Inhaltsverzeichnis : Königlich-Baierisches Regierungsblatt. 1807. (2)

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baues  für  das  gegenwärtige  Finanzjahr  gerechnet;
  für  die  Zukunft  fälle  aber  mit  der
teistung  der  ausserordentlichen  Ratural-Konkurrenz
  auch  jene  Zulage  völlig  weg.  Welches
  biemit  zur  allgemeinen  Wissenschaft  bekannt
  gemacht  wird.  München  den  20.
Mai  1807.  5  1
Auf  Sr.  kdniglichen  Majestät  besonderen  allerbochsten
  Befehhl.
Freibere  von  Hompesch.
Geiser

 

cie  Einfiörune  g  des  Umgeldes  i  in  den  neuen  Landesthe
  ilen  der  Provinz  Ansbach  berreffend.  )

Im  Namen  Seiner  Majestät  des  Könis.

Da  in  den  Seiner  königlichen  Majestät
von  Batern  meuerdings  zugefallenen  tanden
sowohl  ganze  Stände  als  einzelne  Individuen
  bisber  eine  gänzliche  Umgelds-Befreiung
  genossen  baben,  nach  der  in  den
übrigen  königlichen  Staaten  bestehenden  Umgelds-Verfassung
  aber  durchaus  keine  Befreiung
  ven  dieser  allgemeinen  Abgabe  statt
finden  kann;  so  wird  die  durchgängige  Verbindlichkeit
  zu  Entrichtung  des  Umgeldes
sämtlichen  Einwohnern  dieser  tänder  bier-Imit
  öffentlich  bekannt  gemachr,  und  dieselben
  angewiesen,  sich  in  dieser  Rücksicht  künfrig
  allen  Anordnungen  der  treffenden  Bebörden,
  und  selbst  der  Keller-Wistratien
ohne  Weigerung  zu  unterwerfen,  wobei
äbrigens  noch  bemerkt  wird,  daß  über  die
Erhebungs-Säze  des  Umgeldes  überall  die

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noͤthigen  speziellen  Bestimmungen  erfolgen
werden.  Ansbach,  den  11.  Mai  1807.
Ko  nigliche  baierischeKriegs:  und
Domainen-Kamer.  s
Graf  von  Thuͤrheim.

 

(Den  Anfang  eines  zweiten  Lehrkurses  der  5%
ammenkunst  zu  Ulm  betreffend.)  -.
Im  Namen  Seiner  Majestät  des  sönigs.
Es  wird  bierdurch  bekannt  gemache,  daß
den  1##ten  August  zu.  Ulm  ein  zweiter

tebrkurs  der  Hebammenkunst  anfange.

Die  tandgerichte,  Polizeivirekrionen,  und
Obeelliner  erhalten  den  Auftrag,  wenn  in
ibren  Bezirken  neue  Hebammen  nötbig
sind,  unverzüglich  mit  den  erfoderlichen
Eigenschaften  begabte  Personen,  zu  Hebammen
  wählen  zu  lassen,  und  das  Verzeichniß
  derselben  zur  Einsicht,  und  Genehmigung,
  oder  wenn  man  in  ihren  Bezirken
  keiner  neuen  Hebammen  bedarf,  eine
Feblanzeige  längstens  bis  den  14ten  Juli
an  die  unterzeichnete  Stelle  einzuschicken.

Da  der,  bei  der  Bekanntmachung  des
ersten  Lehrkurses  fuͤr  das  laufende  Jahr

den  Behörden  ertheilte  Auftrag,  das  Verzeichniß

  der  zu  Hebammen  gewählten  Individnen
  4  Wochen  vor  dem  Aufange  des
Lebrkurses  zur  Einsicht  und  Genehmigung,
oder  Falls  keine  neuen  Hebammen  erfoderlich
  wären,  eine  Fehlanzeige  anher  einzuschicken,
  von  den  wenigsten  Behörden  befolgt
  worden  ist,  so  siebt  man  sich  gevw
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