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Verwaltung und des Betriebs zu fordern berechtigt sein, wenn drei Jahre hintereinander
ein Zinszuschuß aus der Staatskasse nicht weiter erforderlich gewesen ist.
Es versteht sich von selbst, daß die Gesellschaft auch während der Staats-Administration
der Bahn den achten Theil des zu zahlenden Zinszuschusses fort zu entrichten
hat, wogegen von ihr alsdann zu den Betriebskosten ein Zuschuß nicht zu leisten
ist.
g. 16.
Bei Anstellung des Strecken-Beamten-Personals im Preußischen Staatsgebiete,
mit Ausnahme des einer technischen Vorbildung bedürftigen, ist vorzugsweise auf qualifizirte
versorgungsberechtigte Militärs und 12 Jahre gediente Unter-Offiziere, welche
das 35. Lebensjahr noch nicht zurückgelegt haben, Rücksicht zu nehmen.
Bezüglich des Strecken-Beamten-Personals im Herzogthum Gotha, sowie des
übrigen Beamten-Personals verbleibt es bei den Bestimmungen des Artikel 16 des
Staatsvertrags vom 11. September 1863.
S. 17.
Die Thüringische Eisenbahn-Gesellschaft wird in dem nach Abschluß dieses Vertrags
erforderlichen Nachtrage zu ihrem Statute vom 20. August 1844 Bestimmungen
aufnehmen, welche bei den die Angelegenheiten des neuen Unternehmens betreffenden
Verhandlungen
1) in der Direktion und in dem Verwaltungsrathe dem von der Königlich Preußischen
Regierung ernannten Staats-Kommissar und bei dessen Behinderung
dem von der Herzoglich Sächsischen Regierung ernannten Staats-Kommissar
den Vorsitz übertragen,
2) in dem Verwaltungsrathe dreien von den Städten Mühlhausen, Langensalza
und Gotha, welche letztere sich zur Zeichnung von 50,000 Thlr. Aktien
zum Pari-Course verpflichtet hat, zu erwählenden Mitgliedern, für welche der
Nachweis eines Aktien-Besitzes nicht erforderlich ist, die stimmberechtigte Theilnahme
sichern.
S. 18.
Die nach den Vorschriften des Gesetzes vom 30. Mai 1853 an die Staatskasse
zu zahlende Eisenbahn-Abgabe ist von dem Ertrage der ganzen neuen Bahnstrecke
und nicht blos der im Preußischen Staatsgebiet belegenen Strecke zu entrichten.
(Artikel 17 des Staatsvertrags vom 11. September 1863).
8. 19.
Im Uebrigen finden die Bestimmungen der Allerhöchsten Konzessions= und
Bestätigungs-Urkunde vom 20. August 1844 sowie die damit bestätigten Statuten
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