es, nun da wirs haben, nicht freudig und dankbar
willkommen zu heißen.“ Westermanns Monatshefte. — „Das vorliegende alphabetische
nach Stichworten geordnete Literaturlexikon ist die Frucht eines wahren
Bienenfleißes und für jeden Literaturfreund eine wertvoille Gabe. Was das Lexikon
aber ganz besonders wertvoll macht, das ist der Umstand, daß auch die Helden der
Weltliteratur einbezogen und behandelt worden sind.“ Allgemeine deutsche
Lehrerzeitung. — „Ein solches Werk, das sich nicht ausschließlich den Interessen
der gelehrten Forschung unterordnet, sondern auch dem eifrigen Literaturfreund ein
gewissenhaft orientierendes Nachschlagebuch sein will, war längst eine Notwendigkeit.
Die ergänzenden Motivübersichten und Quellennachweise bei den einzelnen dichterischen
Persönlichkeiten gehen bis in die jüngste Zeit und sind von geradezu erschöpfender
Gründlichkett.“ Weser-Zeitung. — „E#ine wertvolle Fundgrube für
Literaten und Bibliophilen. Seine Vielseitigkeit und Ubersichtlichkeit machen es zu
einem gediegenen Handbuch für Lehrer aller Schulen, von der Hochschule an, für
Bibliothekare und Studenten, Buchhändler und Journalisten und für die erfreulicherweise
jährlich wachsende große Zahl der Bücherfreunde.“ Kölnische Zeitung.
C. H. Becksche Verlagsbuchhandlung Oskar Beck München
5