Uummer 127
emelnes vom sitleg.
Zur Mge# schaffung der Tortur
Die von Vertretern Deutschlands und Fraul.
reichs kurzlich in Bern abgeschlossenen Tereinbarungen
uber Gesangenenbehandiung enthalten
auch eine Beiflimmung. dasß mililärische
Aussagen von Wenn ngenen nicht mehr
rpreft werden dursen. Diese Bellimmung gleicht
in ihrer Bedeutung % u#in Erlaß Friedrichs de:
Groben, der die Abschaffung der Foller /15
einer menschenunwurdigen. miltelalterlichen Un
sitte bemirlie. Denn die franzofischen .. Streiler
für Zivilisation und Mienschenrechie“ haben er
für würdig besunden. diese (Vedreäuche mittel
alterlicher Oenlereinechte wieder einzuführen. un
pflichlireue denisude ldaten zun Valerlands
verrat zu zwingen. Die deulsehen Auslanichgesangenen
und Heit 2 brten bestatigen dies
mitl ihrem Eide: Die dvon ihnen mitgeleilten Vei
Wricle laisen eriennen. daß die Frümiasen die
Tortur iu einer io beilialchen Nasjiniertuei#n'
enlwickelt haben. daz selbi di: Greurl der In
auisiliomnn rie berlilassen. Wichtiger als s Imn
haften unserer gesangen en Landelderen
unbengsamen Wideriand der Feind selbn
durch diese grauiame Sleige#ung #Liner Zzwangs.
inittel benatigl. Oi# ledenhaften Leiden dieser
schweigenden Maner lind #urle mamsicher
Chlaralternürle und ine- erihen Asiüchtbewußt
seins, die den glauzenden nuen des Schlacht
seldes gleichwertig #ind. #er dies Malurimn
soll den Vraven. die auf dem Schlachlselde
ihre Treue bewiesen haben. lunftig eribart wer
den. Ce gibt Mllicl, den Feind, der unlerm
Eindruck seiner n Miuersolge alle Sal
tung verloren hat. uin Cinbalicn seiner Ver
pflichtungen n
eiige m—
Die wonl sinna. die der Eualänder nom
Kriege I 1. in
Cöldnern u#ur
e# 1o bon Ktüämnern und
F# dem einen so gut wie für
den anderen, i. Krieg ein Getht iĩt. (e
schaftegein und Nak#et der Angeliseusen ver
cinigte u sich zu der spelulaitinen Vin. ichtung bon
Prämien und Mpig#e#ldern fur weis: und sarhige
englische on und I Bool Föllen. Wie
erren rnem oln it en Goe giicht-
luir wis inr
EIIIB muser nreuun im
Tölen #lalusnet ielr-. Zeinde. Wer hat noch
nicht Elel rruen bei der gelegentlilhen Lel
lure cehni'scher Orne 417., welnn dort un
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Mit irier As sicht lreien die englischen Soldalen
zum mupie n nd di: Führung 1nt ihr
Maglichiten, die Be i. voilende zu entieiseln.
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Zugverlnn. kilan dgellen boin enalischen (vde
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der Vaion#ll#mitl en Wor- eten letaus: „Der
Baionetidanri erreat den Turit nach Blut'“
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führer, sich u# Bet #er Leule dadurch
zu crürren. nit in und ilel-
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zu laten und seinen Leu
eilnd--danach
lrachtter.
ten dazu zu verlelten“.
Eritannlich ins er Unter diesen Umitänden wirl
lich nicht, dai; ein neuĩeeläudiĩcher Disizier, Lent
nanut Trevor Tlomas bom 2. Wellingten? Ba
laillon, der aum 2. April bei Hehuler ne in unsere
Geijangenschait grriet, dem den hen Lugeroffi
zier mit nachten Morien sagle. daß bei der dem
nächst in ermar! bteiden sioe greinen englischen Ge
genoffensive die U#nscclänkter sicher nicht allz
viel Gesangene ummisen wurden. Erstaunlich iit
nur das ircche Vertrauen auf die deutiche Groß
mut. das ihn zu seiner Zzynischen Bemerlung ermutigle.
