Metadata : Geschichte der deutschen Höfe seit der Reformation. Band 36. Sechste Abtheilung: Die kleinen deutschen Höfe. Zweiter Theil. (36_6_2)

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Voß,  zu  Lupelow,  beim  großen  Ausschuß  von  Ritterund
  Landschaft.

Diese  Familie  Voß  ist  neuerlich  in  den  Jahren  1800
und  1840  in  zwei  Brauchen  gegraft  worden,  nachdem
zu  Anfang  des  achtzehnten  Jahrhunderts  ein  Voß  im
diplomatischen  und  einer  im  Hofdienst  Fuß  in  Berlin
gefaßt  hatte.

Friedrich  Christian  Hieronymus  von
Voß  fungirte  als  preußischer  Justizrath  und  Gesandter
in  Copenhagen  und  heirathete  die  Tochter  eines  Landsmanns,
  des  aus  Mecklenburg  stammenden  Baron
Adam  Otto  Vieregg,  früher  Gesandten  Friedrich
  Wilhelm's  I.  in  Paris,  dann  Ministers
desselben,  jenes  durch  sein  Kartenspiel  bei  den  Damen
Berlins  sehr  angenehmen  Mannes,  dem  aber  sein  kö—
niglicher  Herr  bei  der  Stiftung  des  Generaldirectoriums
wegen  des  häufigen  l'Hombrespiels  und  daher  stammender
  Faulheit  stark  monirte  und  der  1758  unter  dem
großen  Friedrich  starb.  Seine  Tochter  war  die
Gräfin  Julie  Ingenheim,  die  Geliebte  Friedrich
Wilbelmss  II.,  die  „Ceres“  mit  der  schönen  Büste,
von  welcher  sie  einmal  bei  einem  Hoffeste,  wo  sie  Jemand
  auf  etwas,  das  wie  Derangement  in  ihrer  Toilette
  in  dieser  Gegend  aussah,  aufmerksam  machte,  mit
Bezug  auf  den  König  selbst  sagte:  „Ah,  C#iest  apres
celn.  qu’il  court!“  Der  Bruder  dieser  Gräsin  Ingenheim,
  der  ersten  Gräfin  dieses  Geschlechts  Voß,
derjenige,  welcher  das  ehemals  Vieregngssche  schöne
Gut  Buch  bei  Berlin  besaß,  war  der  in  Stein's  Leben
  so  oft  vorkommende,  und  von  ihm  als  ein  sehr