Metadata : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1849. (26)

232

10)  Die  Einzahlung  des  Anlehens  geschieht  an  die  Staatsschulden-Zahlungskasse  kostenfrei
  und  in  groben  süddeutschen  Silbermünzen.  Geschieht  die  Einzahlung  nicht  rechtzeitig  in
den  verabredeten  Beträgen,  so  ist  die  Staatsschulden-Zahlungskasse  befugt,  sich  an  das  Faustpfand
  zu  halten,  und,  wenn  die  Einzahlung  um  fünfzehen  Tage  verzögert  wird,  die  Partial-Obligationen,
  welche  der  Anlehens-Unternehmer  hätte  in  Empfang  nehmen  sollen,  auf
Rechnung  und  Gefahr  desselben  zu  verwerthen.

Stuttgart  den  27.  Juni  1849.

Von  Ober-Aufsichts  wegen,  Die  ständische,  zu  Verwaltung  der  Staatsschuld
Der  Chef  des  Finanz-Departements:  berufene  Behörde,
Goppelt.  In  deren  Namen  der  Vorstand:
Dörtenbach.
####ss-Formular

  einer  Submission

zu  dem  41  procentigen  Anlehen  von  drei  Millionen  Gulden  für  die
württembergische  Staatsschulven-Zahlungskasse.

Der  (die)  Unterzeichnete  (nu))
macht  (machen)  sich  verbindlich,  das  Anlehen  von  drei  Millionen  Gulden  im  2416uldenfuße,
  welches,  nach  dem  zwischen  der  K.  Württembergischen  Staats-Regierung  und  den
Ständen  verabschiedeten  Gesetze  vom  20.  Juni  1849  unter  den  in  der  Bekanntmachung  vom
27.  Juni  1849  angegebenen  näheren  Beslimmungen,  für  die  Württembergische  Staatsschulden--Zahlungskasse
  aufzunehmen  ist,  in  dem  Preise  von  .  ..  fl.  .  kr.
sage  .  .  .  Gulden  .  .  .  Ktreutzer,  fuüͤr  je  hundert  Gulden  Neminal-  Capital
  zu  übernehmen,  und  die  Summe  von  drei  Millionen  Gulden  in  ven  durch  die
gedachte  Bekanntmachung  bestimmten  Terminen  an  die  Staatsschulden-Zahlungskasse  in
Stuttgart  einzuzahlen,  auch  alle  in  dieser  Bekanntmachung  enthaltenen  Bestimmungen  zu
erfüllen.

***)

*)  Name,  Vorname,  Stand  und  Wohnork  des  (der)  Submitkenten,  oder  Name  und  Wohnort  der  fubmittirenden
  Handlungsfirma

*##)  Ort  und  Zeit  der  Augferügung  der  Submission.
Untersarst  des  (der)  Submittenten.

Gedruckt  bei  G.  Hasselbrink.