Full text : Rosenheimer Anzeiger. 63. Jahrngang (63)

Aum̃ner  20

Freltag,  2.  Februar  1912

 

 

greifen  mußten,  da  katen  wir  es  im  Gefühle
jiefster  Verantwortung  gegen  unser  Volk  und
im  Bemussein  entschlossener  Kraft,  die  da
spricht:  Wrr  müssen,  darum  können  wir  auch!

Unendliche  Ströme  Blutes  sind  seitdem  geflossen,
  gber  das  Müssen  und  Können  haben  sie
nicht  weggewaschen.  Wenn  wir  uns  ietzt  zur  Anwend#yung

  unserer  beften  und  schürfften  Wasse
enschlosten  haben,  so  leitet  uns  nichts,  als  die
nüchterne  Erwägung  aller  in  Frage  kommenden
Umstände,  nichts,  als  der  sestle  Wite,  #userent
Volle  herauszuhelsen  aus  der  Not  un  ach,
die  ihm  unsere  Feinde  zudenken.  Der  —  sieht
in  höherer  Hand.  Was  Mensckenkraft  vermag,
um  ihn  für  unser  Vateriand  zu  erzwingen,  seien
Sie  sicher,  meine  Herren,  nichts  dazu  ist  versäumt,
  alles  dazu  wird  geschehen.“

*  2

Die  Note  an  Amerika.

Berlin,  31.  Jan.  Die  Aufnahme  des  rücsichtslosen
  U-Boot-Krieges  ist  sämtlichen  Neutralen
  mitgeteilt  worden.  Eine  besondere  Note
in  dem  Botschafter  Gerard  im  Laufe  des  Nachmittags
  übergeben  worden.  In  ihr  wird  die
eigentliche  Antwort  auf  die  Bolschaft  des  Präsidenten
  Wilson  erteilt.  Die  Maske  der  Unterdrücker,
  die  die  Befreier  spielen  wollen,  wird
noch  einmal  kräftig  gelüftet.  Dann  aber  folgt
die  enkscheidende  Erklärung.  Die  „neue  Sachlage"“,
  von  der  wir  in  unserer  Note  vom  .
Mai  1916  an  Amerika  gesprochen  haben,  ist
jettt  gekommen.  Mit  ihr  kam  für  uns  die
,  volle  Freiheit  des  Emschlusses“,  die  wir  uns
in  der  gleichen  Note  vorbehalten  hatten.  In
der  Note  an  Amerika  heißt  es  zum  Schiuß:

Seit  zweieinhalb  Jahren  mißbraucht  England
seine  Flottenmacht  zu  dem  frevelhaften  Versuch,
Deutschland  durch  Hunger  zur  Unterwerjung
zu  zwingen.  In  brutaler  Mißachtung  des  Völkerrech's
  unterbindet  die  von  England  gesührie
Mächtegruppe  nicht  nur  den  legitimen  Handel
ihrer  Gegner;  durch  rädsichtslosen  Drud  nötigt
sie  auch  die  neutralen  Staaten,  jeden  ihr  nicht
angenehmen  LHandelsverkehr  auizugeben  oder
den  Handel  nach,  ihrer  willkürlichen  Vorschust.
einzuschrämen.  Die  englische  Regierung  verharrt
bei  ihrem  Aushungerungslri  eg,  der  zwar  die
Wehrtraft  des  Gegners  nicht  trifft,  aber  Frauen
und  Kinder,  Kranke  und  Greise  zwingt,  um
ihres  Vaterlandes  willen  schmerjliche,  die  Volkstraft
  gefährdende  Embehrungen  zu  erdulden.
So  häuft  britische  Herrschsucht  lalten  Herzens
die  Leiden  der  Welt.

Die  Kaiserliche  Negierung  würde  es  vor  ihren“,
cgenen  Gewissen,  vor  dem  deutschen  Voll  und
ro!t  der  Gesciichte  nicht  verantworten  können,
menn  sie  irgend  ein  Mitlel  unversucht  ließe,
das  Ende  des  Krieges  zu  beschlennigen.  Mit
dem  Herrn  Präsidenten  der  Vereinigten  Staaten
hatte  sie  gehoiit,  dieses  Ziel  durch  Verhandiungen
  zu  erreichen.  Nachdem  der  Versuch  zur
Verständigung  von  den  Gegnern  mit  rerschärfler
  Kampfanfagung  beantwortet  worden  in,
muß  die  lafserliche  Negierung,  wenn  sie  in
höherem  Sinne  der  Me  sschheit  dienen  und  sich
an  den  eigenen  Vollegenossen  nicht  verfündigen
will,  den  ihr  von  neuem  ausgedrungenen
Kampf  um  das  Dasein  nunmehr  umer  vollem
Einfatz  aller  Wasien  fortführen.  Sie  muß  dader
  auch  die  Beschränkungen  sallen  lassen,  die
iiesich  bisher  in  der  Verwendung  ihrer  Kampfmillel
  zur  See  auferlegt  hat.

