ummer 78
Die Lage im Often.
Die russischen Streitkräfte
. us Voltawa vertrieben.
WTSB. Mosan, 2. 4. (PXN.) Der Oberbefehlshabe
fic der Sowjet streitkräfte in der
Ukraine meldet unterm 29. Mätz: Unsere
HDuptstreitkräste zogen sich auf dem Flußz
Worske zurück. Die Stadt Poltawa wurde
dur Tmuppen der Rada, unterstützt durch
deutsche, welche schwere Artillerie zur Verfügung
haben, besetzt. Brücken und Vorratsspeicher wurden
durch uns zerstört. Wir halten den Bahnhof
Poltawa besetzt.
Kumänien.
Heimlehr des Staatssekretärs.
Verlin, 2. 4. Staatssekretär von Kühlmom
ist heute aus ut hier eingetrossen.
die noie de der Enlenle.
Italienische Unruhen.
*s Budapest, 2. 4. Nach einem Radio-Telegramm
aus Madrid erfährt der Vertreter des
„## Est“ aus Zuverlässiger Quelle, daß in Teilen
Italiens Unruhen entstanden sind. In
einzelnen Großstädten heigien lih bereits unverkennbare“
Anzeichen eines Aufruhrs. Amerikanische
Truppen veriehen den Polizeidienst.
Ausland.
Gerüchte über einen Rücktritk
des Königo von Spanien.
s Zürich, 2. 4. Laut „Züricher Post“en meldet
Havas aus Madrid: Der König von Spanien
trage sich mit Rücktrittsgedanken.
Er äuherte sich bei der letzten Krisis zu spanischen
politischen Führern: Er werde sich zurückziehen,
salls es zu keiner Verständigung käme.
Zuvor werde er an das spanische Volk eine Kundgebung
richten.
Vol- und Personglnachrichlen.
#nünchen, 2. April.
Reichsrat Standesherr Graf O.
Rechberg-Rothenlöwen ist in hohem
se auf Schloß Donzdorf in Württembrt ae
torben. +1
Sberktleutgent Alfred Schukevor
Kriegobeginn Adjutant des Kriegsministers,
ist in den Kämpfen im Westen an der Spitze
eines Infanterieregiments den Heldentod fürs
Vaterland gellorben.
Nünchener Neuigkeilen.
* München, 2. April.
Worte König Ludwigs. Wie die München-Augsburger
aäbendgeitung meldet, sagte König
Ludwig ber der Eröffnungsseier der Isonzo-Ausstellung
im Münchener Kunstverein auf eine
Ansprache des Vertreters des k. u. k. Kriegspressequartiers:
„Möôge es in Bälde möglich
sein, daß Sie aus der Front, die Sie jetzt einnehmen,
wieder weiter fortschreiten zu einem endgültigen
Siege über Italien, ebenso wie es uns
vergönnt sein möge, einen endgültigen Sieg
über unsere Feinde im Westen zu erreichen. Die
treue Wasfenbrüderschaft möge für alle Verbündete
einen endgültigen und gewinnreichen
Frieden bringen.“
Die erhöhten Brotpreise traten nunmehr
ab 1. April in Kraft. Der Preis für ein
H Hausbrot beträgt nunmehr 27 Pfg., der
reis für eine Kriegssemmel zu 44 Gramm 312
Pfennig.
Selbstmord der Sara Lerch. Im
Untersuchungsgefängnis Stadelheim ethändte
sich am Samstag die beim letzten Streik belant
gewordene Sara Lerch, geb. Rabinowitsch. Die
Tote wurde am Ostermontag im neuen israelitischen
Friedhof beerdigt.
Bei der Beerdigung der in der Untersuchungshaft
durch Selbstmord geendeten Streilführerin
Sara Robinowitsch, verehelichte Lerch,
im Judenfriedhof wollte der Freidenker Sontheimer
trotz des polizeilichen Verbotes eine Rede
halten. Er wurde von der Polizei festgenommen.
hwerische Nachrichten.
Zu der Mordtat in Immenstadt
wird noch berichtet: Der gefährliche Verbrecher,
Milltpoplucht#hn Anton Eristoyy. der schon
wiederholt aus dem Münchener Militärarrest
ausbrach, war in Immenstadt mit weiteren Fahnenflüchtigen
in einer Zelle zusammengesperrt.