Ein anderer bezeichnender Fall in der solgende:
Am 10. Mai unternalhm der Feind in Slärle
von seche Kompagnien einen ortlichen Angriff
im Aveclun Wald, der im ubrigen völlig mißnlückle
und und einige esangue, darunter zwei
Offiziere, einbrachte. Der ehensall; erbeutete
Angrifsolesel! des Oberlen 15 Parkinson,
Kommandeur? des 15. deeen des Welsh
Regimente, l#zeichuert als zmeck des Aunresffe
eine kleiie Verbesserung der englischen Stellung.
und in durren Worten wird es gesagt: mög
lichit viele Feiner ½u tölen vder gefangen eu neh.
men. Wie gänzlich bder jrüher dem Engländer
nachgerühmte Simn für „fair plan“ verschwunden
ist, geht aus einer anderen Stelle des Befehls
hervor, die solgendermaßen lautet: „Mit allen
Gefangenen, die Tchriftitücke, Karten uso. Hernichten
oder wegwerfen. ist summarisch zu versahren.“
Ein bei dem Unternehmen gefangener
Hauptmam, Capt. Strange vom 14. Bataillon
Kosenheimer Anzelger
des Welsh-Regiments, bestätigte mit brutaler
Offenheit, was unter summarischem Verfahren
zu verstehen sei. Auch spricht er sich
darüber aues, daß es für den Engländer immer
wieder nur darauf ankommen dürse, moglichst
vicle Deutsche zu tölen. Zu diesem löblichen
Zwecke müsse er auch die roheslen seiner Hilssvöller
sreudig willlommen heißen. Anstraliner, Neuseceländer
und Farbige, so verächllich diese im
ubrigen auch seien.
Unmengen eingebrachter Dum Dum-Munition
bezengen es, daß dem Engländer jede zur Aus.
rotlung tangliche Waife recht in. Farrikmäßig
mil hohler, aluminium oder bariergesüllter
Spitze bergesteltt. unlerscheidet sich dier Dum-ö
Dum, dessen Spli llerwirlung die sürchierlichsten
Wunden schlägt, äußerlich in keiner Weise von
geuöhnlicher Munition.
Auf unserer Seile mußte im eigeniten Inleresse
der sechtenden Truppe immer mieder, und
oft vergerlich ine unangebrachte Milde unserer
Krieger und aiegegerichle belampft werden,
nenn es gali, die Strenge der Kriegsgesetze zur
Anwendung zu bring#= n.
Auslund.
Unter Amerilar Schutz.
*“ Waspington, 1. 6. Renter meldet:
Lansing gibt bekannt, daß die B
Vereiniglen Staaten
mit Spmpatliic den nationalen Bestretungen
der Tichechbil#waken und S#dflamen gegenuoergue
in.
HFos- und Personalnachrichien.
München., 3. Juni.
Königspaar in
Oesterreich.
* Wien, 1. 6. Der König und die Königin
von Vaner. u sind nach herzlicher Verab,
schiedung vom Kaiserpaar abgeretn und haben
sich n lurem Ausenthall nach den Bii#tzngen
der Könige miuch Sarvar in Win iieygeben.
—
Tas
Uayer.
Sagerische Bachrislen.
Gatteumord. Tie Gütlersfrau Has
mam in Godelsam lei Pfarrkirchen murde von
ihrem Shemanne im Streile erschlagen. Ale
ihr Mann eingernät war, führte die Ha#mann
einen leichttinnigen #renowandel. SZie. überließ
ilhre drei Kinder, von denen das jüngite 2
Zuak’re alt in, eimach ihrem Schickial. Die Jau
verlautle auch den größt u Teil des Viehd
ünber, nahm Duarlehen auf und versuhelte tr
estllschaft Keichgeiinnter Verehrer 5000 bis
un) Marl.
