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die beiden Bergischen Infanterieregimenter als 28. und 29. Infanterieregiment,
die beiden Infanterieregimenter der Deutschen Legion als 30. und 31. Infanterieregiment,
ein aus Abgaben der Elblandwehr, Westphälischen und Sächsischen Landwehr
gebildetes 32. Infanterieregiment 169).
Kragen und Aufschläge blieben provinzweise verschiedenfarbig,
je 4 Regimenter unterschieden sich durch weißce, rote, gelbe, hellblaue
Achselklappen 184). Da die neuen Regimenter zum Teil sehr schwach
waren, besonders die aus Freiwilligen gebildeten wie das Lützowsche,
das seine Freiwilligen großenteils nach dem Frieden entlassen mußte,
auch die beiden Regimenter der bisherigen Deutschen Legion, bei denen
viele Nichtpreußen ausschieden, wurden sämtliche 13 Ersatzbataillone
nach dem Rheine verlegt und die Mannschaft zur Ergänzung besonders
des 30. und 31. ferner des 18., 19., 24., 25. und 27. Regiments
verteilt. Die Stämme der 13 Bataillone wurden laut A.K.O. vom
12. April zur Errichtung von 6 neuen Ersatzbataillonen verschmolzen,
die weiteren Ersatz aus den rheinischen Gebieten ausbilden sollten.
Vier Ersatzbataillone (7.—10.) wurden in dem an Preußen gefallenen
Teil von Sachsen, zwei (11. und 12.) im Großherzogtum Posen errichtet,
endlich stellte das Generalgouvernement von Berg in Düsseldorf
ein Bergisches Ersatzbataillon auf.
Die Füsilierbataillone der neuen Regimenter wurden, wenn
auch bei fast allen Regimentern schon einzelne Bataillone für diesen
Dienst besonders bestimmt waren, endgültig erst durch A.K. O. vom
6. September 1815 festgesetzt, bei den meisten Regimentern die bisherigen
3. Bataillone, beim 18. Regiment das 2., beim 22. das I.,
beim 24. das 2. Bataillon, während die folgenden Bataillone und
Kompagnien in der Nummervorrückten. Beim 29. (früher 2. Bergischen)
Regiment wurde das bisherige Bergische Grenadierbataillon das I.,
das bisherige 1. das Füsilierbataillon.
Aus der Feldjägerkompagnie der bisherigen Deutschen Legion,
übernommener Mannschaft des Sächsischen Jägerbataillons und des
„Banners der freiwilligen Sachsen“ wurde auf A. K. O. vom 21. Juni
1815 ein neues Jägerbataillon errichtet, das am 29. August als
3., am 24. November aber als 2. bezeichnet wurde.
2. Kavallerie. Die 5. Eskadrons der beiden Gardekavallerieregimenter
wurden auf A. K. O. vom 28. August 1814 aufgelöst. Gemäß
A. K. O. vom 21. Februar 1815 wurden errichtet:
189) Das 32. Regt. sollte aus der nach der Teilung Sachsens an Preußen
gefallenen Mannschaft der sächsischen Infanterie gebildet werden, die aber nach
der Meuterei in Lüttich unter Ersatz= und Garnisonbataillone verteilt wurde.
Dafür stellte laut A. K. O. vom 5. 6. die Elblandwehr, Westphälische und Sächsische
Landwehr je ein Bataillon für das 32. Regiment, das im November 1815 in
Wesel zusammengestellt wurde.
184) Nr. 1, 3, 4, 5 hellziegelrot, 2, 9, 14, 21 weiß, 8, 12, 20, 24 ponceaurot,
26, 27, 31, 32 lichtblau mit rotem Vorstoß, 6, 7, 16, 17 karmoisinrot, 10, 11, 13, 15
gelb, 18, 19, 28, 29 rosenrot, 22, 23, 25, 30 krapprot.