Full text : Königlich-Baierisches Regierungsblatt. 1815. (10)

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bey  Hanau  Verwundeten  gesammelten  und
über  Abzug  des  Abgangs  von  fl.  12  kr.  wegen
  den  zu  viel  angerechneten  1  Kronen  und
eines  12  kr.  Stückes  bei  den  Vierundzwanzigern
  erhaltenen  ..  .  111  fl.  53  kr.

Durch  das  königliche  General  Kommissariat
  des  Illerkreises  vom  Kameral  Praktikanten
  Mar  Mayer  von  Augsburg,  und  einem
  Ungenannten  „..  3  fl.  —  kr.

Vom  königlichen  r.  leichten  Infanterie=Bataillon
  für  die  in  dem  Feldzug  r1813  und
1874  verwundeten  Krieger  die  beträchlliche
Summe  von  1500  fl.  —  kr.

Vom  koͤniglichen  2.  leichten  Infanterie
Bataillon  Merz  fuͤr  die  in  den  Feldzuͤgen
1812  bis  18!4  verwundet  und  kruͤppelhaft
gewordenen  Krieger,  dann  fuͤr  die  Wittwen
und  Waisen  der  Gebliebenen  531  fl.  57  kr.
wovon  jedem  der  drei  Theilhaber  177  fl.  19
kr.  treffen.

Vom  königlichen  Nazional  Feld  Bataillon
  Salzburng  400  fl.  so  kr.
München  den  r3.  Jänner  1815.
Königlicher  Kriegs  Oekonomie
Rath.
von  Kraus.
Rainprechter.

*⁊

 

Adelstands  Erhebungen.

1)  Seine  königliche  Majestät  haben  geruht
dem  wirklichen  geheimen  Rathe  und  Löwen
Ordens  Riteer  Franz  Joseph  Kirschbaum,

—  —

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ehemaligen  Hofmeister  Seinet  koͤniglichen
Hoheit  des  Kronprinzen,  als  ein  Zeichen
fortdauernder  höchster  Gnade  und  Auzzeichnung
  unterm  2.  September  1814  ein  förmliches
  Adelsdiplom,

a)  dem  königlichen  Salzhandlungskommisfär
  und  Rirter  der  königlich  baierischen  Krone
Johann  Heinrich  Sulzer  von  Wart  zu
Winterthur,  der  wegen  seiner  bereits
unter  der  frühern  Regierung  bezeigten  Anhänglichkeit
  und  geleisteten  Dienste  mit  einer
goldenen  Ehrenmünze,  von  Seiner  königlichen
  Majestät  aber  mit  dem  Ritterbreuz
begnadiget  worden,  die  Freiherrn  Würbde
des  Königreichs  Baiern  unterm  30.  Dezember
  1814  und  eben  so

3)  dem  Großhändler  und  Inhaber  mehrerer
  Fabriken  Karl  Ludwig  Lobbeck,  dessen
Geschlecht  aus  Baiern  abstammt,  und  schon
seit  1550  vom  Kaiser  Rudolph  dem  Ersten
mic  einem  Weissendburger  Geschlechts  und
Wappenbriefe  begnadiget  worden,  wegen  der
im  Koönigreiche  begründeten  umfassenden
Handlungs  Unrernehmungen,  und  zum  Behufe
  der  ihm  dadurch  freistehenden  adelichen
Güter  Erwerbungen  das  Freiherrn  Diplom
unterm  3.  Jänner  l.  J.  zu  ertheilen  geruhe.

 

Auszug  aus  der  Adels  Matrikel
des  Königreichs  Baiern.

Der  Adels  Matrikel  des  Königreichs
sind  ferners  einverleibt  worden: