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dem permanenten Patrizier-Luxus ist ein Varietaͤts-Lurus
geworden, und zwar ein so jagender, der Laune des Augenblicks
hingegebener und dabei kostbarer, daß er nothwendig
den Wohlstand der Menschen vernichter und, sofern nicht
durch Handel und Gewerbe die Quellen des Reichthums
fortwährend in steigender Fülle fließen, das Mark der Länder
aufzehrt.
K.50.
Mittel der Armuth abzuhelfen.
Dieß ist nun der natürliche Gang der Dinge, den man
nicht ändern, blos lenken, mildern kann; so wie denn auch
sonst noch manches hieher Gehdrige, z. B. daß es mehr
Hölflose weiblichen als männlichen Geschlechts gibt, in jenem
natürlichen Gange der Dinge gegründet ist. Auf ihn
muß man aber beständig sein Auge gerichtet haben, weil sich
die Mittel, die Quellen der Armuth zu verstopfen,
die Art der Versorgung der Armen selbst, nach jenen
verschiedenen Perioden des gesellschaftlichen Zustandes, aͤndern.
So denn ist für den einfachen gesellschaftlichen Zustand,
wo alles blos in einzelnen kleinen Gesellschaften vom Ackerbau
lebt, gleich das erste jener Mittel, das natürlichste,
was darin besteht 1) den Armen eines jeden Orts einen
einen gewissen Distrikt anzuweisen, wo sie einheimisch
oder vorzüglich gekannt sind, der für sie sorgen soll, und wo
die Art zu sorgen den Einwohnern dieses Distrikts überlas
sen bleibt. Erst werden die Armen nur beliebig herumgefüttert;
dann wählt sich jede wohlhabende Familie Einige,
für die sie sorgt. Eine Einrichtung, die leicht moͤglich ist,
wo der Armen noch wenige sind; die auch den Vortheil.
gewährt, daß sie den Wohlthäter und Empfänger in unmittelbare
Verbindung bringt, und daß auf diese Weise die