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im Kopf sei, er mußte das kaum empfangene Portefeuille
wieder abgeben, hatte zwar noch lichte Verioden, aber
auch sehr schwarze, wo er darauf bestand, daß des Königs
Majestät ihn zum Fürsten ernannt habe und daß
er demgemäß Heyducken haben müsse; so starb er ohngefähr
ein Jahr nach Aufgabe seines Portefeuilles.
Die bedenklichste Form der in dem Geschlechte
Maltzahn erblichen Ertravaganz hat sich in dem
Grafen Alfred Maltzahn-Wedell manifestirt:
im Jahre 1855 saß derselbe wegen Meineids in der
Stadtvoigtei zu Berlin.
„Die Maltzahn's haben alle einen Strich. Das
prächtigste Eremplar wohnt jetzt in dem benachbarten
Pommern, bei Demmin, auf Utzadel, Toisin, er haue
srüher auch Kriessow in Mecklenburg, ist aber heruntergekemmen.
Er reiste, um seinen Kunstsinn zu wecken,
da er nie ordentliche Bilder gesehen, um die Galerie
des Louvre zu betrachten, nach Paris, mit Kutscher
und zwei Pferden täglich fünf Meilen machend. Nachher
heirathete er die Chambremaill seiner Mutter,
durch wiederhelle nächtliche Erscheinungen veranlaßt;
sebr lange weigerte er die Tranung, unter dem Erbieten:
„er mache alles schriftlich ab“; die weiteren dissolving
views machten ihn endlich mürbe. Er fährt täglich
spazieren, nimmt aber niemanden mit, als seinen
— hot de cchamberte; Referent börte das ven ihm
seltst und sab das. Ein östers in Berlin einsrrechender
Landschaftedirecter Maltzahn-Vollrathsrube
ist Directer des vatrictischen (landwirtbschaftlichen)
Vereins — ein Direrter ohne Directien, bles kerüh-