In den Flaummen numgelomme n. Das
le alle rhterchen des Drehers Siegell
1u.
60
in *#. uru u seiner Mutter ruit schweren
Braur dw nunden in der Wehnung ausg- funden!
zunde ctlag das Kind den
„ Unneil enlitanden imn,
wird sich laum fe vul: lleu lassen, da auster dem
Kin
B
Bruderchen im
de nur ihre 114 Jare und 18 Wochen alten
Himnier waren. die aber von den
Flammen verschent geblieben waren.
Tödlicher Unfall. Die Landebuter Zei
lun * s kl’xlImTi«ltistIr(i(tc-1"tisc"srslrls
der Bauer Wiichgel Sadnenl- huser von Unterlenglach,
der mit seinem # Muhlewer! ver
ungluckte, sodaß ilm ein Bein argefahren wur-
de. Er frat Slarrirampf dam, welchem der
ersi Syjlrige Mann erliegen muhtr.
Zwei Flieger ahgeUlr zt. In Sonlhofen
i#t ein n 3 agellüret Oe zwei Insassen,
ein Ri#scchel und em Soeldat wurden
sosort getoe.
l#eber= hren und getötet. Die Ar5
beiler##oan Balbina Virlmam ron ECnzg. bu#r#
(Regens ehurg wurde am „0. Mai bei dem Bersuche.
in der Stalion ** auf einen falrenden
Zug ui'#t- #rn und
geloiel.
Verunnglückt. Beim Putzen an der hinler
ihrem Wohnhause in Nördlingen vorübersliehenden
Eger stürzte die Frau des Kupferschmedes
Luther in den Fluß. Hirzukommende
Nachbarolente reticten die hillslose Frau. Wiederbelebungorersuche
waren anfärg ich von Cr.
lolg. Leider i# die COährige FKran dann gegen
11 Uhr. wohl idolgeGu#igefretener Herzschwächte
verschieden.
Abgestürzter Flieger. Der, 22jährige
Fegerleutnant Mar Gebbert vom 10. Feld-Art.
Regiment. der ror seiner Abreise an die
Front seiner Mutler, der Fabrilbesitzerin Geb—
bert. in ihrer Rilla in Urtenreuth bei Erlangen
einen Besuch mit seinem Flugzeug abstatlen
wollte, isl gestern aus ciner Höhe von 75 Metern
abgestürzt. Er erlitt cinen Schädelbruch,
an dessen Folgen er nach 10 Minuten verstarb.
l—————
Liederausorf, 1. 6. Leichenfeier. Unler
überaus zahlreicher Anleilnahme von Leiotragenden
aus nah und fern wurde verhangenen
Dienskag im hiesigen Gottesacker die irdische
Hülle des so jäh aus dem Leben geschiedenen
weit und breit bekannten und angemein belieb.
en Herrn Joses Kaindl, Gasthof-, Realitätenund
Gutsbesitzer zur nuben, dem Schöße der
geweihten Erde übergeben. Der amtierende
GEeistliche rühmte in einem ehrenden Nachruf
5 . v#
die Frömmigkeit und tiefe Religiosität des Verewigten
und zeichnete ein Lebenobild dieses wak.
ieren Kathliken. Der Verstorbene hat im
baher ischen Inntal und im Nachbarland Tirol
ein bleibendes Andenken geschaffen durch Einführung
der schönen Schweizerfleckviehs und des
berühmten prächligen Oberländerpferdes. Belannt
als tüchtiger Gastwirt, beliebt umd geachtet
cls reeller H#ndelomann und Muslerlandwirt
schied) Kaindl allzufrüh anus diesem # Leben,
keweint und betrauert von den Seinen, von
zahlreichen Freunden und Belannten.
Oberandorf, 1. 6. Unsere Pferde-Zucht.
