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sow im Namen sämmtlicher Ritter- und Landschaft zu
Protokoll: „Sie wollten die Herren Landräthe ersucht
haben, ihr Votum consultativum zu geben, ob auf
dem gegenwärtigen Landtage könne etwas von Landtagshandlungen
vorgenommen werden, und ob nicht Ihro
Herzogl. Durchl. annoch zu ersuchen wären, den Stargardischen
Kreis mit zu berufen?“
Der Bürgermeister Beselin ward nicht, wie
sonst, um Mit-Abgebung seines voti ersucht, wogegen
er zwar protestiren wollte, aber die Landräthe, da es
schon nach elf Uhr war, standen auf und kam also
nichts hiervon zu Protokoll.
Am 15. November kamen Nitter= und Landschaft
um zehn Uhr zusammen in der Kirche. Die Landräthe
und Landmarschälle nahmen ihren Sitz am Tische, Bürgermeister
Beselin aber erschien nicht. Der Landrath
von Plüskow krug vor, wie der Engere Ausschuß am
4. November in einem Memorial an S. Durchl. den
Herzog von Strelitz eine Deduction wegen Absonderung
des Stargardischen Kreises gesandt und was Ihro
Durchl. am 13. ej. darauf weitlänftig antworten lassen;
beide Schriften wurden durch den Landmarschall von
Maltzahn verlesen. Darauf las der adjungirte Landsecretair
Wolff die vota der Landräthe und Landmarschälle.
Diese gingen allerseits dahin, daß Ihro Herzogl.
Durchl. annoch zu bitten wären, den Stargardischen
Kreis zu berufen, inzwischen aber den Landtag zu prorogiren,
worauf ein Memorial dieses Endzwecks abgefaßt
ward.