Im  Vertrauen  darauf,  daß  das  amerillanische

vꝛ

Volk  und  seine  Negiernug  sich  den  Gründen
dieses  Entschtiusses  und  seiner  Rotwendigleit
nicht  verschließen  werden,  hoffi  die  laiserliche

Regierung,  daß  die  Vereinigten  Staaten  die
neue  Sachlage  von  der  hohen  Wuarte  der  Unrparieilichteit
  würdigen  und  auch  an  ihrem  Teil
i  itheisen  werden,  weiieres  Elend  und  vermeidbare
  Opfer  an  Menschenleben  zu  verhüten.

Die  Tochter  der  Heimallosen.
Kriminaltoman  von  A.  Ostland,.
(Nachdruck  verdoten.)
eEr  hat  hat  doch  vicicich  *“  “  etwas  gesunaeimit
  Uungrinein
Zut:  3u

11

den  oder  auigespumt  und  tut
vehrimnievot!,  ier  i6  ke  zun-  inn
unlauben  ist  bem  ulien  n#nt!  Der  ###t
Sametag  abend  immier  den  ganzen
lohn  im  Wirtoshaus.  Proleitmierpack:  Lasien

 

 

 

Sie  sich  mcht  von  irm  b##ter?  Sicht  fühten.
Dolion:  Nai##ri.):  Ontel  uchung  und  sein
Schutzling,  Cas  lleine  urenennnngel!  die
schworen  wicer  einial  die  Carlichleit
nom  alten  Blas=  Aboct“  ich  warne  Sie!
Seien  Sie  hur  am  er  Hui  .  ..*

Sie  nichte  ihen  i  und  (½q  ritt  ihm  dann

voraus  durch  die  Tür  in  dos  Ammer,  wo  der

Freiberr  en  von  ener  anderen  Seile  einnat.

elicitus  woillt:  iidh  Ictt  zurüdckzieyen,  aber

der  alte  Hrer  hielt  jie  iest.

„Bleibe  hier,  Kind“.  jagte  er  beinahe  ängst-„Ich
  mill  dg  nren  mir  haben.  Immer

lich.
iur  chte  #i  neue  Ertegun  Gen  —

Sie  nahmien  ule  Pion  um  den  Tisch,  und
dann  kon  der  alie  Stalehle  Derein,  cin  Sitleniges.
  sehr  herub#ck#ttuuen  ausjehendes  Individuum.
  Domor  lu  Huber  dachte  im  irillen,
daß  Oiga  von  Halvecg  beiuumm  bas  iarsere

 
    
  

 

 

 

Indem  ich  wegen  der  Eimelheiten  der  g#%
planten  Kriegsmaßnahmen  zur  See  auf  die  an
liegende  Denkschrift  Bezun  nehmen  darf,  "on
ich  gleichzeitig  der  Erwariung  Ausdruck  geben,
dahß  die  amerikanische  Regierung  amerikanische
Schiffe  vor  dem  Einlausen  in  die  in  der  An.
lage  beschriebenen  Sxerrgebiete  und  ihre
Staatsangehörigen  davor  warnen  wird,  den
mit  Höfen  der  Sperrgebiete  verkehrenden  S#chifsen
  Passagiere  oder  Waren  anzuvertrauen.

 

a#.

Mgemeisn  um  e.
Ein  Erlaß  des  Kaisers.

