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2) Vom Schlachtvieh wird künftig von den Schlächtern und von jedem der
zum Wiederverkauf schlachtet, gezahlt für einen Ochsen und Stier:
5 in den Städten: Berlin, Königsberg in Preußen, Stettin, Memel,
Elbing, Breslau, Frankfurt a. d. Oder fürs 6 Stück 5 Rchl. *
In den übrigen Städten . 4-—
In den Staͤdten fuͤr eine Kuh oder Faͤrse 3
— — für einen Hammel, Kalb, Ziege,
mG
——
Schaf oder Bock — 10
— — für ein Schaf= oder Ziegenlamm — 6 =
— — für ein Schwein . . —-12-—
für ein Spanferkel . -4-b)
Von jedem der bloß zur eignen Consumtion schlachtet, wird gezahlt:
für einen Ochsen oder Stier bis 200 Berl. Pf.
Gewicht . 2Rthl.—gGr.
wenn er mehr wiegt 4.#. —
für eine Kuh oder Färse bis 200 Pf. Berl. Gewicht 1 12 4
wenn sie mehr wiegt . Z-—-fuͤr
ein Kalb, Schaf, Ziege, Hamnel, Bock
bis 25 Pfund Berliner Gewicht . —-5-wenndasStuckmehrwcegt.
--10-fuͤr
ein Schwein bis 80 Pf. Berliner Gewicht — 6 =
* 120 Pfund - b –— z 8
aber 120 Pfund= " 12 4
Fleischer auf dem platten Lande zahlen bis Wacge-Einrichtungen
getroffen werden können, stets die höchsten Sütze. Wo Waage-Anstalten
sind, steht den Schlächtern und allen andern Personen frei, bei
der Deklaration des Schlachtoiehes zu erklären, daß sie dasselbe wiegen
lassen wollen, in welchen Fällen statt obiger Sätze vom Pfund
3 Pf. Accise entrichtet werden.
3) An Mahl-Accise vom Getreide wird, nach Aufhebung der Umschütte-Gelder
und mit Einschluß des Uebertrags, gezahlt:
vom Berliner Scheffel Weizen zu Mehl, Puder
oder Stärke . . 12gGr.-Pf.
desgleichen vom Scheffel Roggen und Gerste
auch Hafer und anderen Huͤlsenfruͤchten zu
Mehl oder Futterschrot, zu Graupen und
zu Gruͤtze 2 6
vom Scheffel aus dem Auslande engetrcht
Weizenmehls . » 16-—-N
l
desgleichen Rockenmehls . . . 3
E2 wobei