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gende und hoͤchst wirksame Mittel: a) das legislative
Corps deliberirt bei offen en Thüren. Bekannt--lich
ist dieß die Einrichtung bei dem englischen Parlament,
und sie hat sich hier nicht nur als völlig unschädlich, sondern
vielmehr als den größten Nutzen bringend bewährt.
Zwar könnte man dagegen die scandaldsen Auftritte auf den
Gallerien in Frankreich anführen, wo die Letzkeren auf den
National-Convent namentlich, einen höchst nachtheiligen Einfluß
ausübten; wo sie häufig von bestellten Leuten gefüllt
waren, welche, im wildesten Tumult, bald in ungemessenes
Beifallrufen, bald in zügellosen Drohungen und Schmähveden
sich ergossen. Indeß lag hier das Uebel im Mangel
an Autorität bei den Behdrden und in der Nächläßigkeit ver
Polizei; wenigstens ist von England und Nord-Amerika
kein Beispiel bekannt, daß die Zuhhrer gewagt hätten, wie
dort in die Deliberation sich zu mischen; es muß sich hier
das zugelassene Publikum völlig ruhig verhalten, und jedes
Mitglied des Hauses hat konstitutionsmäßig das Recht, iin
einzelnen Falle die Räumung der Gallerien zu fordern. Kann
also dürch entsprechende Einrichtungen den üblen Folgen dieses
Deliberireus bei offenen Thüren begegnet werden, so hat
es auf der andern Seite wieder unbestreitbare Vortheile,
die nicht nur in der größeren sichern Theilnehmung des Publikums
an dem, was verhandelt wird, sondern vorzüglich
auch in der Witkung dieses zuhdrenden Publikums auf die
Deliberirenden selbst bestehen. Ihr Ehrgeiz wird gereizt, ihr
Muth gestählt und die Furcht vor Befleckung ihres politischen
Charakters räge gehalten. b) Die täglichen Deliberationen
und Beschlüsse diefer ständischen
Versammlung werden gedruckt. In Frankreich geschieht
dieß mit den Protokollen (procés verbal); noch weit