Berlin,  31.  Jan.  Der  „Neichsanzeiger“
veröffemlicht  nachsechenden  kaiserlichen  Erlaß:
„Dem  Erust  der  Jeit  entsprechend  sind  auf  Mei.
nen  Wursch  auch  an  Meinem  diesjährigen  Geburtstage
  die  landeenblichken  jei-  lichen  Veranstallungen
  auf  lichi  cie  und  Schulfeiern  be.
sc  ränki  worden.  Das  dautsche  Volk  ließ  es  sich
aber  nicht  urhmen,  an  diesem  Tage  im  Gottes
haus  und  daheim  Meiner  mil  1#r#cuer  Für- 



 

 

Auge  habe  uUund  die  großiel  Menischenten  nin:o
von  allen.  Un  wielk  irlich  lauichten  sie  einen  vorständnisvollen
  Blick.  Nein!  Der  Alte  hier
war  laum  teitsalensibert.  «
Immun-  susctkudus  emthraganei
gam-ou-«H(»t-.r1sl-I.,h,ut-utiu-n.
—1«s.-«»1««D«-m.«suiEkwkcem

l-ute«1q-dcsnc-....J.Iitr  freundliche  Glück  und
Segens  wünicke  telegraphisch  und  schriftlich  aus
alien  Ganuen  des  Vaterlanden  darzubringen.
Aus  diesen  üder  aus  Lahlreichen  Kundgebungen
städtischler,  ländlt  2  und  kirchlicer  Gemeinden,
Korporationen  Vereinigungen  alier  Art
sind  Mir  mit  bez:wöltigender  Krajt  und  Einmül'gieit
  enlgegengeilungen:  Enmunung  über
die  sänöde  Zurückusiung  unseren  Friedensan.

 

gebotes  und  die  enithüllten  sck  ändlichen  Pläne

unferer  Feinde  sowite  das  Gelöbnis,  jede-Orfser

  an  Gut  und  Blut  freudig  zu  tragen,  um
sed

das  Vaterland  vor  der  ihm  zugedochten  Ern
rigung  zu  bewahren  und  den  verweigerten  Frie.
den  mit  allem  Nachdruck  unjerer  Walsin  zu  er
zwingen.  Tief  bemegt  durch  solc
ec  ter  Muterlandsliebe  mörnte  4  alle:  Jung
und  Alt  in  Stadt  und  Land  „  die  an  Meinem
Veurtstage  zu  erneutem  Trene###öbn  sich  gedrungen
  gefühli  haben.  hierdara  Wieinen  wärm.
sien  Dant  sagen.  Schwere  #iten  licoen  noch  vor
uns  und  GZuhkersie  Kräfir  amannung  lordert  die
Not  des  Vaterlandes  von  ierdem  (i#r##inen;  aber
set  und  unerschättlich  seht  da:  denische  Volr
bereit,  von  Kraftbewussein  und  Siegeswillen
crfüllt,  im  Felde  und  in  der  Oeimat  zur  Ver
teidigung  seiner  gerechten  Sa####  hio  zum  letzten
Mann.  Mit  Zuversicht  jete  Ja  dem  Ansgange
des  Ulutigen  Ringend  um  Sein  oder  Nlichtsein
Ir###nuen

kritischen  bdend

  

 

itmo  zur
durch  den  Wald  von  der  #iulin  nach  Hause
gegangen.  Zu.  Lend  on  heite  er  eiwas  gehort.
  Er  mrine  ½ehl,  es  seirn  Stn
wesen.  Aber  gar  sa  alm  höre  c.  ninnie
ja:  Das  Alier.  Tünsundnei  Zahre:  So
was  is  schon  a  Nummer,  DHerr  laiserlicher
Nat!“

Doitor  Huber  wollte  den  Titel  abwehren,
den  er  nicht  beiaß,  aber  der  Altc  ließ  sich
nicht  stören.  „Na  also:  Und  da  geh'  ich  halt
dem  Lärm  nach.  Und  wie  ich  nahyer  komm,,
is  eo  mir  auch,  als  ob  ich  Schritte  boren
*rl  “7  aber  bellimms  kann  ich's  net  sagen.

Aber  g'win  is  eins:  An  Hunt  hab’  i  g’sunden.“

Er  brachte  aus  einem  seimer  unergründlichen
  Söcke  eine  Ant  Neiselappe  zum  Vorschein.
  Sie  war  flark  beliaun  und  verschmutzt.
Das  Schildchen  war  gebr  Im  Futter
stand  aber  die  Firma:  „o  Willins,  San
Franzioko-  d  ein  kleines  Monogramm
war  mit  Goldfaden  eingestickt:  W.  v.  R.,  darüber
  die  Freiherrukrone.

