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sech- du der Stadt entgegengenommen:
Umgebung iche Ter#a. 2 alle Postanstalten und kr
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oder deren E 10 NWae dle FV## breite Zalle im Reklameteil
oder Zelenabichlüssen Radat
in der M. Niedermarrshen Buchdeuckerei sowie n
nehmen die in cu. 40
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nach aufllegendem Tarif.
Nosenheimer Tagblalt
Amtliches Publikasions-Orga#n.
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München, Nüraber Ve Vern #. v,e——0—. —-Schin
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Dir Vergetlichen franzisischen Durchtruchs-Versuche inrder A#hannague.
Die Öclangenen Dlndenburgs in Bapern. — bie franzöfischen Grclame verlunc 1150000 mann. — eine deni#chc ergra lsösehe — Kuslge
engurche Kricgs, Kosten. — Neuc cnoiulchc Opfer der deufoen U-Bootc. — Beodtadc pegen Deurld, Oafrika. — der tussische Marso nach
Feriin ein Unsinn — Die gefangenen rurichen Gencrdic aus der wWinter.Schlacn — ein fraozölisches Corprdo-Boot in der Rdria gefunken.
Dardaneilen-Bombardement. — flammenzeichen in Indicn. —
Sparkassen, Genossensthaften und
Kriegsaulelhe.
Wenn die soeben aufgelegte neue Kriegsanleihe
den im nerläsnsche Interesse drin-.
gend erforderlichen Erfolg haben soll, so mu
für sie auch ein Teil der in den Sparkassen
ruhenden gewaltigen Barguthaben des deutschen
Volkes herangezogen werden. Der Verwendung
von Sparguthaben für die Kriegs.
anleihe stehen aber die wohl bei allen Sparkassen
durch die Satzungen felgesetzten Kündigungsfristen
entgegen. Die Sparkassen haben
in voller Würdigung ihrer geoßen volkswirt.
schaftlichen Bedeutung bei der ersten Kriegsanleihe
den Einlegern gegenüter, die auf die
Anleihe zeichnen wollten, in urilherzigster Weise
darauf versichiet, sich auf die Kündigungsftisten
zu berufen. Sie werden sicherlich auch dieses
Mal in gleicher Weise verfah#en. Sie konnen
aber andererseito erwarten, dah das Publikum
auch ihren Bedürfnissen Rechung. trägt und
keine unbilligen Zumutungen on sie siellt. Es
sei in dieser Hinsicht auf folgende Punkte hingewiesen:
1. Es kann sich immer nur um den Verzsicht
auf die satzungsmaßigen Kundigungfristen handeln.
Auf vertraglich besonders bedungene Kündigungsfristen
zu verzichten, ann den Sparlassen
nicht zugemutet werden.
2. Da die Sparlassen selbst alo Vermittlungsstellen
Zeichnungen entggennehmen, können
sie in der Regel erwarten, daß die Einleger.
die die Mittel zur Bezahlung der Kriegsanleihe
aus ihrem Sparguthaben enlnehmen wollen,
auch bei der Sparkasse zeick#n. Einleger, die
bei einer anderen Vermittluggestelle zeichnen
und ihre Spareinlagen Picefür mitverwenden
wollen, werden deshalb gut kun, wenn sie sich
vor der Zeichnung bei der eparkasse darüber
vergewissern, ob und inmieweil diese auch hier
auf die satzungsmäßigen Künigungsfristen zu
verzichten bereit ist.
J. Die Anleihe mußs von den Jeichnungen
bie zu 1000 Mk. abgesehen nicht sofort bezahlt
werden, sondern cs # eine sich üben
mehrere Monate eri#treckende Natenzahlung vorgesehen.
Soweit Kündigung'fristen in Frage
kommen, muß es daher der Entscheidung der
Srarkassen überlassen bleiben, ob sie für ihre
Einleger sofort Vollzahlung lesten oder von der
Erlaubnis zur NRatenzahlung Gebrauch machen
wollen.
4. Es iit zu wünschen, daß die Zeichner in
erster Linie die in ihrem Lesih befindlichen.
entbehrlichen Barmittel zur Zahlung auf die
Anleihe verwenden und um soweit diese nicht
zureichen, auf ihr Spargutteben zurückgreifen.
Jn ähnlicher Lage wie di Sparkassen sind
auch die Kreditgenossenschasten, soweit Sparguthaben
der Genossen für die Anleihe herangezogen
werden sollen, so dob die vorstehenden
Ausführungen im wesentlichn auch für deren
Verhältnisse zutressen.
Im Interesse einer glatten Erledigung. des
Jeichnungegeschäfts, n nicht nur bei den Sparlassen,
sondern bei sämtlichen Zeichnungs= und
Vermitklungsstellen, wäre zu Mnschen, dab die
Anmeldungen sich möglichst gleichmäßig. über
die ganze Zeichnungefrist verteilten. Das Publikum
möge daher diese Stellen nicht in den
allerersten Tagen, während sie sich noch auf
das neue Geschäft einzurichten haben, mit Anträgen
bestürmen, andererseits aber auch seine
Zeichnungen nickt bis zum Ende der sehr ausgiebig
bemessenen Zeichnungsfrist verschieben.