Jose: Hôenadl, Gastwirt zum Kaiserblick
dahrrr, verlaufte zwei dreijährige schöne
brachtige. sch.vere flaligs ängige Rappen an Josef
Vren, Dmossägwerlehesiger in Tiefenbach bei
PranneenkurgZ um den hohen Preis von 18000
ark.
Vad Aibling, 2. 6. Volksversammlung.
Am Sonntag. den 9. Juni nachmitlags
123 Uhr sendel im Garnreitherschen Saale
in Bruckmühl eine öffentliche Vollsuver ammlung
statt, in welcher der Landtagsabgrordnete
Auer-München über Krieg, Frieden u. Sozial.
demokratie sprechen wird.
Bad Aibling, 2. 6. Veranst altu ng
zur Ludendorff-Spende. Am Sonn.
lag, den 9. Juni findet dahier eine Verankaltung
zur Ludendorff- Ep nde stait, beste
bend in einer Feldmesse am rotmittag. Stand
mmusil von 11 12 Uhr und nachmitlags Konzert
der Standortmusik ! München vom Irnfanteri:=Leil--Regiment.
Die Musik wirkt auch bei der
Feldmesse mit. Die Veranstalt: ing wird im
Kurpark abgehalten; sie bezweckt di: Beibringung
groer Mittel für unsere Kriegsbeschädigten.
Die Haussammlung fur die allgemeine
Ludendorff. Sxende wird in der 2. Halste des
Jun durchgeführt.
Micsbach, 1. 6. Der Bandalismus
der letzten Feiertagsausflügler
überstien diesmal die gewi b nicht enggestedlen
Grerzen de: Gewohnten. Die Teger ster Hütt
wurde in barbarisch= r Weise erbrochen. geshäudel
und geplündert. Auf der Bernauer Alm
wurden einer Hütte sämtliche Türen eingeschlagen,
das ganz= Geschirr demoliert und die Hütte
mit Kot besudelt. Trostlos sah es stellenweise
auch an belebten Straßen und Wegen aus. wo
Gärlen beraubt und Witsen zertretin wurden.
Der Weg ror dem Vahnhof war mit wiggeworsenen
Virmen und Blüüten übersät.
Verchtesgaden, 2. 6. Schneefall. Un
sere Vergriesen Watzmann, Hechtan r und Göll
tragen seit mehreren Tagen Neuschut#e
BVas Reichenhall, 1. 6. Vora nichlag
des Kommunalver dander. Mit einem
*t etrag von 319 00 rk wird im Vor
anschlag des Kammunalrer= #andes fer 1918
gerechn#n, z' dessen Deckung die Erhebung einer
Gem: indenmüla: ge von 206 Dreozent nötig wäkre.
0J.
Der Magistrat besezloß nun mie in den
letzten Kriegsfarren cine Schuldaufnahme
iu Höhe ron 130 000 Mark. so laß die Gemeindeumlage.
bei roller Einhallung der Schuldentilgung
auf 150 Przent statt wie bisher
175 Prozent sestpesetzt werden lonnte. De: sehr
hohe Febibetragq isi auf ganz bedentende Mindereinnahmen
des Malzund Vin raufschlase.
des Schlachthofes usw. bei gesteigerten Anfo
derunden auf allen Gebitten zurü#cz mühren.
Jad Reichenhall, 1. 6. Todesfall.
Heute verschied nach schwerem Leiden im 29.
Lebensjahr der pralt. Arzt Dr. Wilhelm Berns.
- seit ktober 1917 hier, hat er in der
lurzein Zeit s. ines Hierfeins (Nilla- Elisabeth),
umter#tüt#t durch cine gut: Praxiz, die sich wiederum
auf Liine perfönliche Tüchtigkeit begrün
dete, sich allseits Achtung und Freunoschaft
erworben.
Cokalnachrichten.
* Rosenheim, 3. Juni.
Der erste Sonntag im Juni zeigte
Neigung zu regnerischer Witterung. Der Himmel
hielt jedoch dicht. Die geringe Luftwärme
und ein rauher Bergwind ließen kein sommerliches
Empfinden aufkommen. Im Hochgebirge ist
Neuschnee hefallen. Der Fronleichnamssonntag
wurde hier in althergebrachter Weise gefeiert.