Dokter  Huber  vetrachtete  den  Wund  kritisch.
Nun  ja!  Cs  war  immerbin  etwas!  Ein  Anhalispuult.
  Wo  lsieckte  irgendein  Beweis,  daß
diese  Kappe  in  einer  Bezie  ung  stand  zu  demienigen,
  welchen  man  in  den  letzten  Augen-—
  Martin  Großmanns  an  feiner  Selte

PE  dlrekt  am  Weg  18  el
c#legen,  Arelt  am  #  der  r  Nt  ut
von  der  ieeien  in  —  di
„und  Schriit  fan  sent  21  zun  n
Moorboden.  Allerhand  Wr  n  gi
net  drauf.  Und  verwischt  san's  a  schon,  weii
çCestern  u  bißerl  g'’regnet  hat.“  —

Acußerungen

 

1

ron  Kaiser  und  Reich  entgegen.  Gott  wird  auch

weiler  mit  uns  sein  und  unseren  Waffen  Sieg
verleihen.“

Wesucher  Kriegsschennlaß.

Fliegertätigkeit  am  29.  Januar.

Verlin,  31.  Jan.  Am  29.  Januar  herrschte
an  der  hanz  zen  Westfront  rege  deutsche  Fliegertatigkte#t.
  Durck,  lares  Frostwetter  begunftigt
unternahmen  umiere  tapseren  Flieger  viele  Fernflüge
  bis  ans  Meer  und  brachten  wichtige  Er
kundung-ergebnisse  zurick.  In  den  Häfen  Ca.
lais.  Voulogne  und  E  Etaples  wurden  zahlreiche
Schiffe  und  reger  Verkehr  festgestellt.  Auch  auf
den  Balnen  hinter  der  englisczen  und  fran-Hösischen
  Front  wurde  von  unseren  Beobachtern
der  feindliche  Verkehr  überwad.  1.  Die  wichtigen
Beobachtungsergebnisse  wurden  durch  zahirescke
pholographische  Aufnahmen  belegt.  Mit  der
Fliegerbeobachtung  wurde  eine  große  Menge
wicktiger  Sciieen  durch  gefuhrtt.  Wir  belegten
den  für  den  Nachschub  der  Engländer  wichtigen

Vahnhof  von  Albert  mit  500  Kflogramm  Bom
den  und  Truppenlager  wen##ich  von  Peronne  mit
beobachtetem  gutem  Erfolg  mist  550  Kilogramm
Abuurfmunition.  Durch  eing  anderes  Geschwader
wurden  Fabrikanlagen  von  Doembal  Iudöstlich
von  Nancy,  die  sich  mit  der  Herellung  von
Kriegsmalerial  beschöftigten.  mit  insgesamt
1000  Kilogramm  Bomben  beworfen.  Feindliche
  Gesch  waderangriife  auf  Moryesi,.  Bapaume
und  die  Gegend  von  St.  Onentin  forderten  als
Opser  mehrere  jranzösische  Einwohner  und  ver.
letzten  einge  Pferde.  Sonst  wurde  kein  Schaden

angerichtet.

—  —  —
Stunde

 

Die  unsäglich  großen  Vorbereilungen,

Vor  der  Offensive.

London,  31.  Jan.  Der  Timeskorrespon
dent  bei  der  französschen  Armee  meldet:  Bis
her  seien  bei  Wen  gtroßen  Offensiven  an  der
Westfrout  die  D  Deutichen  im  Voraus  ganz  genau
unlerrichtet  gewesen,  uo  der  Augriff  erfolge.
die  für
einen  gröseeren  Vormarsch  nötin  sind,  seien  von
den  Deutschen  immer  req  tzeitig  bemerkt  worden.
Jeit  aber  seien  di  WMerhältnisse  an  der  fran.
ʒü  sischen  Front  derart.  daß  es  dem  französischen
O##ommando  n.öglich  sein  werde.  zum  An.
griff  überiugehen.  wenn  und  wo  es  ihn  für  gut
befinde,  ohne  daß  dem  Feind  mehr  verraten
würde,  al?  was  er  aus  den  Arklillerievorberei.

tungen,  eh'  der  Aner  sf  beginne,  entnehmen  lönnc.  6

Er  redele  fort  und  tort  in  der  ziellosen
und  verwirrten  Art  solcher  Leur.  Als  er  eine
Selunde  endlich  schwieg.  klang  Felicitas'’  klare,
liebe  Stimme  in  die  Stille  hinein