Jedermann moge bedenken, daß alle diese Stellen
gegenwärtig unter besonder- schwierigen Verhältnissen
arbeiten, weil ihnen durch die Einberufungen
zum Heeresdienst zahlreiche Beamte
entzogen sind, die entweder gar nich! vder durch
minder geübte Kräfte ersetzt werden lonnten.
Werden diese Minke seitens des Publikums
berücksichtigt, so ist zu erwarten, daß das Zeichnungsgeschaft
sic, ohne Reibungen und Mißbelligkeiten
vollziett, und daß die Sparkassenzeichnungen
bei dieser Anleihe ein ebenso gläuzendes,
momöglich ein noch glanzenderes Ergebnis
aufweisen werden wie beim vorigen Male.
Desgleichen kann von den CGenossenschaftozjeich
nungen ein Resultat erwartet werden, das die
Heranziehung der Kreditgenossenschaften ai
Vermiltlungostellen vollauf rechtiertig!l.
Mgeweines vom Krieg
Die Gefangenen Hindenburgs
in Banern.
Muünchen, 26. Febr. Von den bei dem
letzten Hindenburg Sieg gefangen genommenen
Russen werden ungesältr 27/1700 in bancische
Gefangenenlager gebracht. Die bayerische Hee
resvermaltung ist zur JFeit mil der Herrichlung
von Unterkunftsftätten für diese große Mehrung
der in Bayern untergebrachten Kriegsgesang:
nen beschäftigt. (.).)
Kaiser Wilhelm und Hindenburg.
Konstantinopel. 26. Fehr. Die ange
sehene türkische Zeitung „Terdschuman:.i Hali
kat“ bringt einen glanzend geschriebenen Leit
artikel aus der Feder eines angesehenen Publizisten,
in dem es heißt: Die Zusammenfassung
des bisherigen Verlaufes de: Krieges zeigt
zwei (Geslalten, die hoch aus dem Gewmirr der
internationalen Verwicklungen und welterschultternden
Kämpfe ragen: Kaiser Wilhelm und
Generalseldmarschallt von Hindenburg. Der
Kaiser überwacht fortwahrend die Entwicklung
der kriegerischen Ereignisse und leitet die Operationen,
gleichzeitig aber trägt er die Verantwor
tung für die Verwaltung des großen Reiches
auf seinen Schultern. Allgegenwärtig von einem
Teil des Kailerreiches bis zum anderen,
so ist er das Musterbild eines modernen Monarchen.
Hindenburg stellt den IZnbegriff strategischer
Kunst dar, weil er nicht durch die
Ueberzahl seiner Truppen, sondern lediglich
durch seine Kriegskunst und seinen Feldherrngeist
die glänzendsten Siege aller Zeiten errang.
Beide Männer sind echte Produkte der
zweihundertjährigen Entricllung einer hochveranlagten
Rasse; sie sind Sinnbilder der körperlichen
und geistigen Kraftentfaltung. Glücklich.
das Volk, das solche Männer belitzt! (3.)
Die Erschießung eines Deutschen in
Bordecaur.
Bordeaur, 26. Febr. lUleber die Erschieung
des Deutschen Willy Sattler, der wegen
Spionage zum Tode verurteilt und dessen Revisionsgesuch
verworfen worden war, berichten
hiesige Blätter: Die Erschießung fand auf
einem Gelände in der Umgebung der Stadt
statt. Eine Kompanie des 7. Kolonialregiments
Har dazu abkommandiert worden. Sattler, der
im Automobil auf den Platz gefahren wurde,
war äußerst gesaßt. Er trank ein Glas Rum,
ging dann festen Schrittes zu der bezeichneten
Stelle, ließ sich die Augen nicht verbinden und
rief den Soldaten zu: „Jielt gut!“ Die Gewehre
krachten und Sattler wurde oberhalb der
Brust getroffen; ein Sergeam gab ihm den
Gnadensioß.
Deutschland „deoleraverseucht“.
Kopenhagen. 25. Fehr. „Rußkofe Slovo“
berichtel, daß die oberste russische Medizinalbehörde
angeblich auf Eriucken des bulgarischen
Medizinalrates, Deulichland jur choleraverseucht
erklärte. (.13) Wüären nur die ruf
sischen Choleranciter san seckenfrei mie Dutsch
land!
Ansere „Emden'' Mannschast.
Konntntinopel. 2,. Fehr. Die Bemannung
der „Ancia“ (.,Emden"“ unter Ka
rilänleutnant Mucke in in Damaslus angelungt.
Sie durfte binnen lurzem in Konstantino#el
eintressen. (1.)