Am Ostersonntag abends verlangten die Insassen
der Zelle den militärischen Arrestwärter
Schelinsky, einen älteren Mann, um ihm einen
Defekt am Tisch zu ziigen. Kaum hatte er den
Raum betreten, sielen fünf Arrestanten über ihn
her, schlugen ihn zu Boden, erwürgten ihn und
enfloheen ins Freie. Trotz nächtlichen Sreeifen
in der Umgebung konnten Cöristoph und seine
Mordgesellen nicht erwischt werden. an
glaubt daß die Ausbrecher sich nach München
wandten.
Eisenbahnunsall. Die K. Eisenbahndirektion
Würzburg teilt mit: Samstag, den 30.
März., abends halb 10 Uhr, wurde auf dem
Bahnlörper zwischen Naitersaich und Heils-
Rosenheimer Anzeiger
bronn ein Soldat mit abgesahrenem vechten
Arm —* Ter Verletzte wurde m
dem nächsten Zug nach Nürnberg verbracht.
W“oie sener Verbrecher. In Pörmboach
bei Kaiserslautern wurde der 45 jährige
Karl Diehl von seinen 1 jährigen Nessen er
schofsen, als er mit der Art in die Wohnung seiner
Schwester, der Landwirtsehefrau Heinz, eingedrungen
war.
Boverisches Oberland.
Großkarolinensels, 2. 4. Diebstahl.
Dem Schäfer J. Schneider dahier wurde aus
seiner Wohmung ein Geldbetrag von 100 Mark
geslohlen. Des Diebstahls war eine im gleichen
Hüuse wohnhafte Fabrikarbeiterin verdächtig.
Bei der Nachsuchung siellte sich heraus, daß sie
die Hundertmarkbanknote sein säuberlich in ihrem
Kopfhaar versteckt hatte.
Badb M’bling, 2. 4. Altkatholischer
Gottesd: u. Am Weißen Sonntag ist
bier wieder alilath olischer Gottesdienst. Er findet
in der evangelischen Kirche statt, beginnt
um 10 Uhr und wird von dem Geistl.“ Rat Heu.
Pfarrer Gatzenmeier aus München abgehalten.
Mit dem Gottesdienst ist eine allgemeine Buhßandacht
und eine gemeinschaftliche Kommunionseier
verbunden.
Traunstein, 1. 4. Die Waffe in Bubenhänden.
„Nachdem sich schon am Sonntag
vor acht Tagen 16 17 jährige Bursche
mit einem Füobe bmeen verguhgten und rt
einen Schuß in den Kopf erhielt, ereignete sich
am Ostlersonntag ein ichlimmerer Fal. Hier
schoisen rie Jungen auch mit einem Flobertgewehr,
wobei ein unglücklicher Schütze einen 17—
jährigen Kameraden in das Herz traf mit der
Folge, daß der Getroffene tot niedersank.
Ebersberg, 1. 4. Zugsentgleisung.
Am Karsreitag entgleiste auf der Strede Gra—
fing — Ebersberg der 2 Uhr 9 Minuten in
Ebersberg sällige Lokalbahnzug. Die Fahrgäste
setzten die Reise zu Fuk sort.
Marktl, 2. 4. Ein böses Abenteuer.
Bei dem als Schleichhändler bekannten Viktualienhändler
Engelbert Bauer in Triftern wollte
die Gendarmerie „H#msterware“, die zum
Versand bereitlag, in Beschlag nehmen. Dabei
lam sie aber schön an, wie aus einem Gericht der
„Simbacher Zeitung“ ersichtlich. Der wohlgefülle
Schmatzhafen flog auf den Zimmerboden,
in tausend Scherb# # gehend, die rabiate Fran
sprang mit den Füßen in das Schmal 3 und zertrat
dasfelb:. Dam ergriff sie ein Scheit und
schlug -auf den abwehrenden Wachtmeister ein.
Während d.relbe mit dem Weibe beschäftigt
war, griff der Ehemamn den zweiten Gendarmen
Ean. Es kam zu einem förmlichen Gesecht. Als die
Beammten mit Spülwasser übergossen wurden und
er Wachtmeister einen schweren Schlag auf den
"n Fren Oberarm bekam, mußte derselbe von der
Waffe Gebrauch machen und verletzte das sich
wie eine Hyäne gebärdende Weib mit einem
Säbelhieb an der Hand. Ein Versuch, die beiden
Beamten auch noch ins Jimmer einzusperren,
mislang. Unter den schwersten Bedrohungen
gaben die beiden Beamten ihre weitere
Tätigkeit auf.
Lstalnachrichlen.
Rosenheim, 3. April.
Auszeichnung im Felde- Das vayer.
Militärverdienstkreuz 1. Kl. mit Schwertern erhielt
der Gefängniswärter Ande Schiller von
hier, zurzi#it in einem Armierungsbataillon im
Westen.
