Full text : Geschichte der deutschen Höfe seit der Reformation. Band 36. Sechste Abtheilung: Die kleinen deutschen Höfe. Zweiter Theil. (36_6_2)

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reich  begürert  im  Mecklenburgischen  und  zwar  in  drei
Hauptgruppen:  im  Lande  Malchin,  am  Malchiner  See,
mit  Basedow,  das  noch  ihr  Hauptgut  ist,  und  mit
Remplin,  das  sie  nicht  mehr  besitzt;  sodann  nördlich
  von  Malchin,  im  Lande  Lage  an  der  Recknitz,  mit
Dieckhof,  das,  wie  erwähnt,  an  die  Bassewitze
abgekommen  ist;  und  endlich  sülich  von  Malchin,  im
Lande  Röbel  am  Müritzer  See,  mit  Solzow,  das  der
1659  erloschenen  Linie  Solzow  gehörte.  Das  Hauptgut
  war,  wie  gesagt,  Basedow  und  zwar  besitzen  die
Grasen  Hahn  dasselbe  schon  seit  1337,  also  gegenwärtig
  über  ein  halbes  Tausend  Jahre:  dieses  schöne
Gut  liegt  ebenfalls,  wie  Burg  Schlitz,  am  Malchiner
See,  aus  dem  die  Peene  in  die  Ostsee  fließt  und  von
dem  ein  Theil  das  „Hahnenwasser“  noch  heur  zu  Tage
heißt,  in  einer  der  schönsten  und  reichsten  Gegenden
Mecklenburgs,  die  deshalb  eben  den  Namen  „mecklenburgische
  Schweiz“  führt.

Archivar  Lisch  hat  auf  Veranlassung  des  jetzigen
Grafen  Hahn  auf  Basedom  und  seiner  Gemahlin,
Agnes  Schlippenbach,  welche  Ehrenmitglied  des
Vereins  für  mecklenburgische  Geschichte  und  Alterthumskunde
  ist,  seit  dem  Jahre  181.1  eine  besondere  Geschlechtshistorie
  des  Hauses  Hahn  geschrieben,  von  der
aber  bis  jetzt  nur  erst  zwei  bis  ins  siebzehnte  Jahrhundert
  reichende  Bände  erschienen  sind,  sie  geht  noch

dem  retben  Hahn.  Die  ven  Dechew  sind  zu  Ende  des
achtzehnten  Jahrhunderts  im  Mannstamme  erleschen  und  ihre
Güter,  Puteninz  u.  s.  w.,  kamen  durch  eine  Erbtechter  an  die
Familic  von  Zantbier.