Die Prozession nahm unter Beteiligung von
Schullindern, Vereinen und Mitgliedern der
Stadtverwaltung und städtischen Kollegien den
kürzeren Weg in der inneren Stadt. Wieder
entrollte sich in den würdig geschmückten Stras.
sen das herzerfreuende, farbenfrohe Bild.
Entlaufen. Der 141 jährige Karl Henninger
von Ingolstadt ist seiner Mutter am 9.
Mai cr. entlaufen. Er ist ca. 1,40 Meter groß,
kräftig, hat schwarzes Haar, irägt grau und
schwarz-larierten Anzug, blauen Filzhut, grünen
WMan mit Arbeitskleidern. Sachdienliche Mitteilungen
an den Stadtmagistrat Nosenheim erbeten.
MWas alles gestohlen wird! Am 31.
Mai wurde min Fahrrad Model! 201, Fabr.
Nummer 603 213 aus der Stallung des „König
Otto“ rnestohleen. — In der Nacht vom 31.
Mal auf 1. Juni c. wurden aus einem verschlossenen
Auslagelasten in der Bahnhona mittels
Nachschlusses um ca. t Sinschharn
waren gellob en. In der Nacht vom 31.
auf 1. 6. wurde in der Kunstmühlstraße ta
i mit 5 Jungen gestohlen. — NM
1. Juni wurden in der Turnhalle der Prralse us
Dienstas, 4. Juni 1918
ein Paar dunkelbraune Schnürschuhe und aus
der Räderhalle der Altienfunstmüße ein Fahrrad
Marke „Vistoria“ Fabr. Nr. 357 633 gestohlen.
DTer Ortsausschuhß für die Ludendorffspende
tagle heute unter dem Vorsit
des Herrn Hofrat Wüst im Nathaussaale. Es
wurde über die Mittel und Wege beraten zu
einer mögl. wirksamen Geilaltung der Sammlung
in Rosenheim. Sonntag, den 23. Juni ist
Straßensammlung, während bie Haussammlung
am Montag den 24. Juni statlfinden wird. Am
22. Juni wird voranssichuich ein Theaterabend
zu Gunsten der Spende stattfinden; für den
Tag der Straßensammlung ist man um die Gewinnung
einer Militärklapelle zu Standmusiken
bemüht. Ein Arbeitsausschuß zur Erledigung
der Vorarbeiten wurde gebildet.
Die Ludendorffspende. Die Firma
Krupp überwies der Ludendorffspende die Summe
von 2 Millionen Marl. Da###hlen-Sndilat
seinerseits slistete für den gleichen Zweck
Million, die „Gule Hoffnung“ Hülte eine
häalle Million Mark.
Jungendabteilung des K. F. B. Zu
W kleinen Frühlingsfeier rief die Jugendbteilung
Mitglieder und Gäste Izten Freitag
ins kath. Gesellenhaus, wo das anmutig mit
Blumen geschmückte Vereinszimmer sie empfing.
Ein sinniger Prolog leitete über zu dem den
Grundton der Feier benmimmenden Vortrag
über den „Frühling“, in dem HH. Venefiziat
Stafsler in poetischen Worten den Lebensfrüh
ling in verschiedenen Stusen des jugendl. Al
ters sch lderte, zum Schlufse binweisend auf
den ewigen Frühling im Jenseits. Auf der ge
schidt improvisierten Bähne spielten sich cinige
lustige Einalter ab, betitelt: „Schwerhörig“,
„Aus der guten alten Zeil“ und „Der Bet'
ter“, die den Darstellerinnen alle Ehre machten
und der ugendlichen Verfasserin aus den eigenen
Reihen des Vereins, Frl. Verchtenbreiter, volles
Lob eintrugen. In der frischfröhlicken Slim
mung, die der gut besuchte A bend geschaffer
ging man sohli ehlich noch daran, einen Aus *# ug
zu planen, der auch voraus sichtlich am Sonntag
den 23. de. nach Maria E Eck stattfinden wird
und zu Jen allgemeine, freundliche Einladung
ergett
Leb Jouintelverlrn. Ab Mitt
wock, den 5. ds. kann gegen Bezugsmarke 1
Marmelad: bezagen werden. Mit Beitellmar
ie I in bis einishl. Donnerstag Kaffee Ea#
zu bettellen. Montag nachmittag sind in dem
Feinlostgeichäft Franz Huber frische Seefische
erhälnich. Käse. Fetl, und Eierverteilung wie
in der Vorwoche.