Plötzlicher Tod. Die Taglöhnersfrau
Tberese Eilenhuber, Innlände 5, wurde am
30. Me-., mittags, in der Innstraße von einem
Schlaganfall belroffen und verschied.
Vaterländischer Abend. Hrute abend
halb 8 uhr findet im Hot-l. scher Kaiser“
ein vetrläniseber Abend mt neissee Vorträgen
und Filmoorführungen statt. Jedermann
ist zu der Veranstaltung eingeladen.
Konzert. Wir weisen wiederholt darauf
bin, welch hoher lünstlerischer Genuß dem hies.
Publikum bevorsteht in dem Auftreten der sehr
begabten jungen Sängerin Luise Wimmelbacher,
einer ö. Schüleri von Kammersänger Suegraf,
wobei auch die vor Sr. Majestät dem
Deutschen Kaiser ausgczeichnete hervorragende
Geigenkünstlerin Herma Studeny mit einigen
ihrer Glanzslücke zu hören sein wird. Ueber
Herma Studeny schreibt die „Bayer. Staatszeitung“
u. a.: Es ist in der Tat Lewundernswert,
mit welcher musikalischer Intelligenz und
dabei doch echten und tiefen Gefühlswärme diese
Künstlerin an den Gegenstand ihres Vortrages
herantritt, mit worlchen Sicherheit sie die Schönheiten
eines jeden Werkes zu offenbaren und
in den Vordergrund zu rücken weih. Und das
Beglückende ist dabei die Ueberzeugung, daß
diese Wirkungen nicht mit Rückiicht u ihren
jeweiligen Wert abgewogen, sondern der Ausfluß
einer klar erfassenden und spontan reagierenden
Künstlerseele sind.
Einbruch. Mitltels Einbruch wurde in der
Wobgunß eines Schreinergesellen am HGammer ·
weg 6 eine Zigarrentasche mit vier Zwanzigmarkscheinen
gestohlen.
Ein neuer Einbruch in die Stadtpost.
In der Nacht vom 30. auf 31. März
bbeübten unbekannte Täter abermals in der
tadtpost einen Einbruch und stahlen 16.24 Ml.,
darunter 2 Mk. Kupfergeld. Behältnisse wurden
nicht erbrochen.
Dictusahl. Einer Arbeiterofrau wurde
vor dem städt. Lagerhaus ein kleines Leiterwägelchen
entwendet.
Fahrraddieb. Ein Fahrrad Nr. 14284
oder 81 151 wurde hier entwendet. An den beiden
Omdariffen ist der Rame „Hans Killer
Karolinenfeld“, angebracht.
Schwarz-geschlachtet. Bei Gastw-rt V.
Mlhtselbres wurde cin halbes Kalb, aus einer
Gcheimschlachtung stammend, beschlagnahmt.
Ein jugendlicher Trunkenbold. Ein
15 jäbriger Bauerssohn wurde nachts 11 Uhr
wegen Trunkenheit in Arrest verwahrt.
Gefunden. Ein Zwicker und eine Marktlasche
wurden gefunden; ebmbo- en im magsstratischen
Geschäftszimmer Nr. 2
Kaninchen- und Produkten- Ausstellung.
Di: vom Kaninchenzuchtverein Rosenheim
und Umgebung an den beiden Osterfeiertagen
veranstaltete Ausstellung war sehr
gut kesucht, wurden doch weit über 1000 Eintrittskatten
ausgegeben. Wie man aus Züchterlreisen
vrn Leipzi ig. München, Aibling, Hausham,
Obing. Innsbruck, Kufstein usw. hören
konnte, waren sehr gute Tiere vorhanden und
die Ausstellung reich! ich beschickt. Daß die Kaninchenzucht
trotz des Fatlermangels auf hoher
S Slufe steht, war am besten an den ausgestellten
Tieren ersichtlich. Kaninchen von ansehnlicher
Dimension und mit einem Gewicht bis zu
15 Pfund und darüber wechselten mit den
Kleinsten aller Kleinen, den Hermelinen und
Hwannas. Der stark vertretenen Damenwelt
gefiel vornehmlich Tdie Sikberrasse, trug doch ein
Germania-Silber den Siegerpreis davon. Die
prämiierten Tiere fanden regen Absatz; durch
Verkauf wurden über 500 Mark vereinnahmt.
