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nur aus dem äußeren Teile der Querbruchfläche jüngerer
Rinden treten lange Fasern hervor. Kondurangorinde riecht
schwach würzig und schmeckt etwas bitter und schwach
kratzend.
Der kalt bereitete, filtrierte, klare, wässerige Auszug der
Kondurangorinde (14 5) trübt sich beim Erhitzen stark und
klärt sich nach dem Erkalten wieder.
Mikroskopische Untersuchung. Die Korkschicht besteht
aus dünnwandigen Zellen. Die Zellen des Phelloderms ent—
halten meist je einen Einzelkristall von Calciumoxalat. An
der inneren Grenze der Oralatdrusen von 15 bis 45 ¼ Durchmesser
und Milchröhren enthaltenden primären Ninde liegen
zu 1 oder 2 Tangentialreihen angeordnete größere oder
kleinere Bündel dickwandiger Sklerenchymfasern von 15 bis
45 ¼ Durchmesser. Die sekundäre Rinde zeigt Markstrahlen,
die 1, sehr selten 2 Jellen breit und 10 bis 40, meist 15 Sellen
hoch sind. Die Sellen der Markstrahlen führen teilweise
Oralatdrusen. Die Rindenstränge enthalten Milchröhren und
in der Richtung der Längsachse der Rinde gestreckte Nester
von Steinzellen, die zu lockeren Tangentialreihen geordnet sind.
Cortek Frangulae. — Faulbaumrinde.
Die höchstens 1,2 mm dicke, getrocknete Rinde der oberirdischen
Achsen von Khhlumms krangula Linné, die vor dem
Gebrauche mindestens 1 Jahr lang gelagert haben muß.
Faulbaumrinde ist auf der Außenseite graubraun, nach
dem Abschaben der äußersten Korkschicht rot und trägt
zahlreiche, weißliche, quergestellte Lenticellen; die Innenseite
ist rotgelb bis braunlich und nimmt eine rote Farbe an,