„Ist  das  un:  scht  londerbar.  Ontel  Richting?
Da  unter  der  Freiberrulrone  ist  ein  kleines
Wappen  in  dem  Kappenfunter  eingesiickt,  das
sieht  ###q  so  ous  wie  das  der  Richtinge.“

er  Freiberr  nahm  hastig  die  Kappe,  letzte
seine  ungemein  scharfen  Brillen  auf  und  konnte
trotzdem  tdaum  das  kleine  Wappen  erkennen.
Aber  Olgas  scharse  Augen  hallen  es  schon
eutdeckt.  Sie  sah  über  die  Schulter  des  alten
Herrn.  Und  diewol  war  sie  leltsamerweise  einmal
  denelben  Melnung  mit  rilcito.
„Es  ist  wirklich  das  wesch-  Wappen.
Onkel-.  sagle  sie.  „Und  schön  sichtbar.

Uebrigens  die  Bucsstaben:  W.  v.  R.  können
ja  auch  auf  Richiing“  hinweisen.  Und  aus
San  Franzislo  ist  die  Kappe?  Hast  du  uns

nicht  oft  erzählt,  daß  ein  Wetter  von  dir.  der
nächste  Anwärter  qgus  das  Mosorut,  vor  olelen
Jahren,  einer  unvernünftigen  Heirat  halber,
ausgewandert  ist?“

2  Freibert.  dachte  nach.

Ein  Wairer  von  Nichsing.
meim  Wen  ein  flolter  e  ef
siott  natürlich.  Mußte  dang  rasch
weil  der  Jamusenrace  beschlo

*  Uur  —*L  -  ..  rl  61
727  *ê#  *

mit  Fech  en  ri
——  damit  XX
ein  Drauigänger.“

   

in  die  Boote

 

 

bukrnecde  önnn

  

Auch  dies  werbe  mas  wenn
man.  uͤber  *  Munition  ve'füge,  denn
eine  glei  auf  der  ganzen
Linje  wür  n  sten  Strotegen,  den
die  Deuif'  1  on  b  im  ung##lssen  lassen.

#n#f  zut  see-Die

  Vernichtung  des  „Laurentic.“

Belfast,  31.  Jann.  (Reutermelbung.)  der
Hilfskreuzer  Laurentic  lief  Freitag  früh  turz
nachdem  er  ausgefahren  war,  an  der  Nord.
läste  von  Irsapd  auf  eine  Mine.  Ex  hatie  eine
Besat  tung  von  (6  Mann,  von  denen  ungesähr
260  umkamen.  Es  wurde  ein  grobes  Loch  in
die  Schiffswand  KEErifen.  Eine  Anzahl  Heizer
wurde  sofort  getölet.  Das  Schiff  sank  sas  so
fort,  aber  es  gelang  nock,  zahtreicke  Verwundete
zu  bringen.  Bisher  wurden  1//11
erfrorene  Leichen  angeschwemmt.

Versenkung  eines  französischen
Truppentraueportes.

Parie,  30.  Jan.  Das  französische  Moriuministerium
  berichtet:  as  Schiff  der  Ver
einigten  Reeder  „Admiral  Magon“,  5%%  900

ann  Truppen  in  die  Gegend  von  Salozil:
beförderte  und  von  dem  Torpedobootszerilörer
„Ares“  begleitet  war,  wurde  am  25.  Jannar
durch  ein  feindliches.  Unterserboot  torpediert.
„Admiral  Magon“  sank  in  10  Minnten.  805
Mann  wuxrden  durch  den  begleitenden  Torpe.
dobootszerstörer,  sowie  durch  den  in  der  Nähe
Nähe  patrouillierenden  S#ebabarelerstüee
„Bembardo“  in  sieben  Scholuppen  gereltet.  Die
meisten  Opfer  wurden  durch  die  Explosion  lofe
  getötet.  —  Der  „Admiral  Magon“  dfürfte
das  Schiff  sein,  das  nach  amtlichen  deutschem
Bericht  250  Seemeilen  östlich  von  Malta  ver
senkt  wurde.

Amerika  und  die  bewassneten
Handeloichisfe.

London,  31.  Jan.  (Neuter.,  Die  Newm
Dorler  8  Ecening  SEun“  meldet  au-Washingto
  n,  das  ameriltanische  Staatsdepar
tement  denke  daran,  neue  Verorduungen  fur  die
Fafenoffiziere  zu  erlassen,  w.  durdhen  den  Ha#
deleschiffen  der  Kriegsuhrender  gestatlei  wer
den  soll,  wegen  des  Charallere  der  Kampfove
rationen  der  deutschen  U  Rrote  schwere  (beschie
und  zwar  sowohl  am  Vorder“  dio  am  Hinter
schiff  zu  führen.