Preise konuten an folgende Herren verteilt werden:
Siegerpreis: Eder. Nosenheim. Ehren-Preise:
Ficher M., Redl, Krieg Fr., Eder,
Sieber (zweimal). Dir. Scidl, Selch, sämtliche
Herren von Rosenheim. Mayr, Brugger aus
Redenfelden; 1. Preise: Frau- Baronin von
Schadn, Fischer Joh., Nedl (zweimal), Krieg
J. nerer, Fischer K., Grandl, Bauer
Würstic, Eder, Renner; 2. Preise: Nedl,
Krieg J., Redl, Fischer K., Dir. Seidl, Wörstie,
Weiler, Sieber; dritte Preise: Huber
Benno, (weimal), Maier Seb. (zweimal)
Bauer, Würftle, Fischer M., Renner (zweimal),
Ostner. Feuerer, sämtliche Herren aus
Rosenheim. Ferner erhielten viele Züchter
die nächstfolgende Bewertung: „Lobende
Anerkennung“. Wie das Kaninchensell verwertet
werden kann, zeigten die ausgestellten a
werke u. die zu Leder verfertigten Felle, wel
besonders von den Damen bewundert wurden.
Starken Andrang ga auf den Glückehafen. So
fand die Ausstellung einen in jeder Hinsicht schönen
Verlauf. An dieser Stelle sei den Mitgliedern
für ihr Mitwirken bester Dank ausgesprochen.
Dank auch den verehrl. Ehrenmitgliedern
und Nachbarvereinen für die finanzielle Untersücung,
Besonderer. Dank dem derzeiligen Vorstand,
Herrn Benno Huber, für seine uneigen-*
Tãtigleit vor und waͤhrend der Aussiellung.
Einen Sommerfahrvlan kür 1918
wird, entgegen anderslautenden Meldungen, die
bayer. Verlehrsverwaltung auch für den fünsten
Kriegssommer herausgeben. Er wird Mitte Mai
bekanntgegeben werden.
Das Meteor. In Tirol und einem großen
Teil 15 erne (auch hier) wurde am 12. März
vor 10 Uhr abends ein schönes Meteor gesehen,
von dem Funkenbüschel absprangen. Aus dem
oberen Mölltale kommt nun die Nachricht, daß
ein glühender kosmischer Körper in jener Nacht
in Mörtschach niederftel, zwei Häuser anzündete,
eine Person tötete und die ganze Bevölkerung
in Zroßen Schrecken versetzte.
Unfälle mit Sprengkapseln. Das
Stellv. Generalkommando 1. B. A.-K. gibt bekannt:
In der letzten Zeit sind durch unrichtige
Behandlung zusällig aufgesundener Sprengkapseln
Unfälle deruraacht worden. Sprengkapseln
sind kleine, z'igarettensörmnige Röhrchen aus Metall.
Kupfer oder Nickel von etwa 5. Zim. Durchmesser
und etwa 5 Ztm. Länge, die auf einer
Seite geschlossen, auf der andern meist offen
sind. Teilweise sind sie auch mit eingesetzter
Zündschnur oder mit eingeklebtem Kupferdraht
versehen. Auf der offenen Seile kann man den
Inhalt (Knallsatz) sehen, der das Röhrchen
elwa zur Hälfte ausfüllt. Solche Sprengkapseln
werden manchmal vom Felde in die Hiimat
verschleppt und achtlos weggeworsen. Wer
solche Röhrchen findet oder sonst in Besitz
von solchen kommt, foll sie sofort in einer
Schachtel sorgsam mit Papier oder anderm
weichen Metall verpacken, sodaß sie nicht durcheinandergerüttelt,
gequetscht oder gelratzt werden
und der Polizei ubergeben Besonders ge
fährlich ist es. den Inhalt der Röhrchen
auszukratzen, denn dadurch kommt der Knal san
zur Entzündung und zerreißt mindestens die
Hände. Anfeuchten mit Wasser ist zwecklos, weil
* Knallsatz trotzdem seine Sprengkraft be-Ueber
die Zureise nach Elsaß-Lothringen
erließ das Srn hs der
Heeresgruppe Herzog Albrecht von Württemberg
solgende mit 2 Bekanntmachung in Mast
Donnerstag: 4. April 1016
trelende Verordnung: Zur Zureise nach Esaß=Lothringen
sind Pab oder Paber#ah u. schriftliche
Reiseerlaubnis erforderrich. Jun übrigen
bleiben die Vors sciessten über die Regelung des
Uürgerlichen Verkehro im Reichslande Unberülrt.
besonders soweit an Stelle von #eh und
Reiscerlaubnia andere Ausweite lassen
sind. Juwiderhandlungen werden mist efängnis
bis zu einem Jahre bestraft. Bei nghse
mildernder Umstände lann auf Haft oder
strafe bis zu 1500 Mark erkannt werden.