Die Leim ocer Klebstossoxrarbeitenden
Gewerbe kömnen ilren Bedarf für
den nächiten Versorgungsakschnitt Juni Ang.
lefort lei der „Gemerbe jörderung NRosenheim"“
melcen. Nach dem 15. Ju' cinlaufende Mel
dungen lönnen auf eine Berücsichtigung nicht
moehr rechnen.
Errichtung eines Fonds für Feuerwehrlameraden.
Der Vancrise Larde:s
Feuerwehr-Verband seurt h. ncr. Wie sch-n kurz
mitgcleilt, in 5-Hähriges Benehen. Um din-“
sen Gedenltag der jetzigen Zeit entiprechend:
begeben, hat der Landes Ausschu bei (Wasen
von einer größeren F Feier abzufehien; dafür soll
aber für di: Feuerwihrmönner. w. al; In
valide oder liank vom Felde zurselren. Lin
Fond errichtet werden. wrraus diesen, wenn si:
in Notl gerat n. eine Unterstutzung g whel wer
den kann. Der Lundesausschuß ha##imen Aurus
an alle Feuerwehrlameraden erlass u. die
les Unternehm: n nach Krästen jöld'r in hel'en
im Sinne des Wahlspruches: Einer fur Alle
Alle für Emen!
Erteilung von Tanzusterrich: )*l
stcllvertr. Generallommando des 2. Bayer. A.
K. erläßt eine Bekamimachung belr. Erleilung
von Tanzunterricht, wonach der Unterriäzt nur
von berufsmäßigen Tanzlehrern und = Lehrerinnen
erteilt werden darf, die bereits vor dem
1. April 1018 bierfür Gewerbesteuer bezahlt
haben. ·
Verbot der Versteigerung des
Obstes auf dem Baume. Die Bayerische
Landeosielle hat die Versteigerung des lünftigen
Ertrages von Obstpflanzungen (Obst auf dem
Baume) verboten, um Preistreibereien, welcht
gewöhnlich bei den Versteigerungen einsetzen und
spätere Preisüberschreitungen des Höchstpreises
zur Folge haben, hintanmhalten. Ausnahmsweise
könnten die Kreisstellen für Gemüse und
Obst solche Versteigerungen zulassen; voch dürfen
sie die Genehmigung nur unter Aufla en erteilen,
welche Preistreibereien und Ueberschreitun
gen der Höchstpreise bei späterem Absatz des
Obstes vorbengen.
Starler Fremdenverkehr in Bayern.
Nach den bisherigen Mitteilungen hat es
den Anlschein, als ob in diesem Jahre der Fremdenzustrom
nach Vayern besonders stark „werden
soll. Nach den Anmeldungen überk.ifft
die Zahl der Fremden in einzelnen Berirken
die Friedensbesuchsstärke. So wird z. B. von
Tölz berichtet, daß sich bioher 800 Fremde,
zum großen Teil aus anderen Bundesstaaten,
angemeldet haben, gegen 200 um die gleiche
„Zeit des letzten Friedensjahres. Mit der Zahl
der Fremden wachsen natürlich auch die Ernährungsschwierigkeiten.
Man wird jedoch veruchen,
ohne weitere Einschränkungen durchzu-—