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3. Dezember 1913 seine damaligen Ausführungen zum Vor—
wurf gemacht. In dieser Sitzung ergriff nun der Abgeordnete
Fehrenbach das Wort, um eine ausführliche und anschauliche
Charakteristik Deimlings, mit dem er zusammen das Gymnasium
besucht und das Abiturium gemacht hatte, dem Hause zu
unterbreiten. Er sagte u. a. folgendes: „Ich weiß, er ist ein sehr
schneidiger Herr; das ist für einen Offizier kein Tadbel
Ich kenne ihn als einen ebenso einsichtigen wie hochintelligenten
und bürgerlich gesinnten Mann, der in Freiburg das beste Andenken
als Divisionskommandant hinterlassen hat.“
Am 22. März des Jahres 1914 wurde der Kommandierende
General des XV. Armeekorps zum General der Infanterie
befördert.
Während der Kämpfe auf dem westlichen Kriegsschauplatz
wurde General von Deimling bei einem Ritt in die
Schützenkette Anfang November durch einen Granatsplitter
am Oberschenkel leicht verwundet. Trotz dieser Verletzung blieb
der tapfere General bei seinem Armeekorps.