Keite Machrichten.
WTB. Großes Hauptquartier, den
3. April. Amtlich. (Drahtb.)
Westlicher Kriegsschanplatz.
Zeitweilig lebhafte Feuerlämpfe bei und südlich
von Lens
An der Schlachtsront blieb tagsüber die Gesechtstäligkeit
auf Artilleriesener und Erkunrungsgefechte
beschränkt. Cin nächtlicher Vorstoß
englischer Kompagnien gegen Ayette wurde im
Gegen ltoß abgewiesen. Mit starken Kräften griff
fic Feind am Abend zwischen Marcelcau und
dem uce-Bach an. Er wurde unter schweren Verlusten
zurückgeworfen. Durch Handstreich setzten
wir uns in den Bersitz der Höhen südwestlich von
Meuf
ie Jerstörung von Laon durch französische
Artillerie daucrt an framosisch
Vor Verdun und in den mittleren Vogesen
lebte die ortillerictäligkeit auf. Südwestlich von
Hirzbach brachte ein erfolgreicher Vorstotz Gefangene
ein.
Niltmeister Frhr. v. Richthosen errang seinen
75. Luftsieg.
Der erste Generalquartiermesster:
ndorff.
18,000 Tonnen.
s Berlin, 3. 4. (Amtlich.) (ee Erxfolge
im Sperrgebeete! im England: 19 Bruttoregistertonnen.
Durch die Versenkungen wurden
hauptsächlich Kriegsmaterialtransporte des
Feinde im östlichen Teile des Vermelkanals getroffen.
Vier up beladene bewaffnete Dompfer
sichen dort einem unserer U-Boote unter der
Führung des Lakstämseuinante. Kabner zum
Opfer. An der Ostküste Englands wurde ein
armierter Fischdampser, wahrscheinlich Bewachungsfahrzeug,
von einem 1l-Boot im Artilleriegesecht
in Brond geschossen.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
Vor neuen Kämpfen.
* Rotterdam. 3. 4. Ein franz. Minister
erklärte, daß ein neuer Angriff bevorstehe,
denn auf deutscher Seite sei das Gelände
schwarz von Truppen. Aber jetzt mische
sich auch die schwere Artillerie der Allüerten in
den Kampf und beschieße die Zufuhrstraßen
der Deutschen. Der Nachschub von Artillerie
und Munition der Alliierten treffe in gutet
Ordnung ein.
* HSaag, 3. 4. Der Berichterstatter des Dai
Iy Chroniele“ meldet von der Westfront: Der
Find ist mit dem Herantransport von schweren
Geschützen und Munition sowie mit der Neugruppierung
seiner Streitkräfte beschäfligt.
Enorme deutsche Verstärkungen haben sich
an die Schlachtfront in Bewegung gesetzt.
Die große Flucht in Frankreich.
DHaag. 3. 4. Dailn Expreß“ berichtet aus
Paris: Ueber 70050 Flüchtlinge ous den von
den Teutschen bezebten Gebieten sind in Paris
angekommen. Sie erzählen, daß ihre Hiuser
und ihr ganzes Eigentum ruiniert und ihre Hanzen
Belizungen durchwegs dem Erdboden 91 eich
gemacht scien.
Die Beschießung von Paris.
* Geuf, 3. J. „Daily Mail“ meldet aus
Paris: Die Beschießung von Paris durch deutsche
Geschühe erfolgte tagsüber ununterbrochen
vom Karfreitag bis Ostermontag nachm. Vier
Tage lang saß der größte Teil der Pariser
Bevölkerung im Keller.
Französischer Heeresbericht
vom 1. bends:
il, a
Die Schlacht hält an der ganzen Front nördlich
von ontdidier an, wo die feindliche Artillerie
sich besonders tätig zeigte. Der Feind
machte neue Angriffe gegen Grio Voenes. Ulle
Anttrme wurden mit erheblichen Verlusen für
den Feind abgewiesen. Bei den lebhaften Kämpsen
gelang es den sranz engl. Truppen, an verschiedenen
Stellen zwischen der Somme und Demuin
erheblich südwärts vorzurücken. Von den
übrigen Fronten ist nichts zu melden.
Friedensschluß z ziillchen Rußland u.
um
** Paris, 3. 4. r# Zzitungen melden aus
offizieller Quelle den Abschluß eines rumänischols
—¾'boe Fiede nsablominens auf folgender
run
1. N on Beßarabien durch Rumänie
innerhal 7 barabie Rumanien
. Aus-rauh der Gefangenen;
fuhr des in Beharabien i#e#indlichen
’r an Getreide nach Rumänien.
#