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liegt ein Formular zu dieser Durchschnitts-Berechnung
unter Zifer 18 an. Hierbei muß
jedoch bemerke werden, daß in diesem Formular
nicht nur die angesezte Zahl der vorgefalleclen
geistlichen Verrichtungen, sondern auch
die zum Grunde gelegte Tare bloß Beispielsweise
angesezt worden ist. Es hat demnach
jeder Geistliche die bei seiner Pfarrei wirklich
eingeführte Stolordnung (Tarordnung) in
der Berechnung des Geld-Ertrages anzuwenden,
und diese auf dem Titelblatte der Durchschnitts-Berechnung
gehörig zu bemerken.
In Rücksicht des Beichtgeldes, welches.
nach keiner bestimmten Norm, sondern nach
dem freien Willen der Beichtenden bezahlt
wird, muß der jährliche approrimative Ertrag
durch eine Durchschnitts = Berechnung der
fungsien 10 Jahre hergestellt werden. Im
Falle hierüber keine Aufschreibungen geführt
worden snd, ist der Ertrag des lejten Jahres
in der Fassion vorzurragen-VI)
Einnahmen aus observanzmässigen
Gaben und Sammlungen bei
der Gemeinde.
. ab. Wenn bei einer Pfarrstelle observanzmdssige
Gaben oder bestimmte Sammlungen
für den Pfarrer eingeführt sind, (bestimmte-Reujahrsgelder,
Deputare an Wildpret,, Fischen
Broden, Herbsttrunk, Flachs, Eier, Schmalz
und Fleischsammlung) so ist der einjährigeapprorimarive
Ercrag solcher Gaben und:
Sammlungen aus einer Durchschnitts-Beerchnung
der jüngsten 10 Jahre herzustellen,
eder wo es an Aufschreibungen darüber fehlr,
nach dem Errtag des sezten Jahres zu ermes-154
sen, und nach pflichtmaͤssiger eigmer Schaͤ-ning
des Pfarrers zu Geld angeschlagen in
die Fassion aufzunehmen.
VII) Einnahmen aus freiwilligen Geschenken
an Geld oder Viktualien von
einzelnen Gemeindegliedern.
§. :7. Ganz freiwillige Geschenke der
Gemeindeglieder an den Pfarrer in Geld und
Naruralien oder Victnalien (Hausschenken,
unbestimmee Renjahrsgeschenke, Kirchweihgaben
c.) können zwar nicht als bleibende
Dienstes-Emolumente betrachtet werden, weil
sic von dem Vermögensstand und gurem Willen
der Eingepfarrten, und von der erwerbenen
persönlichen Achtung und Liebe des Geistlichen
abhängen, und nicht immer auf den Dienstnachfolger
übergehen. Sie sollen jedoch nach
einer Durchschnitts-Berechnung von 10 Jahren,
oder wo es an. genauen Aufschreibungen
daruͤber fehlt nach eigener pflichtmaͤssiger Schaͤ-zung
des Geistlichen, und nach dem Ertrage
des lezten Jahres, im einjaͤhrigen approximativen
Ertrage zu Geld angeschlagen, aber nicht
in dem gesammten reinen Dienstertrage mit eingerechnet,
sondern nur anhangsweise am.
Schlusse der Fassion beigesezt werden.
II. Lasten der Pfarrei.
. 28. Die Steuern, mit Angabe sowohl
des Steuer-Simplums, als der ganzen jährlichen
Steuerquote, Deciwarion oder Viceßmation,
und zu entrichtenden ordentlichen Gemeindslasten,
die Pfarr-Kanons „ mit Bemerkung,
ob dieselben als bleibend der Pfarrei,
r. nur auf bestimite Jahre, oder auf die
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