Full text : Königlich-Baierisches Regierungsblatt. 1806. (1)

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Stempelkogen  gebraucht  werden.  München
den  18.  August  1806.
Königliche  Landes-Direltiom.
Freyherr  von  Weichs.
von  Schwaiger.

Auftrag  ç
an  sämmtliche  Rentämter  und  gefreyte  Ferrschaftegerichte
  in  Ober=  und  Niederbaiern.
(Die  dritte  und  vierte  Laudsteuer  betreffend.).
Im  Namen  Sr.  Majestät  des  Königs.
Seine  königliche  Majestät  haben  auf  Willigung
  Alerhöchstihrer  gemeinen  Landschaft  in
Baieru  vermäg  eines  allerhöchsten  Reserip#s
vom  16.  Augusi  1806.  allergne  digst  verordnet,
  daß  eine  dritte  und  vierte  gemeine  Landsteuer
  ausgeschrieben,  und  auf  das  Ziel  Bartholomdi
  die  dritte,  und  auf  das  Ziel  Simon
und  Judd  die  vierte  erholet  werden  solle;
wonach  saͤmmtliche  Rentaͤmter  und  gefreyte
Herrschaftsgerichte  zur  schnellen  und  genauen
Cinbringung  derselben  hiemit  angewiesen  werden.
  Munchen  den  à34.  August  1806.
Königliches  General-Landes-Kommissariat,
  als  Provinzial=Etats-Kuratel.

Freyherr  von  Weichs.  Neumayer.
von  Schmdger.

 

Auftrag
an  die  sämmtlichen  Parimonial-Gerichte  im
Fürsienthume  Bamberg.
(Die  Anzeige  der  Todessälle  der  Mediat-Pfarrer,
  oder  Schullehrer  betreffend.)
Im  Namen  Sr.  Majestat  des  Königs.
Sämmtliche  in  dem  Fürstenthume  Bamberg
  gelegene  Patrimenial:  Gerichte  werden

hiedurch  angewiesen,  bey  erfolgendem  Todesfalle
  eines  Mediar-Pfarrers  oder  Schullehrers
  in  ihrem  Bezirke  die  ameliche  Anzeige
unverzüglich  an  die  königliche  Landesdirektion
  einzusenden.  Bamberg  den  18.  Au--gust
  1806.

Königliche  Landes-Direktion.

Frevherr  von  Stengel.
Sartorius.

 

 

 

Bekanntmachung.

(Den  Buchhändlers-Sohn  Anton  Attenkefer
  in  Ingolstade  betreffend.)

Seine  Majesiät  haben  die  patriotische
Bereitwilligkeit,  mit  welcher  der  Buchh  ändlers
  Sohn,  Anton  Attenkofer  von
Ingolstadt,  während  des  jüngsten  Feldzuges
die  ihm  zum  Dienste  der  königlichen  Armee
ertheilten  Austräge  übernahm  und  ansführte,
ohne  eine  Belohnung  deohalb  angenommen
zu  haben,  vermög  allerhöchster  Enrschiießung
vom  à#.  laufenden  Monats  nunmehr  mit
der  silbernen  Verdienst=  Medaille  allergnddigst
  bekohnet,  und  dem  General-Landes=Kommissariate
  in  München  aufgetragen,  dem
Anton  Attenkofer  diese  Medaille  auf
eine  feyerliche  Art,  und  mit  Bezeugung  der
allerhöchsten  Zusriedenheit  einzuhändigen.

 

Beförderung.

Seine  Majestät  haben  die  Stadtpfarrey
Moosburg  dem  gewesenen  Benediktiner  zu
Andechs,  Edmund  Hochholzer,  alleruädigst
  verliehen.