Eine deutsche degenmaßregel.
Kopenhagen, 27. Fehr. Aus Belgien
melden Pariser Bläller: Der deuliche Generalgonverneur
in rusiel ordnete die Beschlagnahme
aller Fabriten und Unternelmungen an,
die im Besine von Englandern und Franzosen
sind. Diese Unternehhmungen itellen einen außerordentlich
holen Wert dar. ((#..)
Lord Bitlchener.
Hamburg, 26. Febt. Die „Hamburger
Nachrichten“ melden: Major v. Tiedemann, der
zur Zeit in Lübeck wohnt und schwer krank
darniederliegt, hat an Lord Kitchener, dessen
Militäratlachee er wahrend des Sudan Feldzuges
war und von dem er in seinem Wert „WMit
Lord Kiichener gegen den Mahdi“ ein Charaltlerbild
gegeben hat, uber Amerika folgenden
Brief geschrieben: An Vord Kitchener! Sie auf
einer Seite mit Mongolen und Konigemordern!
Wo findet die brennende Scham einen Play,
sich zu verbergen? Hiemit sch icle ich Ihnen den
Orden zurück, den ich an einem Tage erhielt,
der bis jenzt einer der stolzesten meines Lebens
war. v. Tiedemann, ehemaliger Major im
preuhischen Großen Generalstab und Ihr Mili.
tärattachee während des Sudanfeldzuges.
Ein Brief an
„Meine lieben Juden.“
Petersburg, 26. Fedr. „Rußkoje Slo-=wo-
meldet aus Warschau: Hundertundvierzig
Juden und vierzig Polen wurden unter der Andiad,
daß sie mit der deutschen Inten-
Japan und Amerlka.
dantur Geschäfte machten, Verwaltungswege
nach Sibirien verbannt. r angesehene
Fabrikant Skui in Riga wurde nach Tomsk
verbannt, weil er sich absällig über die Verhältnisse
in Rußland geäußert hatte. (3.)
Verabschiedete russiscke Generalc.
Stockholm, 26. Febr. Die Petersburger
„Wremia“ veröffentlicht eine Liste von 26 Generalen
des russischen Heeres, dic in den letzten
drei Wochen pensioniert oder zur Disposition
gestellt worden sind, darunter 12 Dioisionsgenerale.
(J.)
Verichickie Deutsche.
Peteroburg. 24. Fehr. „Rußkija Wiedomosti“
berichtet aus Tambow, daß im Laufe
des Monats Januar durch die Stadt 11920
deutsche Keloninen kamen, die aus den westlichen
(bonvernements nack Saratom und Archangelek
verschickt morden sind. (J.)
im
Flammenzeichen in Indien.
London, Z. Fehr. Die Londoner „Morningpoft“
meldel, daß nach Lahore zurückgekehrte
Emigranten. die ein besonders gefährliches,
aufrührerisckes Element bilden, den Polizeiinjpeltor
ermordeten, aus Rache dafür, weil
lags zuvor sieben dieser Emigranten, die mit
Bomlen und Waffen angetroffen wurden, verhaftei
worden naren. Nach einer Meldung der
„Cenra!l Newoe“ aus Kalkutta drangen am
33. Februar Banditen in das Geschäft eines
Reiehandlers, erichossen ihn und stahlen 1323
Pfund Sterling. Ein Kraftwagenführer, der
sich weigerte, sie in Sicherheit zu bringen, wurd
elenfalls erschoissen. Bisher wurden keine Ver.
haftungen vorgenommen. Es ist auch nickt uninleressant,
aus den Verlusten zu ersehen. daß
von dem menternden Regiment in Singapore
acht Kompanien aus Mohammedanern besiehen,
die aus Hindoflan stammen.
Petersburg, 26. Febr. Ueceber die Unruhen
in Singapore melden die russischen Zeitungen:
8¼ Inder in Singapore zerstorten ein
Haus, in dem die deuischen Kriegsgefangenen zurückgehalten
wurden. Gegen weitere Jerstörun.
gen organisierten die Englander ein Freiwilligenlorp#,
in dem sich auch Japaner befinden.
Die Anwesenheit eines lapanischen Kriegsschiffes
in Singerore wird erwartet. In Schanghai
kamen mit Rücksich: auf die Unruhen in Singapore
zwei japanische Kreuzer an. (.3.)
Bem wesllichen Kriegsschanwist.
Die französischen Verluste.
Genf, 35. Febr. In einer vorläufig nicht
fur die Oeffentlichleit bestimmten Zusammen.
flellung des französischen Kriegoministeriums
wird die Zahl der Gefallenen in den ersten
6 RKriegemonaten auf französischer Seite auf
rund 250 000, die der Verwundeten auf 700 000
und die der Gefangenen, Vermißten und Deserteure
auf 200.000 angegeben. Von den Verwundeten
sind etwa 400 000 leicht verletzt. Die