Sollte  sich  dicse  Naänicht.  die  von  Reuter
verbreitet  wird,  hewahrlie  eiten.  ijo  mürde  sie  unleinerwege
  uberraschen.  Die  Vereinigten  Stan
len  haben  bisher  schon  #  vöi#terrechtswidrige
Bewasfnung  der  seindlichen  Kauffahrleischiiie
und  ihr  heimtüdiictes  Ver  allen  genen  deutsche
U-Boo#te  ruhig  mit  angesehen,  ohne  auch  nur
einen  Finger  zu  ruhren.  Wenn  sich  die  Washing
toner  Regierung  jebt  bereit  finden  sollte,  auch  die
offensive  Bewafsnung  der  Hanmdeleschifse  (auf
dem  Vorderschi  iffk  zu  geslatten  und  sogar  zu  be
aunstigen,  so  wäte  das  nur  die  konsennente

Fortsehung  ihrer  bicherigen  Politik  in  dieser
Frage.
Der  norwegische  #I  Boot  Erlast.

Kristiania,  31.  Jan.  Durch  einen  lönig
lichen  Erlaß  wurde  versugt,  daß  der  konigliche
zuleß  nom  13.  Oltoher  1916  beireisend  #d  die
U  Boote  mit  Wiriung  vom  6.  Feb#rnar  191,
folgendermasen  lanten  soll:  NU  Belc,  die  zum
Kriegsgebrauch  auogerüstet  sino  unk  kriegsuh
renden  Mäckien  gehören,  durfen  sich  nicht  imn
den  norwegicch  en  Hoheitsgem  s/„n  zän  beu#egen  oder
aufhalten.  Wenn  sie  diesem  Verbole  enargen
handeln,  lausen  jie  Gefahr,  ohne  War  nunz

„Walier  von  vuchung.  neu  ich  herm  lich  mit
dem  Fräulein  traucy,  und  mit  ihrem  irnten

Geld  segelten  die  beiden  nach  Amerila.  Cin
paarmol  hei  er  noch  geschricben,  Es  ging
ihnen  leidlich.  Er  Batte  ime  Stelle  in  —  1

—  iqch  glaube  wirkiich  in  San  Kian  ziko.“
„Walter  von  Richunn.“  dachle  #ilaernd
„Beide  Anfangsbunhstaben  (mmen!  Und
Stadt  —  und  has  Wapfen  .  Duie  i
damiisicsiiJiiliiiiiisiksiliinigpiiii
Sigm-raaiizvluhariiicrdeiidiisiexjisii
iiiiitiirmqiiiqoricsiriieissisIsiscisiiioirklleli
plötztich  irnend  iemand  von  dieier  amertanisierten
  Linie  der  Riaänings  in  Cmopg  auilanchte.
dann  verior  der  Tod  oder  das  Verschmunden
sein  Felir“  jeine  gange  Bedeniung.  Dann  blieb
das  Muaiorat  den  Nichtings.  wenn  auch  einer
Nebenlinic.  Und  da  tonnten  sich  Anelichten
auftun,  neue  Chancen  eröffnen
F  Wir  mrüssen  ganz  entichieden  dirie  sonderbare
  Spur  versfolgen-  ,  leieolioimiiisp
„Ich  werde  heute  8  sufort  den,  Ort  aufsuchen,
  wo  Blaschle  d  le  Kappe  iand
„Ich  gehe  L  —  ho  dig  mit  blitzenden
Anne,  6  war  Interessc
ro  ber  n  Fre.“  sante  Ireiheir
voh.  nn,  „dun  argahir  ar  immer  weit  aus-LIICTII


Oi###
nach.
auch  die
eich  meine,

Den  wahren  Grund  seines  Myischsz  verschwieg
  er  wohlweislich.  r  ##nnle  Olgas
rasches  Lemperamen  sehr  genau.  Und
wuste,  uue  sand  und  indig  8  besennen
die  tune  ;  K  r  er
n  *r  n  n

de  V  *½#  «  wiis
tschi-als  Ohr  pro  aͤ  2

dire
msammenzutreßen,  machte  den  kesnklichen,  alken

 

 

–  —  —

—  —  —  —  -