13.
14.
ersetzt:
— 90 —
er hiervon dem zuständigen Gerichtsschreiber Mitteilung
zu machen.
Die Ziffer 6 des § 52 wird durch folgende Bestimmung
Das Dienstregister und alle sonstigen Dienstbücher
müssen ordnungsmäßig und sauber gehalten werden.
Die Eintragungen sind kurz und bestimmt, soweit möglich
unter Gebrauch von Abkürzungen, vorzunehmen. Ausschabungen
sind unzulässig. Einschaltungen und Zwischenschreibungen
sollen vermieden werden. Werden Verbesserungen
nötig, so sind die Durchstreichungen so vorzunehmen,
daß die ursprüngliche Eintragung erkennbar
leibt. —
In 8 53 Abs. 12 erhalten die beiden ersten Sätze folgende
Fassung:
Wird eine Stellvertretung des Gerichtsvollziehers angeordnet,
so sind die noch nicht vollständig erledigten Aufträge
des Vertretenen, wofern noch weitere Amtshandlungen
erforderlich sind, in dessen Dienstregister zu übernehmen.
Der Absatz 12 erhält ferner folgenden Zusatz:
Der vertretene Gerichtsvollzieher hat dem Vertreter
die erforderlichen Sonderakten und Geschäftspapiere unverzüglich
zur Verfügung zu stellen; das Gleiche gilt für
den Vertreter bei Beendigung der Vertretung.
Bückeburg, den 10. Juli 1914.
Fürstlich Schaumburg-Lippisches Ministerium.
Frhr. von Feilitzsch.
Ausgegeben den 15. Juli 1914.