Full text : Königlich-Baierisches Regierungsblatt. 1815. (10)

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im  Landgerichte  Kemnath  gebildet.  Dasfelbe
  wird  die  Orte  Ober  und  Unterschönreurh
  mie  Anzenberg,  dann  Eisersdorf,
  Alten  und  Reuensteinreuth,
  dann  die  Einzeln  Lichtenhof
und  Schwabeneggaten  mit  5850  ständigen
  Familien  begreifen.

München  den  27.  März  1815.

Im  Regenkreise:
(Ortsgericht  Riekofen.)

Joseph  Freiherr  von  Limpöck  zu  Riekofen,
  dermalen  im  Landgerichte  Stadtamhof
  bildet  ein  Ortsgericht,  welches  in  dem
Orte  Riekofen  61  ständige  Gerichtssaß
sen  begreifen  wird.

München  den  23.  März  1815.

(Ortsgericht  Teubliz.)

Der  ehemalige  fürstbischöflich  lübeck  und
herzoglich  hollstein  oldenburgische  Komizial
Gesandte,  Konrad  Reinhard  von  Koch,
bildet  zu  Teubliz  im  Landgerichte  Burglengenfeld
  ein  allodiales  Ortsgericht,  welches
  in  dem  Orte  Teubliz  nebst  Weiherhaus
  so  ständige  Familien  begreifen  wird.

München  den  23.  März  1815.

(Ortsgericht  Bernhardswald.)
Das  Patrimonialgericht  Bernhardswald,
  welches  dem  königlichen  Appella-240



zionsgerichts  Präsidenten  Freiherrn  von
Reichlin  zugehèrt,  wird  in  ein  Orksgericht
  verwandelt.  Dasselbe  enthäle  die  Orte
Bernhardswald  und  Finzing,  dann
die  Einzelhöfe  Zieglofen,  Ellenbogen,
Kamühl  und  Bachhof  mit  s8  behausten
  Familien  im  Landgerichte  Regenstauf.

München  den  29.  März  1315.

 

(Die  Kriminal  Geschäfte  der  Landgerichte,  und
die  von  einem  Appellazionsgerichte  im  IV.
Quartal  und  im'ganzen  Jahre  1813  geführten
  Spezial  Untersuchungen  betreffend.

Ministerium  der  Justiz.

Aus  Befehl  Seiner  Majestät  des  Königs.

Die  nachfolgenden  vier  summarischen
Uebersichten  unter  Buchstaben  A.  B.  C.  D.
enthalten  sämtliche  von  den  königlichen  Landgerichten,
  und  einem  Appellazionsgerichte,
sowohl  im  IV.  Quartal,  als  im  ganzen  Jahre
1814  geführten  Kriminal  Untersuchungen,
und  werden  hiemit  zur  allgemeinen  Kenmniß
  gebracht.

München  den  6.  März  r815.

Graf  Reigersberg.
Durch  den  Minister
der  General  Sekretär
von  Nemmer.

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