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gensburg und in dem Dekanate Pondorf;
sie zahlt in einem Umkreise von 4 Stunden
838 Seelen, und umfaßt nebst der Hauptkirche
zwei Filialen mit zwei Schulen. Der
Marrer bedarf keines Hilfpriesters. Auf
dem Filial Falkenfels befinder sich ein Schloßkaplan,
welcher seinen Unterhalt von der
Gutzherrschaft beziehe.
Das Einkommen der Pfarre aus dem
Widdum, den Zehenten, Kirchen-Einnahmen
und Steolgefällen beträgt 679 fl.
Die besten bestehen in einer jährlichen Abtabe
von §6 fl., wonach sich ein Ertrag
don 633 fl. ergiebt. Jedoch hat der Pfarker
von einem zur Pfarre gehörigen erbachtbaren
Zehent jährlich o kr. Kastengilt,
und an Gerreidedienst 3 Schäffel, 3Z Mesen,
1 Viertel Korn, und 4 Schäfsel,
3 Mtzen, 2 Viertel Haber zu entrichten,
und alle 12 Jahre ein Laudemium von go fl.
P56 kr. zu bezahlen, welches auf das Jahr
1822 wieder rrift.
De Pfarrei Ober nberg.
Durch den Tod des Pfarrers Schöffböck
die Pfarrei Obernberg erlediget worden.
Dieselbe liegt in dem königlichen
kandgerichte Obernberg, in der Didzes Pas
sau, und im Dekanate Gurten. Ihr Umkreis
beschraͤnkt sich groͤßtentheils auf den
Markt Obernberg und die dabei gelegene
Filial St. Nikola, und die vormalige Pfarte
Merschwang, welche durch den Hilf-Wiester
versehen wird. Sie zählt 2022
Seelen, und hat zwei Schulen.
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Die Erträgnisse aus dem Widdum, den
Zehencen, Stolgebühren und grundherrlichen
Renten betragen 1667 fl., und nach
Abzug der säntlichen Abgaben, Lasten und
Kosten für den Hilfpriester bleiht ein reines
Einkommen von 448 fl.
Im Illerkreise.
7) Die Stadepfarrei zu Lindau.
Nach dem am 12. Dezember 1872. erfolgten
Todfall des Verwesers der katholischen
Stadtpfarrei zu Lindau, Johann Baptist
Steidle, ist solche vermög der erfolgten
allerhöchsten Enrschließung vom 3. September
v. J. in der Art definitive organisirt
worden.
Sie liegt im Bißthume Konstanz, dem
Polizei-Kommissariate und allgemeinen Seiftungs-Administrazions-Bezirke
Lindau, ihr
Sprengel erstreckt sich über alle katholische
Einwohner der Srade und der evangelischen
Oerter Oeschach und Schönan, sie ist demnach
eine Stunde lang, und r3 Srunden
breit, und enthält gegen coo Seelen, ohne
die Garnison gerechnet.
Die für einen zeitlichen Pfarrer aus dem
allerhöchsten Aerar fließende Einkünften bestehen
#a) in firem Gehalte an Geld 7o0 fl.,
b) in freier Wohnung in dem vorhandenen
Pfarrgebaude,
c) im Genuß der Stole gegen 40 fl.
Wenn derbisherige Benefiziar ad St. Cittam
eine anderweitige Anstellung erhält, so wird
nach dem Inhalt der oben angesogenen gller-